Jetzt mal ehrlich, die Sache lässt sich sehr einfach zusammenfassen:
Wer etwas erschafft hat ein Recht daran. Und zwar UNABHÄNGIG davon, wie sinnvoll das Erschaffene ist oder wie viel er dafür verlangt oder wie sein bevorzugter Vertriebsweg ist.
Eine Person hat auf KEINEN FALL ein Recht oder gar Grundrecht auf irgendwelche Inhalte, deren Urheber jemand anderes ist.
Punkt und aus.
Die Diskussion zeigt in Wahrheit nicht, wie dumm oder träge die Kulturindustrie ist; sie zeigt, mit welchem Eifer und welcher Verbissenheit Diebe ihr unmoralisches Tun rechtfertigen. Das ist lächerlich.
Um es klar zu machen: keiner ist ein Unschuldslamm. Wenn ich zu schnell Auto fahre, was vor kommt, und man erwischt mich, dann muss ich eben das Knöllchen zahlen. Und wenn ich illegal was runterlade, und man erwischt mich, dann kann ich mich nicht ernsthaft ungerecht behandelt fühlen. Das hat nichts mit Moral oder mit Grundrechten zu tun, und es ist vollkommen unerheblich, wie sehr der Urheber nun darunter leidet. Letztendlich entscheidet immer noch der Geschädigte (der Rechteinhaber) ob er durch fremden Zugriff geschädigt wurde. Wie groß der Schaden ist ... das sei mal dahingestellt. Aber es kann kein Zweifel am prinzipiellen Recht am selbst Erschaffenen geben.
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