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Finanzierung des Straßenverkehrs: Minister debattieren über City-Maut

DPAAuf der Suche nach Geld für die Verkehrsinfrastruktur rückt eine City-Maut ins Blickfeld. Einige Politiker befürworten diese Einnahmequelle, doch es gibt auch andere Vorschläge, um den Straßenverkehr zu finanzieren. Der Autoclub ACE lehnt die Maut jedoch weiterhin ab.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/c...-a-859499.html
  1. #1

    Problem

    Es ist kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Meine Guete, was ist daran so schwierig zu verstehen? Man muss eben nicht Millionen fuer Kroetentunnel, Aalbruecken, sinnlose Ampeln, Schilder, Bruecken fuer einen Bauern und dergleichen ausgeben. I call bullshit!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf der Suche nach Geld für die Verkehrsinfrastruktur rückt eine City-Maut ins Blickfeld. Einige Politiker befürworten diese Einnahmequelle, doch es gibt auch andere Vorschläge, um den Straßenverkehr zu finanzieren. Der Autoclub ACE lehnt die Maut jedoch weiterhin ab.

    City-Maut: Minister debattieren über Finanzierung des Straßenverkehrs - SPIEGEL ONLINE
    Man müsste halt mal wissen, worüber eigentlich geredet wird. Im Vergleich München - London beispielsweise würde das einer Fläche von innerhalb des Mittleren Rings entsprechen, nimmt man jedoch mit hinein, dass London etwa 8x so groß ist wie München, würde das dann auf innerhalb des Altstadtrings kommen. Nur: dorthin fährt ohnehin niemand mit dem Auto.

    Aber im Grunde kanns mir eh egal sein, ich wohne und arbeite außerhalb des Rings, und wenn ich mal in die Innenstadt muss, fahre ich tagsüber eh S-Bahn, und abends gibts z.B. in London auch keine Maut.
  3. #3

    Einfach Geil, die Politiker wollen uns immer mehrfach das Geld aus den Taschen ziehen.

    Versteht es endlich, die Straßen sind bereits finanziert, ja sogar überfinanziert mit Mineralöl- und KFZ-Steuer. Dafür dass das Geld ständig für Unsinn, wie Einsätze in Afghanistan usw. verplempert wird, kann der Bürger nichts.

    An sich kann es einem, wenn man nicht betroffen ist, ja egal sein, aber die grundsätzliche Argumentation zeigt, dass in unserem Lande einiges ziemlich im Argen ist und kann nicht unwiedersprochen bleiben.
  4. #4

    Zitat von daniel1111 Beitrag anzeigen
    Es ist kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Meine Guete, was ist daran so schwierig zu verstehen? Man muss eben nicht Millionen fuer Kroetentunnel, Aalbruecken, sinnlose Ampeln, Schilder, Bruecken fuer einen Bauern und dergleichen ausgeben. I call bullshit!
    Stimmt:
    - Zu viele Ampeln sind eine sehr schlechte Lösung. Nicht nur, daß sie den Verkehr notgedrungen suboptimal lösen, es ist auch so, daß der Mensch intuitiv erkennt, wenn sie überflüssig sind und dann die Akzeptanz vor den Ampeln, der StVO und den gesellschaftlichen Regeln verliert.
    Auch bei Schildern hat man Experimente gemacht und IIRC mehr als 2/3 konnten abgebaut werden.

    - Krötentunnel und Aalbrücken braucht man auch nicht, denn man kann auch ganz einfach die Tierarten aussterben lassen oder wenigstens hinnehmen, daß im Frühjahr einige Motorradfahrer auf zerquetschten Leichen wegrutschen. Und der Bauer braucht auch nicht zu seinem Feld gelangen, vielleicht wäre es billiger, ihm ein neues Haus zu bauen oder ihn zu enteignen ...

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    BTW: Wer hat noch mal versprochen, daß es keine PKW-Maut geben wird?
  5. #5

    Weitere Milliardenveruntreuung geplant

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf der Suche nach Geld für die Verkehrsinfrastruktur rückt eine City-Maut ins Blickfeld. Einige Politiker befürworten diese Einnahmequelle, doch es gibt auch andere Vorschläge, um den Straßenverkehr zu finanzieren. Der Autoclub ACE lehnt die Maut jedoch weiterhin ab.

    City-Maut: Minister debattieren über Finanzierung des Straßenverkehrs - SPIEGEL ONLINE
    Das Spielchen kennen wir schon von der LKW-Maut. Sie wurde zuerst erhoben mit dem gleichen verkündeten Ziel der Steigerung der Investionen in die Verkehrsinfrastruktur. Und was passiert? Zuerst bekommt das Betreiberkonsortium horrende Gebühren, dann wird die Bahn quersubventioniert, und ganz am Schluss der allgemeine Haushaltsansatz um den Betrag der verbliebenen Mehreinnahmen gekürzt. D.h. gleiche "Leistung" für mehr Geld.

    Ich kann das Gejammer über angeblich leere Kassen nicht mehr hören. Der Staat hat Rekordeinnahmen wie noch nie in der Geschichte. Wenn dieses Geld endlich mal sinnvoll eingesetzt und nicht für das fünftausendachthundertsechste vorgebliche Sozialprogramm oder Prestigeprojekt verballert würde, wären wir weiter.

    Man fragt sich angesichts des unstillbaren Appetits des Staates auf die Einkommen der Bürger so langsam, für was man überhaupt noch arbeiten geht....
  6. #6

    Maut: Steuer-Abpressung wie im Mittelalter.

    Die Drangsalierung des Autofahrers durch wird immer schlimmer. Erst fahren die Politiker die Staatsschuldenkarre in den Dreck und jetzt soll der Bürger dafür bezahlen, über die eigenen Strassen oder durch die eigene Stadt fahren zu dürfen. Ein völlig pervertiertes System. Wenn die Staatskassen leer sind, sollte man z.B. Beamten und Politikern nicht die exorbitant hohen Pensionen zahlen, während normale Arbeitnehmer nach 45 Jahren Berufsleben gerade mal auf Hartz4-Rentenniveau landen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte dem Deutschlandfunk, eine City-Maut oder Nahverkehrsabgabe könnte eine Lenkungswirkung in Ballungsräumen entfalten. Das müsse aber genau geprüft werden. "Wenn wir keine neuen Instrumente finden, dann wird das Ergebnis sein, dass die Straßen verlottern, dass die Schienen immer schlechter werden."
    Zur Verkehrslenkung durchaus angebracht..
    Allerdings werden dann auch mehr im Aussenbereich, ggf. auf der grünen Wiese einkaufen...
    Gleichzeitig müsste man mehr in den ÖPNV investieren.
    Schlaglöcher bekommt man damit also noch lange nicht repariert.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Thüringen lehnt die Überlegungen nicht grundsätzlich ab. Carius sagte aber dem Radiosender MDR-Info, Voraussetzung sei, dass die Maut-Einnahmen auch tatsächlich in den Ausbau und Erhalt der Straßen fließen.
    Die aktuelle LKW-Maut ist (inzwischen) auch zweckgebunden und finanziert fast die gesamten Ausgaben für das Fernstrassennetz.
    Diese sind deswegen aber keinen Cent gestiegen.
    Man hat lediglich die Ausgaben aus anderen Abgabentöpfen fast gegen Null gefahren.

    Egal welche Maut-Erweiterung.., es ist auch dort nichts anderes zu erwarten.

    Wenn in einem Haushaltstopf für einen Bereich zu wenig Geld vorhanden ist, dann liegt das niemals an zu wenig Geld, sondern lediglich am Haushaltsbeschluss, dass dort zuwenig Geld zur Verfügung gestellt wird, solange man von dort eingenommene Mittel für andere Bereiche einsetzt.

    Ansonsten könnte ja auch jeder Besitzer einer vermieteten Eigentumswohnung eine Wuchermiete damit begründen, dass die Miet-Einnahmen ansonsten nicht reichen, ihm jedes Jahr einen neuen BMW zu finanzieren.
  8. #8

    Ein Lanze brechen für City-Maut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf der Suche nach Geld für die Verkehrsinfrastruktur rückt eine City-Maut ins Blickfeld. Einige Politiker befürworten diese Einnahmequelle, doch es gibt auch andere Vorschläge, um den Straßenverkehr zu finanzieren. Der Autoclub ACE lehnt die Maut jedoch weiterhin ab.

    City-Maut: Minister debattieren über Finanzierung des Straßenverkehrs - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde die Idee toll; und nachhaltig.
    Sie stärlt in besondrer Weise die Händler in ländlichen gebieten, in denen es noch nicht mal eine anständige City zum bemauten gibt.
    Wer muss schon ins nächste überregionale urbane Zentrum fahren? Und wozu? Einkaufen kann ich in den Kleinstadtgeschäften und Supermärkten vor Ort, oder im Internet. Theater, Konzerte, Kultur? Sind in den Citys sowieso nur Zuschußgeschäft. Wenn keiner mehr kommt, kann an das auch sparen. Die meisten Gewerbegebite liegen außerhalb der Citys, da kommen die Angestellten und Arbeiter auch so hin. Bleiben die Arbeitnehmer direkt in der bemautetetn City. Naja, ein paar Verlierer wird es immer geben...
  9. #9

    Guter Vorschlag

    Zitat von 7eggert Beitrag anzeigen
    Stimmt:
    - Zu viele Ampeln sind eine sehr schlechte Lösung. Nicht nur, daß sie den Verkehr notgedrungen suboptimal lösen, es ist auch so, daß der Mensch intuitiv erkennt, wenn sie überflüssig sind und dann die Akzeptanz vor den Ampeln, der StVO und den gesellschaftlichen Regeln verliert.
    Auch bei Schildern hat man Experimente gemacht und IIRC mehr als 2/3 konnten abgebaut werden.

    - Krötentunnel und Aalbrücken braucht man auch nicht, denn man kann auch ganz einfach die Tierarten aussterben lassen oder wenigstens hinnehmen, daß im Frühjahr einige Motorradfahrer auf zerquetschten Leichen wegrutschen. Und der Bauer braucht auch nicht zu seinem Feld gelangen, vielleicht wäre es billiger, ihm ein neues Haus zu bauen oder ihn zu enteignen ...

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    BTW: Wer hat noch mal versprochen, daß es keine PKW-Maut geben wird?
    Bin auch dafür, Ampeln und Verkehrsschilder abzuschaffen. Dann haben die Werkstätten wieder was zu tun!
    Und der einfache Bürger wird auf den ÖPNV umsteigen, weil er ständig im Stau steht. Dann brauchen wir auch weniger Strassen = weniger Kosten für Bau und Unterhalt.
    Und wenn Sie dann nicht mehr mit dem Auto an Ihren Arbeitsplatz kommen, müssen Sie eben umziehen!

    Niemand wird gezwungen, mit einer Blechkarre ständig in der Gegend rumzufahren. Wer den Luxus will, soll auch bezahlen!








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