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Finanzkrise: Schäuble schließt Euro-Austritt Griechenlands aus
AFPGriechenland bleibt in der Euro-Zone, da gebe es nichts zu diskutieren: Finanzminister Wolfgang Schäuble erteilte Spekulationen, das krisengeplagte Land könne aus der Währungsunion austreten, eine Absage. Zuvor hatte sein schwedischer Kollege dieses Szenario "sehr wahrscheinlich" genannt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-861183.html
- #1 14.10.2012 07:08 von
balsamico
Ich hoffe, wirklich, dass er/die CDU dafür mal die Quittung bekommt, dass man das Volksbegehren so gar nicht hört und wahrnimmt.
- #2 14.10.2012 07:18 von
Gute Aussichten...
...für die deutschen Steuerzahler, da Hr. Schäuble die letzten Jahre immer das Gegenteil von dem verkündete, was letztendlich eingetreten ist.
- #3 14.10.2012 07:19 von
Der pure Wahnsinn !
Die meisten unabhängigen Ökonomen und viele Regierngschefs wissen, dass Griechenland erledigt ist.
Nur für Wolfgang Schäuble und unsere Erika ist die Welt noch immer eine "Scheibe" !
Milliarden Euros werden ohne Sinn und Verstand in ein loderndes Feuer geschmissen, der pure Wahnsinn...! - #4 14.10.2012 07:22 von
Dieser alte Mensch sollte besser mal abdanken.
Griechenland raus aus dem Euro, die können aber gerne weiter in der EU bleiben.
Was soll das überhaupt, warum soll der EURO überhaupt ein Friedensprojekt sein?
Ich bezweifle sehr das die Leute überhaupt die letzten 60 Jahre an Krieg gedacht haben, wenn der Handel frei läuft kommen Verbindungen zustande. Wenn die sich einige Waren aus dem Ausland nicht leisten können - na dann - dann zahlt es sich doch aus diese im eigenen Land zu produzieren und endlich mal die Wirtschaft anzukurbeln.
Jetzt hatten diese Euro Befürworter bald 20 Jahre Zeit ihren Mist in Europa zu verbreiten, es muss eigentlich in jedem Land zumindestens eine wählbare Opposition geben welche genau die Gegenseite vertritt damit man endlich mal von einer Demokratie sprechen kann.
Was bringt eine Demokratie wenn man immer nur eine Seite wählen kann?
Alternativ wäre ich dafür die Stimmen die im eigenen Land nicht wählen, auf europabasis Parteien aus anderen Ländern wählen dürfen.
Die Parteienaufstellung müsste eigentlich in jedem Land wie folgt sein:
* Eine Pro EU Partei
* Eine Liberale Partei
* Eine Niet EU Partei die alternativen vorlegt (z.B wie UKIP in England) die man nicht gleich als Rechte- oder Populistenpartei abstempelt.
Die Nazis kannten auch nur einen Weg damals, so gesehen haben die verkleideten Griechen nicht unrecht. Es ist einfach falsch was die EuroPolitiker derzeit machen und so ziemlich jeder weiß das.
Mich stört gewaltig das die EU Verfassung damals vom Volk abgelehnt wurde, und diese Kommunisten haben diesen dann einfach in den Lissabonvertrag umbenannt.
Meines erachtens ist folgender Fall in Deutschland bereits eingetreten:
Deutschland garantiert Art. 20 Abs. 4 Grundgesetz (GG) das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
So was passiert nun wenn die Sicherheiten welche für Griechenland auf dem Spiel sind fällig werden? Man versucht aktuell immer noch weiter die Schulden auf weitere Generationen zu verdrängen, das diese nicht einmal theoretisch rückzahlbar sind dürfte seit Griechenland und Spanien bekannt sein.
Es ist pures Unrecht gegen den Willen des Volkes zu handeln! - #5 14.10.2012 07:22 von
Schaeuble an die Macht
Warum brauchen wir die Troika ? Schaeuble macht's auch ohne Troika , das ganze wird immer bizarrer. Hoffentlich haben wir bei der nächsten Bundestagswahl eine Alternative zu dieser Ignoranz unserer heutigen Bundesregierung. Griechenland muss raus aus den Euro .
- #6 14.10.2012 07:37 von
reim
tja, isses nur die wirklichkeitswahrnehmung, die fähigkeit zu denken, oder weiss der eine mehr als der andere?
Fakt ist: Selbst wenn Hellas urplötzlich eine funktionierende, nicht korrupte, effiziente verwaltung hätte, selbst wenn "Griechenland" plötzlich wettbewerbsfähiger würde ... an den altschulden und den zinsen dafür, die einfach nicht mehr zu stemmen sind, und am system, das die reichen immer reicher und die armen immer ärmer werden lässt (incl. aller sozialen & wirtschaftlichen probleme, die damit einhergehen), ändert das gar nichts.
Also hat der Schwede recht.
Oder: durch die einführung der diktatur in €uroland mittels des ESM, der von Schäuble qua amt als gourernator dominiert wird, ist es einfach politischer wille, ungeachtet aller kosten und wirtschaftlicher widersinnigkeiten, zwecks erhalt des systems der umverteilung von fleissig nach reich und zur vermeidung des anstoßes einer dominoartigen kettenreaktion (PIIGS !), Griechenland im €uro zu halten.
Dann hat Schäuble recht.
I.m.h.o. pokert Schäuble (mit anderer leute geld und existenz) sehr hoch ; letztendlich schadet er damit aber mehr, als dass die übung nutzt, denn gegen die ökonomischen naturgesetzmäßigkeiten kann man nur eine gewisse zeitlang verstoßen, bis diese sich entfesselt bahn brechen, und dann ist der preis dafür doppelt und dreifach so hoch. - #7 14.10.2012 07:42 von
o.k. , das kann er natürlich sagen...aber wer bezahlt die Zeche wenn Griechenland nun seine Schulden nicht bezahlen kann.
Er selbst wird wohl kaum dafür haften und was sparen heißt wird er wohl selbst auch nicht nie zu spüren bekommen es sei denn irgendwann zieht ihn mal jemand zur Rechenschaft.
Ich glaube dass viele Politiker so volksfern regieren und nur wirtschaftsgesteuert dass sie auch das Gerfühl für die ärmere Bevölkerung immer mehr verlieren. Aber es gibt ja nächstes Jahr Wahlen und wenn diese nicht manipuliert sind wird vielleicht ein Volk die Realität nicht vergessen....warten wir es ab. - #8 14.10.2012 07:53 von
Borgen bringt Sorgen
Was soll Schäuble auch sagen, ein Eingeständnis seines Versagens
in der vermeintlichen Eurorettung wäre seinem Selbstbild
sehr abträglich.
Die Zurechtweisungen des Schäuble sind langsam sowas von peinlich.
Der Vorwurf der undifferenzierten Argumentation ist in seinem
Fall alternativlos, weil er stets undifferenzierte Behauptungen aufstellt.
Schäubles rhetorische Mittel sind sehr grob. Eine Reflexion,
was Politiker tun dürfen, wenn sie etwas sagen oder etwas vortragen,
ist notwendig. Eine undifferenzierte Argumentation vertieft nur
die Gräben und hilft niemandem. Auch Suggestivfragen helfen nicht
weiter.
In der Euro Frage sind Schäubles Reden entweder eine gefährliche
Gratwanderung oder eine gefährliche Verharmlosung.
Wenn die Griechen im Euro bleiben drohen uns Transferzahlungen
ohne Ende. Wieviel hundert Milliarden wird das uns alleine
in den nächsten 4 Jahren kosten? Das sagt uns Schäuble nicht.
Natürlich merken diejenigen, die neben der Spur sind, das nur in
seltenen Fällen. Mit dem Euro wird es wahrscheinlich sowieso
ein böses Ende nehmen. Oder etwa nicht? Wer weiß es besser,
wer kann mir das sagen? - #9 14.10.2012 07:56 von
Aha, offensichtlich hat die Weltgemeinschaft
auf dem Gipfel den Eurowährungsgenies doch ein wenig ins Gewissen geredet. Nun haben sie gemerkt, dass das Gebilde EURO so schwächlich ist, dass bereits der Austritt eines Landes von der Wirtschaftskraft Hessens ausreicht, um die ZONE auseinanderfallen zu lassen. Ganz lernunfähig scheinen sie also doch nicht zu sein. Wenn sie jetzt noch kapiert haben, dass mit der Schrottwährung am Auflegen eines Konjunkturprogrammes kein Weg vorbei führt, dann waren sie schlauer, als ich sie dafür gehalten hätte. Hoffen wir das Beste, lieber Leser, dass sich die Politik endlich für Wachstum und Arbeitsplätze entscheidet. Ansonsten wirds für die nächsten 10 Jahre Nacht in Europa.
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