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Finanzkrise: China*rechnet mit*dauerhaftem Einbruch der Weltwirtschaft

Die chinesische Regierung warnt vor den Folgen der Finanzkrise: Eine langwierige globale Rezession sei sicher, sagt Vize-Premier Wang Qishan.* Experten werten dies als Hinweis darauf, dass Peking*bald noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpt - und die Inflation weiter anheizt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...798931,00.html
  1. #1

    Hut ab vor der Realitätssicht der Chinesen

    Ich teile die Auffassung der Chinesischen Regierung. Offensichtlich haben Kommunisten mit Markterfahrung eine größere wirtschaftliche und finanzmarkttechnische Kompetenz als die sogenannten Kapitalistenvertreter des Westens.
    Sowohl die USA aus politischer Sturheit und der Absicht, Obama auszuhebeln, weniger aus Unwissenheit,

    und die Europäer, unwissend, überheblich, stur, keine Ahnung von Ökonomie und Finanzmärkten mit ihren ungeeigneten Procederes mit Rettungsschirmen, Stabilitätsmechanismen und lauter so ein Quark, der nichts hilft, nur Geld kostet, keinen Durchblick bei Multinationalwährung, die systemisch an den 17 Mitgliedern scheitert,
    Dazu noch die Unwissenheit, zu glauben, man könne mit Sparbefehlen in die Rezessionen hinein an dem Desaster etwas ändern. Nein, man beschleunigt das Desaster noch in Richtung Depression.

    Die meist begleitende Deflation in der Eurozone ist jedoch zweigeteilt, entgegen den klassischen, früheren Entwicklungen, Deflation überall, außer: Lebensmittel, Rohstoffe, Energien, da inflationierts.

    Die gigantischen Arbeitslosenzahlen der Eurozone nebst den künstlich gedrückten Deutschlands werden ihr übriges dazu beitragen, den Kontinent an den Rand des Zusammenbruchs zu treiben.(wirtschaftlich) Die Schuldenaufnahme wird sich dann trotzdem erhöhen müssen, oder die 5. Welt-Einwohner liegen zu Teilen in den Rinnsteinen.

    Da sind mir die Chinesen-Kommunisten mit etwas Inflation und Wirtschaftswachstum lieber, auch wenn sich Immobilienblasen bilden, die Vermietung derselben liesse sich mit staatlichen Programmen an weniger begüterte Chinesen durchaus regeln und das Zusammenbrechen der Blase damit vermeiden.
  2. #2

    Widerspruch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die chinesische Regierung warnt vor den Folgen der Finanzkrise: Eine langwierige globale Rezession sei sicher, sagt Vize-Premier Wang Qishan.* Experten werten dies als Hinweis darauf, dass Peking*bald noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpt - und die Inflation weiter anheizt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...798931,00.html
    Waren es die gleichen Experten, die die Finanzkrise nicht vorher gesehen haben und Lehman Brothers Bestnoten gaben?

    Die Aussagen des Vize-Premiers deuten doch eher daraufhin, dass sie eben nicht blind noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpen.
    Ganz wichtig ist jetzt, Start-Up Unternehmen, Kleinbetriebe und und Mittelständler trotz Inflationsabwehr nicht abzuwürgen. Den ganzen Immobilienmakler usw. (Parasiten einer jeden Volkswirtschaft) kann man aber ruhig eine Abfuhr verpassen!
  3. #3

    Immobilienblase

    Die Immobilienblase gibt es nicht nur in China, auch bei uns werden Immobilienkredite viel zu billig vergeben und die Regierung tut absolut nichts dagegen. Manche Kredite liegen sogar schon unter den Inflationswert.
    Sprich, Anleger kaufen über Fonts reihenweise Häuser und Wohnungen in deutschen Großstädten, was die Preise gewaltig hoch treibt und ein soziales Problem verursacht. Die Anleger und Banken können nur hoffen, dass der Staat im Fall einer Krise wieder einmal einspringt. Doch ist das utopisch, den würde dass der Staat machen, würden die sozialen Probleme in Deutschland explodieren. Die Bürger müssten praktisch dreifach zahlen, für ihre hohe Miete, für die Steuerlast und für den Verlust ihre Anlagepapiere.
    Natürlich sind es mehrheitlich nicht deutsche Anleger, aber der Fall der HypoRealEstate hat gezeigt, wie sich Kreditunternehmen verhalten wen es um Steuermilliarden geht. Rücksichtslos!
    Wir sollten bei aller China, GB und USA Kritik nicht vergessen das unsere Politiker zu feige oder zu korrupt sind um auch nur den kleinen Finger zu heben diese Probleme zu lösen. Was sie eh bald nicht mehr tun können, da die Banken alle Regierungsgelder erbeutet haben..
  4. #4

    Kommunisten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die chinesische Regierung warnt vor den Folgen der Finanzkrise: Eine langwierige globale Rezession sei sicher, sagt Vize-Premier Wang Qishan.* Experten werten dies als Hinweis darauf, dass Peking*bald noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpt - und die Inflation weiter anheizt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...798931,00.html
    Mir ist bis heute nicht ganz klar ob die Chinesischen Kommunisten merken das Sie selbst einen gehörigen Anteil an der Weltwirtschaftsschieflage haben. Solange die Chinesische Währung nicht international handelbar ist, findet kein Ausgleich der Länderbilanzen über den Handel, etc. statt. Wenn China nun auch billiges Geld druckt und verteilt, und damit die Werkzeuge der Amerikanischen FED übernimmt? Wohin hebeln die jetzt?

    Was passiert sobald die chinesische Währung frei handlebar wird?

    Die Schieflage besteht darin, das die Chinesische Währung international künstlich billig gehalten wird. Durch die inneren billigen Löhne haben sich soviel Devisen angesammetl welche aufgegeben werden sollten. Die Chinesen finden immer weniger internationale Anlagemöglichkeiten.
  5. #5

    Dat lööpt sich aans torecht

    Das läuft sich alles zurecht.

    Chinesische Weisheit.
  6. #6

    Geldverleih

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die chinesische Regierung warnt vor den Folgen der Finanzkrise: Eine langwierige globale Rezession sei sicher, sagt Vize-Premier Wang Qishan.* Experten werten dies als Hinweis darauf, dass Peking*bald noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpt - und die Inflation weiter anheizt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...798931,00.html
    Naja, besser ist es Geld in die Realwirtschaft (die war ja wohl gemeint) zu pumpen als in die Finanzwirtschaft (wenn man das überhaut wirtschaften nennen kann?) und somit die Banken das Geld verleihen und nicht umgekehrt gerettet werden mit Geld aus der Realwirtschaft (auch des kleinen Mannes).

    Im Übrigen bin ich selbst der Meinung, dass die gesamte Geldverleiherei eigentlich immer nur deshalb passiert um einen zeitlichen Vorschub zu bekommen und im Wettbewerb am "Besten" dastehen zu können. Vielleicht sollte das Verleihen überhaupt nur an viele "kleine" Unternehmen gehen um eine gemäßigte Vielzahl an Unternehmen zu haben und Monopolbildung somit zu vermeiden. Anscheinend schafft das ja das Kartellamt nicht so recht. Und vielleicht würde dann auch die sehr menschliche neigung zur Gier mit allen negativen Folgen gemäßigter bleiben.

    MFG
  7. #7

    China ist pleite

    Die erleben das, was die USA 1929 erlebten. Ging alles viel zu schnell und völlig ungeordnet. Und wenn China ausfällt, dann hat das auch Konsequenzen für den Rest der Welt. Das dürfte sehr spannend werden.

    Roubini hat schon sehr früh darauf hingewiesen. Er ist der Meinung, China crasht. Mehr dazu: http://www.mmnews.de/index.php/wirts...i-china-crasht
  8. #8

    Noch mehr chinesische Weisheit ...

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Das läuft sich alles zurecht.

    Chinesische Weisheit.
    Wer den Tiger reitet, kann schwer wieder absteigen. Qi hǔ nan xia - deshalb ist die Verlautbarung nur eine Vorabrechtfertigung warum man nicht absteigen wird, eine sich selbst zerstörende Prophezeiung. Deshalb "rechnet" man mit einem Einbruch, weiß ihn aber zu verhindern.
  9. #9

    .

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Das läuft sich alles zurecht.

    Chinesische Weisheit.
    Wusste nicht das die Chinesen Niederdeutsch oder gar Hollandisch reden.
    Ach, ich kannte mal einen Japaner in Hamburg, der sprach besser plattdeutsch als ich. War Vertreter einer grossen Automobilfirma in Japan. ist immerhin schon 50 Jahre her.


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