Grob genommen gibt es zwei Probleme, eine Finanzkrise mit dem Euro, und eine Wirtschaftskrise die nicht nur eine Konjunkturkrise ist, sondern eine Krise in der vor allem Deutschland die 'Schuld' hat seine Exportwirtschaft zu dopen, waehrend die periphaeren Laender in ein strukturelles Leistungsdefizit gerutscht sind, das die Tendenz hat sich zu verstarken.
Das Dilemma ist folgendes,
-will man den Euro retten, so braucht man ein finanziell kraeftiges Deutschland als 'Zahlmeister', das ist nur moeglich indem Deutschland weiterhin wirtschaftlich expandiert, auch zu Lasten der Deutschen, sprich Einkommensminderung, waehrend in den Laendern mit dem Defizit, sprich Suedlaender, kuenstlich die Kaufkraft erhalten werden muss, irgendwohin muss Deutschland ja exportieren. Wie das Ganze bei explodierenden Arbeitslosenzahlen gehen soll ist eh ein EU-Geheimnis, streng gehuetet von Barroso, Juncker und Merkel, wobei allein Merkel weiss wie man da auch noch sparen kann.
-will man die Wirtschaftskrise, und die mit ihr verbundene Arbeitslosigkeit (immerhin bereits 25% in Spanien), bekaempfen, muss man die Exporte in diesen Laendern dopen, sprich die Waren und Dienstleistungen konkurrenzfaehig zu machen. Aufgrund der Struktur der betroffen Volkswirtschaften geht dies nur ueber eine Abwertung, also nicht durch den Euro.
Die Politik ist wie eine Feurwehr die bei einer Brandkatastrophe ein Gegenfeuer legt, und dann mit Getoese das Gegenfeuer loescht. Da gibt es viel Aktion, aber der Brandherd der geloescht werden soll brennt voll weiter.

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