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Filmabend mit Beratern: George Clooney im Realitätscheck

APFlughafen, Hotelbar, Konferenzraum - die Drehorte für einen Film über Unternehmensberater sind schnell gefunden. Ein Hauptdarsteller auch: George Clooney. Doch wie viel Hollywood steckt in deutschen Consultants? Vier Berater analysieren "Up in the Air".

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...821839,00.html
  1. #1

    ...Nur eines sei in der Realität schlimmer als im Film: die Sprache. Es wird gemonitort, getrackt, consulted, reminded und billable days werden ausgerechnet. "Ich hatte gar nicht die Zeit, den Research für die Location zu machen, in der wir heiraten wollten", sagt Ritterhoff.
    Das ganze kann man ganz einfach angehen wenn man mitten im Gespraech die Sprache wechselt und dann nur auf Englisch weitermacht.
    In den meisten Faellen stellt es sich innerhalb weniger Saetze sehr schnell heraus wie intelektuell der denglische Sprachspezialist wirklich ist.

    Die meisten Schlagwoerter die in diesen Situationen von den Spezialisten benuetzt werden machen im Englischen ueberhaupt keinen Sinn (bestes Beispiel: das dt Unwort "Handy"). Auf der anderen Seite sind die eigentlichen englischen Begriffe bedingt durch sinnfreises nachplappern so gut wie unbekannt.
  2. #2

    titel

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    Die meisten Schlagwoerter die in diesen Situationen von den Spezialisten benuetzt werden machen im Englischen ueberhaupt keinen Sinn (bestes Beispiel: das dt Unwort "Handy"). Auf der anderen Seite sind die eigentlichen englischen Begriffe bedingt durch sinnfreises nachplappern so gut wie unbekannt.
    Und was ist an "Handy" nun spezifisch für Unternehmensberater? "Handy" ist ein deutscher Begriff für Mobiltelefon und wird folgerichtig von der gesamten Bevölkerung benutzt, keineswegs nur von "Spezialisten".

    Ich glaube, Ihr "bestes Beispiel" ist eher ein ziemlich schlechtes Beispiel.
  3. #3

    Die Sprache ist nicht speziell für Berater, sondern generell verbreitet wenn man international arbeitet. Es ist dann einfach einfacher auch in der deutschen Sprache die Fachtermini zu verwenden, mit denen man auch sonst in China, Japan und den US hantiert. Standardisierung eben.
  4. #4

    pseudo english

    Zitat von mm71 Beitrag anzeigen
    Und was ist an "Handy" nun spezifisch für Unternehmensberater? "Handy" ist ein deutscher Begriff für Mobiltelefon und wird folgerichtig von der gesamten Bevölkerung benutzt, keineswegs nur von "Spezialisten".

    Ich glaube, Ihr "bestes Beispiel" ist eher ein ziemlich schlechtes Beispiel.
    wie waere es mit 'outgesourced', 'gedownloaed', 'gecanceled', 'gecrashed', 'connect den beamer fuer die wallpresentation', 'fresh geprintete flyermappen', 'interne hotline fuer callcentermitarbeiter only', 'gefighted', 'newjoinerevent'...

    Das Problem mit dem 'Handy' und 'Beamer' ist, das sich diese Woerter mittlerweile so eingebuergert haben, dass sie von dt Touristen in anderen Laendern ohne grosse Ueberlegung benuetzt werden, da sie der Meinung sind es waeren echte englische Woerter.
  5. #5

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    ...
    Die meisten Schlagwoerter die in diesen Situationen von den Spezialisten benuetzt werden machen im Englischen ueberhaupt keinen Sinn...
    ... und im Deutschen "ergeben" sie keinen Sinn. Sinn "machen" ist ebenso unreflektiert aus dem Englischen übernommen. Also, was soll's?
  6. #6

    Was ist ein Mäckie?

    "Ganz klar grenzen sich alle vier aber von den großen Strategieberatungen Boston Consulting Group und McKinsey ab: "Wir sind keine Mäckies, wir kommen, wenn die weg sind, um aufzuräumen", sagt Scheider." Was ist bitte ein Mäckie?
  7. #7

    Zitat von spon-facebook-754405614 Beitrag anzeigen
    "Ganz klar grenzen sich alle vier aber von den großen Strategieberatungen Boston Consulting Group und McKinsey ab: "Wir sind keine Mäckies, wir kommen, wenn die weg sind, um aufzuräumen", sagt Scheider." Was ist bitte ein Mäckie?
    Wie es der Satz schon andeutet, ein Berater von MäckKinsey.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Berater analysieren "Up in the Air".
    Es sollte wohl eher heißen, dass vier Berater ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und dabei nicht wesentlich über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Der Film wird allenfalls vorgeschoben, damit sich die vier ein bisschen präsentieren dürfen.

    Kommen wir zum Realitätscheck des Realitätschecks: Natürlich kann ein Berater keine Mitarbeiter des Kunden entlassen, aber bei einem Aufhebungsvertrag mit Übergang in eine Transfergesellschaft wird ein sogenannter dreiseitiger Vertrag zwischen dem (Noch-)Mitarbeiter, dem Unternehmen und der Transfergesellschaft geschlossen. Wo also liegt das Problem, wenn die Unternehmensseite bereits gezeichnet hat, Bingham alias Clooney für die Transfergesellschaft und der Mitarbeiter unterschreibt?

    Ebenfalls nicht ungewöhnlich ist es, dass Ranghöhere später eintreffen als das Fußvolk. Wissenschaftlicher ausgedrückt, fällt das unter den Begriff Chronemics im Rahmen der nonverbalen Kommunikation. Insofern mag es sein, dass Consultants schon reisen, wenn der Partner noch frühstückt ;-)

    Insgesamt klingt der Artikel für mich mehr nach Kaffeeklatsch als nach ernsthaftem Journalismus.
  9. #9

    Furchtbar...

    diese Beraterwochen bei SPON.
    Dass diese Maden überhaupt exitieren, zeigt doch nur den Stand Deutschen Unternehmertums.
    Von sich aus kriegen sie es anscheinend ja nicht auf die Kette.

    Für mich sind das nur hippe Geldvernichter, die mit ihrer coolen Pseudo-Sprache mit starkem Hang zum Anglizismus, Schweinwissen vermarkten. Und Ahnungslose Unternehmer finden es am Ende immer gut, wenn zu ihrem Gunsten der Rotstift kreist und wieder mal ein Paar "überschüssige" Mitarbeiter dran glauben dürfen. Hauptsache der Chef hat's am Ende nicht selbst gemacht bzw. entschieden. Einfach nur wiederlich diese Kultur.








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