DPAEs hat "tschacka-tschacka-bumm-bumm" gemacht, es war "super-super-super": Magdalena Brzeska hat das Finale von "Let's Dance" gegen Rebecca Mir gewonnen. Und jetzt ist auch mal gut mit dem Tanzbein-Schwingen.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,834716,00.html
Glückwunsch und vielen Dank an beide Damen nebst Partner, dass sie sich erfolgreich und zur Freude der Zuschauer bis ins Finale gekämpft haben. Es war ein spannender Wettbewerb zwischen Magdalenas Präzision und Rebeccas Showtalent sowie ein grandioses Finale, dass mit der ‘Fluch der Karibik‘ Show nochmals getoppt wurde. Die war phänomenal. Eric war nicht wiederzuerkennen, sein Outfit und seine Optik als Captain Jack Sparrow große Klasse. Magdalena hat in diesem Mini-Musical absolut professionell, souverän, ausdrucksstark und mit Biss ihren Part getanzt, mit ihrer Performance die Musik mitreißend verkörpert und für alle sichtbar bereits als würdige Siegerin geglänzt.
Der werte Autor des Artikels kann die Sendung also nicht leiden. Genauso wenig kennt er die "B-Promis" der Gegenwart - schön zu wissen. Und? Wen interessiert's? Der Autor lässt unverkennbar durchblicken, dass er das Format für überflüssig hält - genau das trifft aber ebenso auf seinen Artikel zu.
SpOn neigt in der Regel dazu, TV-Sendungen jeglicher Art mit überzogener negativer Kritik und radikalem Zynismus an den Pranger zu stellen. Glücklicherweise entspricht der Geschmack der SpOn-Redaktion nicht dem der Allgemeinheit. Es mag vieles in der heutigen TV-Landschaft geben, das an Niveau und Qualität zu wünschen übrig lässt - wenn es nach dem Autor des Artikels ginge, bestünde das Abendprogramm aber wohl ausschließlich aus Oscar-reifen Dramen, Polit-Talks und Dokumentationen. Glücklicherweise tut es das nicht.
Von natürlicher Fröhlichkeit würde ich bei der Moderation von Let's Dance auch nicht sprechen - dafür wirkt vieles zu einstudiert und gestellt. Unabhängig davon ist es aber eine Unterhaltungs-Tanz-Show und ein solches Format ist eben reine Geschmackssache. Und wenn es nicht einige Menschen in diesem Land gäbe, die diese Show unterhaltsam fänden, hätte es sie nicht bereits zum fünften Mal gegeben.
Die bunt zusammengewürfelte Jury halte ich jedenfalls für sehr amüsant ebenso wie die Sprüche von Daniel Hartwich, die Tanzeinlagen sind zudem häufig auf relativ hohem Niveau und schön anzusehen. Wem das gefällt? Wen oder wieviele Menschen dies unterhält? Das kann ich genauso wenig beurteilen wie der für diesen Artikel verantwortliche Herr Frank. Das einzig Positive, das dieser Artikel wirklich bewirkt, ist, dass es in diesem Forum eine hoffentlich unterhaltsame Diskussion dazu gibt. Immerhin etwas...
"Da muss man sich beim Zuschauen doch irgendwann unaufgefordert fühlen. Rasch stellt sich dann die bewährte "Traumschiff"-Trance ein, diese schläfrige Teilnahmslosigkeit, die sehr erholsam und nicht mit Langeweile zu verwechseln ist."
Das ist ja gerade der Witz bei diesem Sendeformat - dass man sich glücklich schätzen darf, selbst nicht tanzen zu müssen :-)
"Durchgesetzt hat sich die ehemalige rhythmische Sportgymnastin gegen eine gewisse Rebecca Mir, 20, die gleich nebenan bei ProSieben und "Germany's Next Topmodel" schon einmal Zweite geworden ist."
Zweimal Zweite? Rebecca Mir also quasi als eine Art Bayern München des "Unterhaltungsfernsehens"?
Gratulacje!
Tja, Herr Frank,
was das Kind nicht kennt, das isst es nicht, sagt ein altbekannter Spruch.
Sie sagen: Professioneller Tänzer oder wenigstens Tanzlehrer müsste man sein. Dann könnte man womöglich beurteilen ... was so ein Cha-Cha-Cha eigentlich ist.
Mir scheint, Sie sind ein Tanzmuffel. Das ist überhaupt nicht schlimm und auch nicht böse, aber dann sollten Sie auch nicht herummaulen, wenn Sie nicht verstehen, was da auf dem Tanzparkett geschieht.
Worauf es da im Detail ankommt, und ob das überhaupt alles sein muss. Der Laie, für den "Latein" eine ausgestorbene Sprache ist, sieht oft nur motorisch besonders knifflige Balzbewegungen. Eine zynische und tanzverachtende Haltung, ...
Zynisch? Sie sind eben ein Tanzmuffel, der offenbar gezwungen worden ist, einen Artikel darüber schreiben zu müssen. Möglicherweise sogar mit der Aufforderung "Hau mal ein bisschen auf den Putz!"
... wo doch alle Beteiligten so wahnsinnig viel "Mut, Willen, Glauben und Ehrgeiz" zeigen, dabei aber auch "wahnsinnig viel Spaß" haben.
Als ehemaliger Tänzer kann ich Ihnen sagen, dass etliche der Teilnehmer wirklich gut geübt haben, denn die Leistungen in dieser Staffel waren streckenweise tatsächlich sehr ansehnlich. Sich auf ein Parkett zu stellen und neben einem Profitänzer anzutreten, erfordert schon Mut, Willen und Ehrgeiz. Vielleicht sollten Sie es mal versuchen, Herr Frank?
Sie fragen sich, wer diese Leute da sind, die da tanzen? Aus meiner Sicht ist das vollkommen unerheblich, denn ich finde es interessant zu verfolgen, wie jemand, der eigentlich nicht getanzt hat, in der Lage ist, in kürzester Zeit bessere Leistungen abzurufen. Es tut mir leid, dass Sie das nicht erkennen, aber ich kenne genügend Bekannte, die ebenfalls Nichttänzer wie Sie sind, diesen Fortschritt aber durchaus sehen können. Das liegt vermutlich daran, dass sie nicht einen zynischen Artikel schreiben müssen. ;-)
Das Gesülze der Moderation geht übrigens auch mir oftmals auf die Nerven. Natürlich muss immer alles ganz toll und super sein, und insbesondere Frau van der Vaart trampelt gewaltig auf den Nerven herum. Die Jury wiederum ist immerhin mit drei Tänzern bestückt und damit durchaus kompetent, wobei selbstverständlich zu beachten ist, dass Herr Frieling den Gegenpart zu Herrn Llambi (links gegen rechts, von der Sitzordnung aus gesehen) zu spielen hatte, was manchmal die Bewertungen, über die Staffel gesehen, in meinen Augen nicht vollständig nachvollziehbar machte.
Die Leistungen insbesondere von Frau Brzeska, der jetzigen Siegerin, waren wirklich bewundernswert (wenn man mal von dem Cha-Cha-Cha - sorry, Herr Frank, aber die Zeichen reichen nicht, Ihnen diesen Tanz hier zu erklären - absieht).
Natürlich ist das eine aufgepumpte Fernsehshow, aber ich habe sie allemal lieber gesehen als den vierhunderteinundreißigsten Aufguss irgendwelcher Möchtegernsänger, die irgendwie Superstar oder Bandmitglied werden sollen. Natürlich sind auch die Teilnehmer bei Let's Dance daran interessiert, ins Gespräch zu kommen, aber lieber dort als in anderen Formaten wie dem Dschungelcamp.