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Finanzkrise: Franzöische Börsenaufsicht verbietet Leerverkäufe

Notwehr gegen Spekulanten: Die franzöische Börsenaufsicht hat am späten Mittwochabend Leerverkäufe der Aktien von elf*Banken und Versicherungen für die Dauern von 15 Tagen verboten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779788,00.html
  1. #1

    Grundfalscher Aktionismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Notwehr gegen Spekulanten: Die franzöische Börsenaufsicht hat am späten Mittwochabend Leerverkäufe der Aktien von elf*Banken und Versicherungen für die Dauern von 15 Tagen verboten.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779788,00.html
    Genau die falsche Reaktion: so vermittelt man den Anlegern erst recht den Glauben, dass die Hütte dort lichterloh brennen muss. ICH würde jedenfalls jetzt sofort diese Aktien abstoßen, wenn ich welche davon hätte.
    Darüber hinaus gilt das Verbot sowieso nur in Frankreich, und die "Spekulanten" im anglo-amerikanischen Raum z.B. lachen sich darüber schlicht und ergreifend einfach nur schlapp: so haben sie einige "Konkurrenten" weniger...
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Notwehr gegen Spekulanten: Die franzöische Börsenaufsicht hat am späten Mittwochabend Leerverkäufe der Aktien von elf*Banken und Versicherungen für die Dauern von 15 Tagen verboten.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779788,00.html
    Hat das die Bafin nicht auch schon mal getan? Und was war da eigentlich das Ergebnis?
  3. #3

    Die Politik wollte den totalen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Notwehr gegen Spekulanten: Die franzöische Börsenaufsicht hat am späten Mittwochabend Leerverkäufe der Aktien von elf*Banken und Versicherungen für die Dauern von 15 Tagen verboten.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779788,00.html
    Markt.
    Und kaum ist er da, wird er schon wieder verboten.
    Die Politik ist zu dumm.
    Der Bauer verkauft seine Kartoffeln auf Termin, sonst würde er erst gar nicht anfangen den Acker zu bestellen.
    Die Politik wird den totalen Markt endgültig in den Ruin treiben.
    Hoffentlich.
  4. #4

    Warum nur Banken und Versicherungen?

    Dann suchen sich die Spekulanten eben Unternehmen als Ziel aus. Leerverkäufe sollten generell zu verbieten, die Spekulanten die Leerverkäufe tätigen sollten namentlich zu öffentlich bekannt gegeben werden, damit jeder weiß, wer dahinter steckt und sie auf Schadensersatz verklagt werden können. Nur das wird nicht kommen, denn da kriechen die Europäer den Angloamerikanern in den Ar..h anstatt mal Flagge zu zeigen.
  5. #5

    Amüsant

    Also ob die Aktien nur an der französischen Börse gehandelt würden. Ganz zu schweigen von den CDS, auf die das überhaupt keine Auswirkung hat.
    Morgen kommen die neuen Wirtschaftsdaten zu Frankreich raus. Da ist das Wirtschaftswachstum wohl zu schwach ausgefallen.....

    Denen steht mittlerweile das Wasser bis zum Hals. Eine Abwertung wird so teuer, dass das Miniwachstum in eine Schrumpfung umschlägt. So kann es gehen. Sozialausgaben sind eben auch eine Art Luxus für einen Schuldner.
  6. #6

    Macht alles schlimmer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Notwehr gegen Spekulanten: Die franzöische Börsenaufsicht hat am späten Mittwochabend Leerverkäufe der Aktien von elf*Banken und Versicherungen für die Dauern von 15 Tagen verboten.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779788,00.html
    die Boerse gegen Spekulanten zu schuetzen ist ein Schildbuergerstreich und wird dazu fuehren, dass die Banken noch mehr Probleme haben. Wasche mich aber mache mich nicht Nass. Sehr starke Antwort.
  7. #7

    Leerlauf

    Sie verbieten Leerverkaufe fuer 15 Tage! Wunderbar,warum nicht fuer immer?? Wann kommt die Pille gegen Dummheit?
  8. #8

    Endlich...

    ...reagiert die Politik. Es ist höchste Zeit, dass alle Aktivitäten, die mit der ursprünglichen Idee von Börse - Ideen treffen auf Kapital, beide tragen gemeinsam Chancen und Risiken - verboten werden.
    "Spekulieren auf fallende Kurse" - perverser kann es kaum werden; hier ist das Interesse der Investoren der Misserfolg der "real" tätigen Wirtschaft. Und das dann bei Leerverkäufen sogar virtuell, ohne dass tatsächlich Unternehmensbeteiligungen o.ä. den Besitzer wechseln.
    So etwas hat mit Marktwirtschaft NICHTS zu tun, es wird KEINERLEI Mehrwert für die Gesellschaft geschaffen und sollte maximal in Las Vegas, Baden-Baden oder Macau erlaubt sein!
  9. #9

    Ich bin kein Bankenbasher. Aber Leerverkäufe eignen sich, wenn man denn genügend Kohle im Background hat, hervorragend für Marktmanipulationen. Ich platziere gleichzeitig ein Gerücht ( Frankreich soll abgewertet werden ) und platziere eine große Verkaufsorder. Das entwickelt sich zum Selbstläufer, bis die Kurse im Keller sind und ich mich mit den Erträgen aus Leerverkäufen wieder eindecken ( und dann liefern ) kann. Das Geld braucht es, wenn die Spekulation eben nicht aufgeht. Siehe VW, da mussten die ganzen Spekulatius sich für Ihre Leerverkäufe eindecken und plötzlich sind die Kurse nach oben ausgerissen, dass VW eine Zeitlang das teuerste Unternehmen der Welt war.

    Ich bin Fan von Markt. Markt bedeutet aber echtes Angebot und echte Nachfrage. Leerverkäufe sind kriminelle Machenschaften um die Gesetze des Marktes auszunutzen, ohne in der Realität etwas anzubieten zu haben. DAS hat nichts mit normalem Markt zu tun und gehört grundsätzlich und für alle Papiere unter Strafe gestellt.








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