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Finanz- und Wirtschaftskrise: FDP-General drängt Griechenland zum Euro-Austritt
AFPDie Krise in Griechenland gefährdet Deutschlands Bonität, warnt die Ratingagentur Moody's. Dennoch beharren deutsche Politiker darauf, Athen keine weiteren Hilfen zu gewähren. FDP-Generalsekretär Döring drängt das Land zum Austritt aus der Euro-Zone, das "könnte an den Märkten Vertrauen schaffen".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...846007,00.html
- #160 24.07.2012 09:41 von
zu kurz gesprungen
bleiben wir bei der Vereinsmeierei; wenn ich nun bei dem "Prasser" über etliche Jahre einen sehr respektablen Zinsgewinn erzielt habe und als es so aussah, daß er nichts mehr bezahlen kann, diese Schuldtitel (nahezu verlustfrei) an die EZB verkaufen konnte, mache "ich" das doch das gleich beim Nächsten nochmal?
Das alles bringt nix, wenn die Finanzmärkte nicht entsprechend reguliert werden, und das ist nicht eine läppische Transaktionssteuer. Aber da kommt nix von den "Deregulierern" und "Marktliberalen". Und genau deshalb ist dieses "saudämliche" Geschwalle eines "FDP-Würstchens" völlig überflüssig. - #161 24.07.2012 09:41 von
Idiotie hat einen Namen: PolitikerInnen der FDP
Jetzt wird nach einem Schuldigen gesucht und dieser aus der Eurozone herausgeredet. Und wir werden alle sehen, dass es nichts bringt wenn sie drausen sind und dann kommt der nächste und so weiter. Die Zinsen werden auch in Deutschland wieder steigen und dann: Oh Wunder, man wird feststellen, dass Deutschland eine der höchsten Pro-Kopf Verschuldungen hat und sich Europa doch nicht zwischen den guten Sparsamen (Deutschen) und den bösen Südländern aufteilen lässt. Es wäre so schön einfach, ist es aber nicht.
Und dann ruiniert auch noch eine "mal unter - mal über 5 % Partei" den guten Ruf der Deutschen im Ausland in dem sie Austritte aus der Eurozone fordern.
Dabei liegen die Lösungen auf der Hand:
1) Kleinstaaterei in Europa in finanzieller Hinsicht auflösen - Bankenunion.
2)Finanztransaktionen verbieten, die nichts mit realer Wertschöpfung zu tun haben und eine extrem hohe Spekulationssteuer einführen.
3) Und eine Verschiebung des Kapitals der Bevölkerung (je nach Vermögen Reiche viel, arme wenig bis gar nichts) auf die verschuldeten Haushalte der Staaten und Kommunen.
Wir werden sehen: es wird für alle genug bleiben! Die Reicheren, werden die Reicheren bleiben. Nur der Abstand zwischen den Reicheren und den Armen wird sich von "abartig und pervers hoch", in "angemessen, der tatsächlichen persönlichen Leistungsfähigkeit entsprechend" umwandeln.
Aber das wird sich keiner Trauen und die Eurozone wird zerbrechen. Europa wird wirtschaftlich zwischen den Amerikanischen und Asiatischen Märkten aufgerieben. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird weltweit zunehmen und damit alles abnehmen, was wir in little Germany lieben! Es wird langsam verschwinden (Erosion):
-Chancengleichheit, wie wir sie heute haben
-(Sozialer) Frieden
-relative Sicherheit
-relativ geringe Kriminalitätsraten
-einen starken und breiten Mittelstand
Danke an die Deutsch Politik der letzen 40 Jahre, danke an die Wähler der CDU und FDP - ihr dachtet ihr wählt Stabilität, dabei habt ihr immer nur darauf gehofft zu den Bessergestellten zu gehören, die die Politik dieser Parteien erzeugt!
Ich muss immer an den Zerfall des römischen Reiches denken, wenn ich an Europa denke. - #162 24.07.2012 09:42 von
Politik zur Rechenschaft ziehen
An Griechenland wird deutlich, dass dass die praktizierte Europolitik zum Scheitern verurteilt ist. Die deutsche Bevölkerung, die mehrheitlich schon vor über 2 Jahren gegen Hilfen für Banken und den griechischen Staatsapparat war, sollten die nun fällig werdenden 86 Milliarden denjenigen in Rechnung stellen, die sie veruntreut haben: den unfähigen und verantwortungslosen Politikern in Berlin!
Angemessen wäre eine Verrechnung mit den üppigen Diäten und Pensionen. - #163 24.07.2012 09:44 von
Die Griechen sind ein stolzes Volk
Den Griechen wäre zu wünschen, dass sie die Kraft finden, ins kalte Wasser zu springen und sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen. Denn die ganz Retterei der letzten zwei Jahre diente nicht den Griechen, sondern der Stabilisierung des Euro. Die Hilfsmittel flossen mehr oder weniger direkt in die Hände der Gläubiger und nicht etwa in die griechische Wirtschaft, die es zum Wiederaufbau dringend benötigt hätte.
Die Drachme ermöglicht es Athen, individuell auf die Situation zu reagieren. Sich vom Tropf Brüssels zu lösen bedeutet auch, die Pressionen und Gängeleien abzustreifen und zu eigener Stärke zurückzufinden. Die Griechen sind ein stolzes Volk. Das sollte es auch endlich wieder zeigen dürfen. - #164 24.07.2012 09:44 von
- #165 24.07.2012 09:44 von
Yep - die glühen schon für 2013 vor.
Gabriel als Banken-Basher? Wo war die SPD denn in den letzten Jahren wenn nicht in fester Treue an Seite von Merkel und ihren Eurofightern? Irgendwo Wiederstand geleistet? Wär mir nicht bekannt.
Und zu der FDP brauch ich wohl nichts zu schreiben...
Hoffentlich, hoffentlich ist das Wahlvieh klug genug um nächstes Jahr sich noch an die Taten der Betreffenden zu erinnern, wenn es wieder mit Worthülsen und Nebelkerzen eingedeckt wird... Wäre aber mal was Neues.
So gesehen wäre ein Euro-Zusammenbruch dieses Jahr noch wünschenswert - die Folgen wären so einschneidend, dass ein Weglabern kaum noch möglich wäre... - #166 24.07.2012 09:47 von
Alles Betrug . . .
Damit der Betrug - Versicherungen wurden PER GESETZ zum Kauf von "sicheren" Staatsanleihen gezwungen - verdeckt bleibt, rettet man bzw. Frau.
Es stimmt schon, dass Versicherungen und Pensionsfonds im Regen stehen und ihnen hohe Abschreibungen drohen. Doch ursächlich verantwortlich hierfür ist der Filz aus Politik- und Finanzoligarchie.
Man möchte an der Macht bleiben . . .
Es scheint - dank Pisa usw. - nur wenigen aufzufallen.
Und auch wenn die hohen Zustimmungsquoten seitens des Wählers (lt. Medien) sicher getürkt sind, der Einheitsbrei B90CDUCSUFDPGRÜNESPD bekommt immer noch zuviel Stimmen, leider. - #167 24.07.2012 09:48 von
Sehr amüsant in diesem Zusammenhang fand ich eine Ausührung des Prof. Sinn in einer Unterhaltung des Phoenix:
Die Vorgehensweise der €-Spitze sieht vor, daß die Staaten der €uro-Zone so viel Geld in die Auslage (EFSF/ESM, Rettungspakete) hinters Schaufenster legen, daß Märkte und Investoren sich beruhigen.
Also durch herzeigen Vertrauen generieren wollen, "seht her, wir haben´s doch im Griff und die Kohle ist sicher!"
Ich frage mich allerdings, wo Mutti, Sarkozy, und all die anderen Granden (daran dürfte als Berater auch J. Ackermann seinen Teil haben), die Panzerglasscheibe (Schaufenster; bei wertvollen Ausstellunsstücken sollte man schon klotzen ;-)) gelassen haben.
Mich erinnert das Vorgehen eher an einen Vollidioten, der vor einem Rudel hungriger Straßenkötern mit einem rohen 4-Pfund-Steak in der Hand den Kasper macht... - #168 24.07.2012 09:48 von
Wann hat Merkel jemals OFFEN zum eigenen Volk gesprochen ? Muß sie ja offenbar auch nicht - sie ist ja sooooo beliebt. Störenfriede wie Sie, die Inhalte statt Phrasen fordern, sind da einfach eine Minderheit.
"Wir folgen der Führung, die werden schon wissen was richtig ist". Können Sie jeden Tag auf der Strasse oder in Gesprächen hören - nachdenken ist einfach zu anstrengend. - #169 24.07.2012 09:48 von
Feiner Link!
Feiner Link! Unbedingt empfehelnswert!
Wie ich es schon vorher geschrieben habe: Osteuropa kann wesentlich bessere Zahlen vorweisen, hat aber einen geringeren Lebensstandard als Griechenland. Da bleibt einem wirklcih das Lachen im Halse stecken.
Man muss dazu aber auch sagen, dass Tschechien und Polen bspw. von ihren Lage neben Deutschland stark profitieren. Griechenland dagegen hätte allerdings sehr gute Möglichkeiten in den asiatischen / türkischen raum, aber nichts ist da in der Vergangenheit passiert! Stattdessen Steuerhinterzeiheung, Vetternwirtschaft, Korruption etc. Einfach nur eine erbrämliche Performance von Griechenland! Das Land bekommen wir niemals fit für Europa!
Alleine schon im Hinblick auf die Möglichkeit den Euro nach Osteuropa auszuweiten muss Griechenland raus aus dem Euro! Keinem Tschechen wird man erklären können, warum die Griechen einen höheren Lebensstandard haben bei dieser desaströsen Wirtschaft!
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