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Filmabend mit Beratern: George Clooney im Realitätscheck
APFlughafen, Hotelbar, Konferenzraum - die Drehorte für einen Film über Unternehmensberater sind schnell gefunden. Ein Hauptdarsteller auch: George Clooney. Doch wie viel Hollywood steckt in deutschen Consultants? Vier Berater analysieren "Up in the Air".
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...821839,00.html
- #1 16.05.2012 16:57 vonDas ganze kann man ganz einfach angehen wenn man mitten im Gespraech die Sprache wechselt und dann nur auf Englisch weitermacht....Nur eines sei in der Realität schlimmer als im Film: die Sprache. Es wird gemonitort, getrackt, consulted, reminded und billable days werden ausgerechnet. "Ich hatte gar nicht die Zeit, den Research für die Location zu machen, in der wir heiraten wollten", sagt Ritterhoff.
In den meisten Faellen stellt es sich innerhalb weniger Saetze sehr schnell heraus wie intelektuell der denglische Sprachspezialist wirklich ist.
Die meisten Schlagwoerter die in diesen Situationen von den Spezialisten benuetzt werden machen im Englischen ueberhaupt keinen Sinn (bestes Beispiel: das dt Unwort "Handy"). Auf der anderen Seite sind die eigentlichen englischen Begriffe bedingt durch sinnfreises nachplappern so gut wie unbekannt. - #2 16.05.2012 19:09 von
titel
Und was ist an "Handy" nun spezifisch für Unternehmensberater? "Handy" ist ein deutscher Begriff für Mobiltelefon und wird folgerichtig von der gesamten Bevölkerung benutzt, keineswegs nur von "Spezialisten".
Ich glaube, Ihr "bestes Beispiel" ist eher ein ziemlich schlechtes Beispiel. - #3 16.05.2012 20:21 von
Die Sprache ist nicht speziell für Berater, sondern generell verbreitet wenn man international arbeitet. Es ist dann einfach einfacher auch in der deutschen Sprache die Fachtermini zu verwenden, mit denen man auch sonst in China, Japan und den US hantiert. Standardisierung eben.
- #4 16.05.2012 21:52 von
pseudo english
wie waere es mit 'outgesourced', 'gedownloaed', 'gecanceled', 'gecrashed', 'connect den beamer fuer die wallpresentation', 'fresh geprintete flyermappen', 'interne hotline fuer callcentermitarbeiter only', 'gefighted', 'newjoinerevent'...
Das Problem mit dem 'Handy' und 'Beamer' ist, das sich diese Woerter mittlerweile so eingebuergert haben, dass sie von dt Touristen in anderen Laendern ohne grosse Ueberlegung benuetzt werden, da sie der Meinung sind es waeren echte englische Woerter. - #5 17.05.2012 08:18 von
- #6 17.05.2012 09:55 von
Was ist ein Mäckie?
"Ganz klar grenzen sich alle vier aber von den großen Strategieberatungen Boston Consulting Group und McKinsey ab: "Wir sind keine Mäckies, wir kommen, wenn die weg sind, um aufzuräumen", sagt Scheider." Was ist bitte ein Mäckie?
- #7 17.05.2012 10:38 von
- #8 17.05.2012 15:05 von
Es sollte wohl eher heißen, dass vier Berater ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und dabei nicht wesentlich über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Der Film wird allenfalls vorgeschoben, damit sich die vier ein bisschen präsentieren dürfen.
Kommen wir zum Realitätscheck des Realitätschecks: Natürlich kann ein Berater keine Mitarbeiter des Kunden entlassen, aber bei einem Aufhebungsvertrag mit Übergang in eine Transfergesellschaft wird ein sogenannter dreiseitiger Vertrag zwischen dem (Noch-)Mitarbeiter, dem Unternehmen und der Transfergesellschaft geschlossen. Wo also liegt das Problem, wenn die Unternehmensseite bereits gezeichnet hat, Bingham alias Clooney für die Transfergesellschaft und der Mitarbeiter unterschreibt?
Ebenfalls nicht ungewöhnlich ist es, dass Ranghöhere später eintreffen als das Fußvolk. Wissenschaftlicher ausgedrückt, fällt das unter den Begriff Chronemics im Rahmen der nonverbalen Kommunikation. Insofern mag es sein, dass Consultants schon reisen, wenn der Partner noch frühstückt ;-)
Insgesamt klingt der Artikel für mich mehr nach Kaffeeklatsch als nach ernsthaftem Journalismus. - #9 17.05.2012 19:42 von
Furchtbar...
diese Beraterwochen bei SPON.
Dass diese Maden überhaupt exitieren, zeigt doch nur den Stand Deutschen Unternehmertums.
Von sich aus kriegen sie es anscheinend ja nicht auf die Kette.
Für mich sind das nur hippe Geldvernichter, die mit ihrer coolen Pseudo-Sprache mit starkem Hang zum Anglizismus, Schweinwissen vermarkten. Und Ahnungslose Unternehmer finden es am Ende immer gut, wenn zu ihrem Gunsten der Rotstift kreist und wieder mal ein Paar "überschüssige" Mitarbeiter dran glauben dürfen. Hauptsache der Chef hat's am Ende nicht selbst gemacht bzw. entschieden. Einfach nur wiederlich diese Kultur.
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