Deutschland zahlt für neue Schulden fast keine Zinsen. Warum sollen wir dann keine neuen machen? Immer her mit den Milliarden!
APSchuldenschnitt geglückt, Rettungspaket abgenickt: War es das schon mit der Eurokrise? Leider nein. In wenigen Wochen wird die Lage in Griechenland erneut eskalieren. Bis dahin müssen die übrigen Euro-Staaten ihre Hausaufgaben erledigen - ganz besonders Deutschland.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821086,00.html
Deutschland zahlt für neue Schulden fast keine Zinsen. Warum sollen wir dann keine neuen machen? Immer her mit den Milliarden!
Zitat "...Es fehlt noch immer an einem schlüssigen Konzept, wie Griechenland innerhalb der Eurozone wieder wettbewerbsfähig werden kann und woher das Kapital für die gewaltigen Investitionen kommen soll, die dazu notwendig wären - vom notwendigen Komplettumbau der griechischen Staatsverwaltung ganz zu schweigen. ..."
... der neue, monetaere Pestvirus der sog."EUro"-Zone.
Wenn C.Rickens schrieb, "wie Griechenland innerhalb der Eurozone wieder wettbewerbsfähig werden kann", schuettelt es einem vor Lachen.
Das Land hat es seit Gruendung am 03.Feb.1830 (Londener Protokoll - Erklaerung zum selbstaendigen Staat Griechenland) nie geschafft wettbewerbsfaehig zu werden und/oder -auch nur angefangen- eine Staatsadministration aufzubauen, die den Namen "Staat" ueberhaupt verdiente.
Es ist also nicht ein, wie Rickens schrieb, "notwendiger Komplettumbau der griechischen Staatsverwaltung" erforderlich, sondern ueberhaupt der Anfang der Gruendung eines modernen, westlich-europaeischen Massstaeben angemessenen Staatsaufbau sowie funktionierender Administration.
Das ist eine 'Kernsanierung' bs zu den Grundmaeuern, resp. 'Kpmplettneubau', nicht mehr nur "Umbau".
Davon abgesehen, mangelt es an allem, was Unternehmen in Hellas investieren lassen wollte.
Die Betonkoepfe im heutigen Hellas haben nichts voreinanderbekommen, was notwendig waere um Anreize zu schaffen in dem Land -ausser ehemals im Sektor 'Touristik'- zu investieren.
Z.Bsp. keine Wirtschaftssonderzonen und Freihaefenzonen, keine modernde Infrastrukturen, keine korruptionsfreien Unternehmens-Ansiedlungsregionen, keine bis nicht hinreichende Rechtssicherheiten auf allen betrieblich-unternehmerisch relevanten Pre-Voraussetzungsebenen.
Dazu eine Gewerkschaftslandschaft, die sich masgeblich der Foerderung und Unterstuetzung der Nicht-Arbeit mit Inbrunst widmet.
Nein, Hellas hat nichts was bei Investoren Interesse wecken koennte.
Und all das dereinst zu erschaffen, kostet das Mehrfache dessen, was Hellas heute an Schulden angehaeuft hat.
Die "Debakelose" hat Hellas bereits wirtschaftlich bis an das Siechtum geschwaecht. Ein Vakzin gegen die Auszehrung ist nicht in Sicht.
Hellas wird, solchermassen, ein aufwendiger Dauerpflegepatient der Intensivstation bleiben. Sterbenlassen, die Qualen beenden, scheint inhuman zu sein. Boete Hellas aber die Chance einer Reinkarnation.
ist in Deutschland gespart worden, wenn die Steuereinnahmen sprudelten. Da wird doch viel lieber mit irgendwelchen Programmen dafuer gesorgt, dass die etablierten Parteien weiterhin Zuspruch bekommen. Man denke nur an die unsaegliche Rentenerhoehung 2009 vor der Bundestagswahl etc. Kommt gut beim Volk an, schadet aber langfristig. Erinnert sei auch an die Einlassungen unseres Horsti Seehofer, nachdem aufgrund der Hochkonjunktur die Rentenkassen voller waren, dass man doch die Rente mit 67 doch "ueberpruefen" koenne, oder die Diskussionen darueber, wie die Ueberschuesse der Krankenversicherungen verteilt werden koennten, etc etc. Gespart wird dann erst wieder, wenn eine Krise da ist, und es nicht mehr anders geht. Leider gilt das fuer die gesamte politische Kaste, egal welcher Partei...
Nach wie vor ist nicht geklärt ob Italien und Spanien genauso betrogen haben wie Griechenland. Es ist schon auffällig das der Drang zur Aufklärung seit Jahren sehr gering ist.
Ich wage kaum darüber nachzudenken.
Ja, Deutschland muss vor allen Dingen seine Verschuldung zurueckfahren.
Wer es nicht schafft, bei diesem Tsunami an Steuergeldern einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und Schulden abzu bauen, der ist unfaehig.
Wann um alles in der Welt soll das denn je geschehen, wenn nicht JETZT...?
Hoffen wir, dass die notorischen Sozialpolitiker von Schwarz, wie z.B. Seehofer und v.d. Leyen, nicht wieder tolle (Wahl-) Ideen haben, die schon an Verschwendung grenzen.
Da passt es ins Bild, nun die Renten abermals zu erhöhen, obwohl Nullrunden angesagt wären. Und der öffentliche Dienst fordert 6,5%. Woher soll die Knete kommen?
Dieser Wahn reißt uns noch alle ins Unglück. Jeder bedient sich an der Staatskasse, Rentner, Öffentlicher Dienst, Sozialhilfeempfänger etc. Das unerträgliche Motto lautet: Sparen ja, aber immer nur die anderen!!!
Man sollte schlicht jeder, ausnahmslos jeder Behörde aufgeben, 2 % weniger auszugeben, als im Jahr zuvor. Und das über 5 Jahre hinweg!