Der Bau des Berliner Stadtschlosses droht im Desaster zu enden. Schuld ist eine katastrophale Finanzplanung, es fehlen zig Millionen Euro. Die Mauern werden trotzdem errichtet - aber womöglich ohne Fassade. Das Ergebnis wäre ein hässlicher Betonklotz, mitten in der Hauptstadt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...695161,00.html
Der Pseudo-Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses war von Anfang an eine völlig sinnlose und grßenwahnsinnige Verschwendung von Steuergeldern.
Das die zu Beginn veranschlagte Summe hinten und vorne nicht ausreichen würde um den Bau abzuschließen war doch jedem halbwegs vernünftigen Menschen sowieso klar, das ist doch inzwischen bei jedem Großbauprojekt so.
Von daher ist es IMO alles andere als Überraschend, dass es jetzt zu diesen Problemen kommt und ich bin mir sicher dies wird nicht der letzte Artikel zu diesem Thema sein.
Aber unsere Bundeskasper in Berlin waren ja der Meinung, dass wir diesen Klotz unbedingt brauchen....
Da schieben die die Millio- und Milliadäre Geld ohne Ende und dann kann die ganze Kulturmeute nicht mal 80 Millionen aufbringen? Statt dessen nimmt man eine halbe Milliarde aus einem verschuldeten Haushalt um einen Betonklotz zu bauen?
Warum hat man Erichs Lampenladen nicht erst abgerissen als das Geld zusammengetragen war?
Ich frage mich überhaupt warum dieser Nachbau, den Aufbau ist es ja nicht.
Das passt zu diesem wir können in Berlin zwar wenig, sind aber trotzdem die Besten und müßen das jedem sagen und durch solche Verschwendung auch zeigen.
Oh nö. Quelle surprise. Sapperlott aber auch.Zitat von SPON
Damit konnte man aber wirklich nicht rechnen.
Mein Vorschlag: Ein Rettungsfond auflegen. Einer mehr fällt nicht auf.
Hässlich? Vielleicht. Aber auf jeden Fall nicht sozialistisch und zumindest eine demokratisch legitimierte Betonruine war.Zitat von SPON
... daß für völlig Sinnloses wie die ICE-Trasse durch Ingolstadt (und das schreibe ich als Fast-Ingolstädter), den Rhein-Main-Donau-Kanal (OK, für Flußkreuzfahrten ganz nett) oder den Leipziger City-Tunnel die Milliarden nur so sprudeln.
Auch die wundersame Kostenvermehrung der Elbphilharmonie von 30 auf irgendwie 600 Millionen ist natürlich kein Hindernis für die Fertigstellung.
Aber für das Schloß ist natürlich kein Geld dar, das ist ja irgendwo voll Autobahn und nicht mehr zeitgemäß.
Ich plädiere daher für den archäologisch korrekten Wiederaufbau des Palasts der Republik nach Vorbild der Frauenkirche. Da muß dann aber auch wirklich jede Asbestfaser am richtigen Platz sein.
Die Nutzung wär kein Problem, Hartz-IV-Beratungsstelle, Döner oder Moschee. Ggf. auch Büros für stationäre Frauenbeauftragte, Gutmenschen, soziale Gerechtigkeit Halt was zeitgemäßes. Was auch zu Berlin paßt. Nur bitte kein architektonisches oder sonstiges Niveau über Null - das wäre an diesem Ort wirklich fehl am Platze und würde spalten, ausgrenzen und die Menschen vor Ort einfach intellektuell überfordern.