Ich kann es nicht mehr hören. Irgendwie stellt sich "Athen-tritt-nun-endlich-aus-Euro-aus-Müdigkeit" ein.
Wieder mal nur politischer Fehlalarm oder wird das nun endlich was?
APDer Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone wird immer unwahrscheinlicher. Das Land kann die Sparvorgaben nicht umsetzen, der IWF will seine Hilfen einstellen - und jetzt gibt auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler den Griechen kaum noch Chancen, den Euro zu behalten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845779,00.html
Ich kann es nicht mehr hören. Irgendwie stellt sich "Athen-tritt-nun-endlich-aus-Euro-aus-Müdigkeit" ein.
Wieder mal nur politischer Fehlalarm oder wird das nun endlich was?
In fallende Messer sollte man nicht greifen.
Da dies eine allgemeine Erfahrung ist, dürfte es wohl der kriminelle Tatbestand der Untreue sein, wenn die Staatenführer der EU trotzdem zugriffen, um Griechenland zu retten und so ihre eigenen Bürgern für das Versagen der griechischen Regierungen haften lassen.
Im Falle Deutschlands sind das so an die 100 Mrd. € (ca. 30 % der ca. 300 Mrd. € EU-Griechenland-Hilfen). Adolfs Besatzung von Griechenland war billiger.
Jetzt wird es was, die Banken haben wohl grünes Licht gegeben ;-)
Andere, größere Länder müssen nun gerettet werden und die Banken haben ihre Griechenlandprobleme längst geschickt sozialisiert. Jetzt kommen die nächsten, die Karawane zieht weiter....
Spannend ist auch, dass nun so langsam immer mehr Politiker es nicht mehr so dramatisch finden, wenn GR austreten würde aus dem Euro. War hier im Forum und in diversen Büchern von in Ungnade Gefallenen schon länger zu lesen, dass das nicht das Problem, sondern dessen Lösung sein könnte.
was soll denn DAS ??!! . Kaffeesatz-Leserei? Horrors-kop ? . Braut sich da was definitv zusammen ?
von Realismus in der deutschen Regierung? Es war schon vor 2 1/2 Jahren klar, dass Greichenland den Weg des Euro-Rauswurfs gehen muss, insofern ist diese Einsicht total verspätet. Es gab schon damals keine Hoffnung für dieses Land innerhalb der Euro-Währung zu bestehen, es waren schon damals die Polit-Eliten korrupt, die Geld-Eliten egoistisch und die Verwaltung unfähig.
Alles nur Gerede. Das Euro-Establishment lässt die Griechen nicht fallen.Das ist alles nur ein Pokerspiel um die Verteilung der Lasten. Aber wie es auch kommt, der deutsche Steuerzahler bezahlt den Hauptteil der Zeche. Und weil die Griechen über das ELA-Programm weiterhin Geld gegen Schrottsicherheiten schöpfen und damit auf Einkaufstour gehen können, also ihr Leistungsbilanzdefizit auch weiterhin "finanzieren" können, ist der Handlungsdruck auf die griechische Regierung auchnicht zu groß - da kann der Loser Rösler so viel erwarten wie er will.
Wer sich ein umfassendes, zutreffendes Bild von der Eurokrise verschaffen will, sollte sich unbedingt die Analyse "Das Euro-Desaster" von Elbers lesen. Sie ist auf der Homepage des ifo-Instituts gratis downloadbar. Im Gegensatz zu dem Gelaber von Schäuble ("Spanien ist auf einem guten Weg..."), Merkel, Rösler, Trittin und Gabriel stimmen da dieDiagnosen und Prognosen
Policy debate
Sowas sollte man sich besser nicht wünschen.Danach treten noch Portugal,Irland,Spanien und Italien aus und dann Gute Nacht Europa.
Hatten wir derartige Spielereien nicht schon in der Finanzkrise ?