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Finanzkrise : Griechenland schließt Anleihentausch ab

dapdEs ist ein historischer Schritt für Griechenland: Der Zwangsumtausch der Staatsanleihen ist abgeschlossen. Der Staat ist damit einen Teil seiner Schulden los - die Investoren müssen dafür auf die Hälfte ihrer Einsätze verzichten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...820863,00.html
  1. #1

    Wo sind sie geblieben?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein historischer Schritt für Griechenland: Der Zwangsumtausch der Staatsanleihen ist abgeschlossen. Der Staat ist damit einen Teil seiner Schulden los - die Investoren müssen dafür auf die Hälfte ihrer Einsätze verzichten.

    Finanzkrise: Griechenland schließt Anleihentausch ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
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    Es ist auch ein historischer Schritt für uns, wir sind nämlich bald unsere Steuergelder los.
  2. #2

    dann kanns ja weitergehen...

    Im April neue griechische Regierung gewählt, die sämtliche Europäischen Kredite (so 260 Milliarden) für nichtig erklärt und die Rückzahlungszusagen verspottet (der ESM dagegen verschuldet vertraglich ohne Ausweg Generationen).
    Immer mal wieder mit Ansteckungsgefahr und sonstigem Quatsch gedroht und die dummen Nordeuropäer zahlen die nächsten Sausen.
    Ein paar Milliarden davopn an die Herren von ESM und Politik abgezweigt und die Zukunft Griechenlands ist gesichert.
    aus EU ist TransferUnion geworden. Von Nord nach Süd, vom Volk zum oberen 1%. Solange bis der Bürger sie an die Bäume hängt.
  3. #3

    Das Geld ist schon lange weg

    Zitat von RaMaDa Beitrag anzeigen
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    Es ist auch ein historischer Schritt für uns, wir sind nämlich bald unsere Steuergelder los.
    Seit der ersten Buergschaft ist das Geld weg. Es dreht sich hier nur um Buchungsverzoegerungen welche im normalen Geschaeftswesen als Bilanzbetrug bezeichnet werden koennten. Aber in den oeffentlichen Finanzen darf man das solange verzoegern bis die politisch geeignete Zeit zur Deklaration gekommen ist.

    Und das ist nach der naechsten Wahl... fuer alle in der Bundesrepublikanischen Einheitspartei.

    Aber was solls - es ist ja nur Papier .... oder heutzutage koennte man sagen .... es ist ja nur ein SMS und die Druckmaschine wurde von eimem APS auf dem I phone des Herrn Dragi ersetzt (oder dem seiner Sekretaerin).
  4. #4

    Ein Schurkenstück, dieser fortgesetzte historische Betrug

    FREIWILLIG! Warum übernimmt die Presse dieses Tarnen und Täuschen weiter. Für wie blöd halten die agierenden Politiker die Bürger und die so betrogenen Anleihegläubiger? Gläubiger von Staatsanleihen sind offensichtlich Freiwild, das trifft es eher. Nach dem Abschluss des freiwilligen Umtauschangebots wird Griechenland die Klauseln zur Zwangsumschuldung in Kraft setzen. Was für ein Schurkenstück wird da abgeliefert. Wer glaubt bei diesen Lügen noch ein Jota von dem was da veröffentlicht wird. Wer prüft die Zahlen, die Quoten jetzt. Läuft das wieder so wie beim Eurobeitritt der Griechen? Das ist fortgesetzter historischer Betrug, zugelassen und nicht verhindert von Merkel, Schäuble, Juncker und Co, zum Schaden der gutgläubigen Geldgeber und des eigenen Volkes.

    Die gewerblichen Anleger können ihre Griechenland-Verluste steuersparend abschreiben. Die Hedgefonds bekommen nun von den CDS-Versicherungen 100% + Zinsen . Und was bekommen die Kleinanleger? Einen Tritt in den Hintern. Sie werden vermutlich noch nicht einmal die Verluste durch den Zwangsumtausch steuerlich geltend machen können.

    Dass die Kleinanleger zwangsweise zur Kasse gebeten werden ist ein rechtswidriges Schurkenstück und für den sogenannten Erfolg des Schuldenschnitts nicht einmal relevant. Kanzlerin und Finanzminister und die beteiligten anderen EURO-Politiker haben immer behauptet, der Schuldenschnitt sei freiwillig und träfe nur institutionelle Anleger. Daran sollten sie sich nun auch halten und dafür sorgen, dass Griechenland die CAC-Klausel (die erst im Februar per Gesetz eingeführt wurde) auf Kleinanleger nicht anwendet oder diese nachträglich schadlos stellt. Alles andere hat nicht mehr mit Rechtsstaatlichkeit zu tun.

    Kleinanleger, die 2009 oder davor Griechen-Anleihen zu 100 und mehr bei normaler vier prozentiger Verzinsung gekauft haben, sind keine Zocker sondern gutgläubige Anleihekäufer und jetzt wohl Opfer dieses Schurkenstücks europäischer Politiker. Wenn nicht schnellsten Vernunft einkehrt ist das Vertrauen auf Dauer verspielt. Klagen werden folgen. Europa und der Euro wird dauerhaft beschädigt. Ein Irrweg der Illusionen. So wird weder Griechenland noch Europa gerettet. Das ist der erste Sargnagel für das EURO-Land.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein historischer Schritt für Griechenland: Der Zwangsumtausch der Staatsanleihen ist abgeschlossen. Der Staat ist damit einen Teil seiner Schulden los - die Investoren müssen dafür auf die Hälfte ihrer Einsätze verzichten.

    Finanzkrise: Griechenland schließt Anleihentausch ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Keineswegs müssen alle Investoren verzichten. Die EZB hat bei Kursen um 40 % griechische Anleihen gekauft, die 1:1 in neue umgetauscht worden sind. Diese müssen die Griechen nach dem nunmehr erfolgten Schuldenschnitt zu 100 % zurückzahlen. Dies war so schlau eingefädelt, dass der Bundesbankpräsident anfänglich nichts gemerkt hat. Hat die Chefin geschwiegen. Heute gibt es keine Kritiker mehr, die sich gegen den Anleihekauf der EZB aussprechen. Selbst die Hassprediger, die den Banken und Versicherungen Gier nachgesagt haben, sind verstummt.
  6. #6

    Griechengold

    Dass die Kleinanleger zwangsweise zur Kasse gebeten werden ist ein rechtswidriges Schurkenstück und für den sogenannten Erfolg des Schuldenschnitts nicht einmal relevant. Kanzlerin und Finanzminister und die beteiligten anderen EURO-Politiker haben immer behauptet, der Schuldenschnitt sei freiwillig und träfe nur institutionelle Anleger. Daran sollten sie sich nun auch halten und dafür sorgen, dass Griechenland die CAC-Klausel (die erst im Februar per Gesetz eingeführt wurde) auf Kleinanleger nicht anwendet oder diese nachträglich schadlos stellt. Alles andere hat nicht mehr mit Rechtsstaatlichkeit zu tun.

    Den Griechen kann kein Vorwurf gemacht werden. Sie kennen einen ähnlichen Vorgang aus der Vergangenheit. Vor langer Zeit hatte die Deutsche Reichsbank die Griechen gezwungen, die Devisenreserven in deutsche Anleihen umzutauschen mit der Folge, dass das gesamte Geld weg war. Das Gold der Griechen soll dagegen wieder zurückgegeben worden sein.

    Bei marktüblicher Verzinsung beträgt die Forderung der Griechen an die Deutsche Reichsbank heute ca 50 Milliarden €. Soviel haben die Kleinanleger nicht verloren.

    Im übrigen haben nicht die Versicherungen verloren, sondern der Deckungstock der Versicherungen, aus dem die Renten der Versicherten bezahlt werden. Vielleicht beschliesst das Bundesversicherungsamt noch eine Nachschusspflicht für die Versicherten, damit alle kleinen Männer beteiligt werden.
  7. #7

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    die Investoren müssen dafür auf die Hälfte ihrer Einsätze verzichten.
    Pustekuchen: Die Quote im griechischen Staatsbankrott ist praktisch noch viel desaströser: Die Wertpapiere, die mir zwangsweise eingebucht wurden, haben heute einen Kurswert von exakt 15,855% des Nominalwerts der ursprünglich erworbenen Papiere, die geschuldeten 4,3% Zinsen auf den Nominalwert sind dabei noch nicht berücksichtigt; berücksichtigt man sie, so erhalte ich gerade einmal 14,389% des mir von Rechts wegen zustehenden Geldes... Mal' schauen, was die Klage der SdK bringen wird... Ich lasse schon einmal prüfen, ob das griechische StGB eine dem § 283c StGB entsprechende Norm enthält. Es wäre dann nämlich zu erwägen, auch die Herren Papadimos und Venizolos wegen des Deals mit den Eurosystem-Notenbanken persönlich aus der dem § 823 Abs. 2 BGB entsprechenden Norm des griechischen Zivilrechts i.V.m. mit diesem Straftatbestand auf Zahlung zu verklagen, und die Sache - nachdem man vor dem griech. Gerichten zunächst einmal nicht zu seinem Recht kommen wird - bis vor den EGMR hochzutreiben, zudem bietet sich der Vorzugsdeal für die Euro-System-Notenbanken für interessante Vorlagefragen an den EuGH an...
  8. #8

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    Zitat von geroi.truda Beitrag anzeigen
    Pustekuchen: Die Quote im griechischen Staatsbankrott ist praktisch noch viel desaströser: Die Wertpapiere, die mir zwangsweise eingebucht wurden, haben heute einen Kurswert von exakt 15,855% des Nominalwerts der ursprünglich erworbenen Papiere, die geschuldeten 4,3% Zinsen auf den Nominalwert sind dabei noch nicht berücksichtigt; berücksichtigt man sie, so erhalte ich gerade einmal 14,389% des mir von Rechts wegen zustehenden Geldes... Mal' schauen, was die Klage der SdK bringen wird... Ich lasse schon einmal prüfen, ob das griechische StGB eine dem § 283c StGB entsprechende Norm enthält. Es wäre dann nämlich zu erwägen, auch die Herren Papadimos und Venizolos wegen des Deals mit den Eurosystem-Notenbanken persönlich aus der dem § 823 Abs. 2 BGB entsprechenden Norm des griechischen Zivilrechts i.V.m. mit diesem Straftatbestand auf Zahlung zu verklagen, und die Sache - nachdem man vor dem griech. Gerichten zunächst einmal nicht zu seinem Recht kommen wird - bis vor den EGMR hochzutreiben, zudem bietet sich der Vorzugsdeal für die Euro-System-Notenbanken für interessante Vorlagefragen an den EuGH an...
    Dahinter steckt Folgendes: Die Zuteilung der New Bonds mit Laufzeiten von 2022 bis 2042 ist für alle Ursprünglichen Bonds gleich, d.h. der Inhaber eines Ursprünglichen Bonds mit einer Laufzeit bis 2012 erhält genau die gleich Anzahl und Stückelung von Neuen Bonds mit Laufzeiten von 2022 bis 2042 wie der Inhaber eines Ursprünglichen Bonds mit Laufzeit bis 2057. Dies führt vor dem Hintergrund der Verzinsung der Ursprünglichen und der New Bonds dazu, dass bei barwertiger Realwertbetrachung der Inhaber eines Ursprünglichen Bonds mit einer Laufzeit bis 2012 nur 15% erhält, derjenige eines Ursprünglichen Bonds mit einer Laufzeit bis 2057 dagegen ca. 70% (wenn meine überschlägige Schätzung stimmt). Die Inhaber der Langläufer waren daher auch massiv incentiviert, für den Umtausch zu stimmen, und sich dadurch auf Kosten der Inhaber der Kurzläufer zu bereichern....


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