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Finale der Castingshow*"X Factor": Sieg für Edita, Rekord für Vox

Happy End mit Fortsetzung: Zum "X Factor"-Finale schaltete eine Rekordzahl an Zuschauern ein und ließ sich von*Sängerin Edita begeistern. TV-Sender Vox war von*Show und Quote ebenfalls angetan und kündigte für 2011 eine neue Staffel an. Ob die Jury um Sarah Connor weitermacht, ist aber unklar.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,728308,00.html
  1. #1

    Quoten

    Denselben Marktanteil erhält auch Kabel 1 mit: "two and a half Men" im Nachmittagsprogramm. X-Faktor kam zur besten Sendezeit. Mir tun lediglich die "Stars" von morgen Leid, Eintagsfliegen in diesem Geschäft, die verheizt werden. Solch Formate kann man nicht mehr zählen und ich auch nicht mehr sehen. Bisher waren alle binnen kürzester Zeit auch wieder vergessen.
  2. #2

    X-Faktor hatte tatsächlich den X-Faktor

    Dieses Format hätte eigentlich ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, weil es sich angenehm von Gossensendungen wie DSDS, Popstars und Supertalent abhebt. Die Musik stand tatsächlich weitestgehend im Vordergrund. Wenn man Raabs Oslo Sendung in den Himmel lobt (wie spiegel-online es getan hat), kann man konsequenterweise auch so ein Format unterstützen (auch wenn Sarah Conner Jurorin ist).
    Mich hat die Qualität der Gesangsbeiträge vollkommen überrascht. Es gab gleich 3 oder 4 Einzelperformer, die gute Stimme und Ausstrahlung vereinten. Eine davon, Edita, hat dann Gott sei Dank das Finale erreicht und vollkommen zu Recht gewonnen. Sie ist die erste Gewinnerin einer Castingshow im deutschen Fernsehen, die sich stimmlich nicht vor den Gewinnern der amerikanischen und britischen Schwestersendungen (dieser verdanken wir Leona Lewis)verstecken muss. Nur schade das sie keinen Gewinner-Song bekommen hat, der ihrer Stimmgewalt würdig ist. Aber Lena hatte schließlich auch nur einen durchschnittlichen Sieger-Song.

    Bezeichnenderweise hat aber Bohlens "Supertalent" die höchsten Einschaltquoten, obwohl sich jeder halbwegs sensible Mensch nach dem Anschauen dieser Erniedrigungsshow duschen muss. Eine differnzierte Berichterstattung hätte vielleicht mehr Menschen auf X-Faktor aufmerksam gemacht.
  3. #3

    X-Faktor hatte tatsächlich den X-Faktor

    Dieses Format hätte eigentlich ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, weil es sich angenehm von Gossensendungen wie DSDS, Popstars und Supertalent abhebt. Die Musik stand tatsächlich weitestgehend im Vordergrund. Wenn man Raabs Oslo Sendung in den Himmel lobt (wie spiegel-online es getan hat), kann man konsequenterweise auch so ein Format unterstützen (auch wenn Sarah Conner Jurorin ist).
    Mich hat die Qualität der Gesangsbeiträge vollkommen überrascht. Es gab gleich 3 oder 4 Einzelperformer, die gute Stimme und Ausstrahlung vereinten. Eine davon, Edita, hat dann Gott sei Dank das Finale erreicht und vollkommen zu Recht gewonnen. Sie ist die erste Gewinnerin einer Castingshow im deutschen Fernsehen, die sich stimmlich nicht vor den Gewinnern der amerikanischen und britischen Schwestersendungen (dieser verdanken wir Leona Lewis)verstecken muss. Nur schade das sie keinen Gewinner-Song bekommen hat, der ihrer Stimmgewalt würdig ist. Aber Lena hatte schließlich auch nur einen durchschnittlichen Sieger-Song.

    Bezeichnenderweise hat aber Bohlens "Supertalent" die höchsten Einschaltquoten, obwohl sich jeder halbwegs sensible Mensch nach dem Anschauen dieser Erniedrigungsshow duschen muss. Eine differnzierte Berichterstattung hätte vielleicht mehr Menschen auf X-Faktor aufmerksam gemacht.
  4. #4

    Nicht alles Gold...

    In der "Talentschmiede" Brönner, Connor & Glueck lief einiges schief.

    Auch bei X-Factor blieben bessere Sänger(innen) auf der Strecke. Sarah Connor bevorzugte "ihre" Milch-Jungs, bei Til Brönner blieb eine großartige Sängerin auf der Strecke, während der zwar nette, aber ewig quäkende Antony weit mitgeschleppt wurde.

    Das Konstrukt, welches die Förderer gleichzeitig Juroren sein lässt, ist einfach daneben - wenn am Ende der Show ein einzelner Juror entscheiden muss, wer rausfliegt, zeigt sich das am deutlichsten.
    Die größte Enttäuschung jedoch brachte der "Siegertitel". Mit Träller-Liedchen unterhalb Bohlen-Niveau kann man auch aus der talentiertesten Sängerin keinen "Star" machen.
    Eine gewisse Jurorin sollte ein Lied davon singen können...
  5. #5

    .

    Zitat von LosDonOs Beitrag anzeigen
    Denselben Marktanteil erhält auch Kabel 1 mit: "two and a half Men" im Nachmittagsprogramm. X-Faktor kam zur besten Sendezeit. Mir tun lediglich die "Stars" von morgen Leid, Eintagsfliegen in diesem Geschäft, die verheizt werden. Solch Formate kann man nicht mehr zählen und ich auch nicht mehr sehen. Bisher waren alle binnen kürzester Zeit auch wieder vergessen.
    Mir tun die Kandidaten nicht leid. Man kann sich seit 9 Jahren, auf allen Kanälen, über das ganze Jahr hinweg ansehen, was mit Casting-"Stars" passiert und wie nachhaltig diese Konzepte sind. Diese naiven "Künstler" lassen sich leider von der Aufmachung dieser Sendungen blenden und das liegt ganz allein in deren Verantwortung.








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