Ich war heute noch beim Chinesen und es hat gut geschmeckt.
Geschwächt von Glutamat, halb vergiftet von übelstem Soja-Gebräu schaffte es SPIEGEL-ONLINE-Besseresser Ulrich Fichtner gerade noch, eine Warnung auszusprechen: Meiden Sie den schnöden China-Mampf. Und fahren Sie zum Genießen nach China!
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...497958,00.html
Ich war heute noch beim Chinesen und es hat gut geschmeckt.
Ich kann (fast) jedes Wort bestätigen! Ich habe die Kochkünste meiner chinesischen Kollegen zwar nicht in China, sondern im kanadischen Vancouver kennen- und schätzen gelernt, aber seit ich von einem Eddy Cheung mit der chinesischen Art der Speisenzubereitung bekannt gemacht wurde, bin ich überzeugt, daß die besten, raffiniertesten und begabtesten Köche aus China kommen. Was aber in unseren "China-Restaurants" angeboten wird, hat mit dieser Kunst nichts zu tun. Sehr bedauerlich.
Wie sagt man so schön im hessichen?
" nur die Hadde komme in de Gadde"
(Nur die Harten kommen im Garten unter die Erde!)
Es gab Zeiten, da hab ich bei soegenannten/selbsternannten und Goldfischbecken armierten "Edel-Chinesen" nur knapp den Weg auf die Toi gefunden. Diese Glutamat-Orgien sind der letze Dreck!!!
Wenn einem in China nach dem kulinarischen Hochgenuss die Zahnpasta oder die Flüssigseife im Hotel dahin rafft, dann lernt man die deutschen Chinarestaurants wohl erst richtig zu schätzen...
Und das die Currywurst in China wohl auch nicht so zu begeistern weiß, wie ihr deutsches Pendant ist auch kein Geheimnis.
Bei Spiegel.de liegt der Teuro wohl unter der Tastatur? Man schreibt, was jeder weiß und bekommt dafür Geld. Ein Chinese würde wohl sagen: "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!"
Auch mir aus der Seele gesprochen. Selbste die allereinfachste Kueche in China selbst oder China-Kuechen anderer ostasiatischer Laender ist um Welten besser. Den Abfall, der einem in den meisten europaeischen China-Lokalen zugemutet wird, wuerde ich nicht einmal meinem Schwein zum fressen geben. In Grossstaedten findet man allerdings gelegentlich gute China-Lokale. Tip: Nur in China-Lokale gehen, die proppevoll mit chinesischen Gaesten sind!
... woher der Herr Fichtner weiß, wie der Inhalt des Kondom-Automaten vom Bahnhofsklo schmeckt...
Aber Spaß beiseite: Gibt es denn tatsächlich noch jemanden, der glaubt, das, was er bei Shanghai Garden und Co bekommt, sei echte chinesische Küche? Der hat es dann vielleicht einfach nicht anders verdient...
ein toller Artikel. Mir geht es, seit ich vor 3 Monaten aus Vietnam zurückgehrt bin genauso. Ich denke aber nicht, dass man den Köchen hier Vorwürfe machen kann, sondern eher den Konsumenten. Wir in Deutschland lieben nunmal den mächtigen fetten Fraß, daher werden die leckeren Reisnudeln und das frische Gemüse nunmal im Öl ertränkt. Dass man auch ja nicht ohne Völlegefühl rausgeht. Ekelhaft, ich rühre nichts mehr davon an.
Es ist mir schon lange aufgefallen, dass "China Pfanne",
"Asia-Snack", etc. nicht wirklich das präsentieren, was die fernöstliche Küche ist.
Anderer Seits: Bleibt sie so einzigartger und vor allem unnachahnlicher .
die sog. Chinesische Küche, wie sie in Europa serviert wird hat natürlich wenig mit der in China zu tun - und wer in China einmal essen war (es mag Ausnahmen geben wie die von Autor beschrieben Luxustempel die sich kaum ein normaler Chinese mehr als einmal in seinem Leben leisten kann) wird darüber sehr dankbar sein, dass hier (und bei vielen anderen Küchen) europärisiert wurde. Allein die Tischsitten lassen jedem Mitteleuropäer sofort den Appetit verlieren - die Zutaten wie faule ("schwarze") Eier oder "deep-fried big yellow snake" und Zikaden tun ihr übriges. Nichts gegen die orginal Chinesische Küche - jeder wie er mag, aber ein Geschäft würde man damit in Deutschland wohl kaum erfolgreich betreiben können ...