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Fiat Freemont: Western von gestern

Kenne ich den Wagen*nicht? Aber ja!*Fiat bietet jetzt mit dem Freemont ein Modell feil,*das Dodge*kürzlich noch unter dem Namen Journey verkaufte.*Und obwohl*die Italiener den*US-Van in Turin gründlich europäisiert haben -*ein Amerikaner ist er geblieben.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...785424,00.html
  1. #1

    Schön aber unpassend

    Der Dodge Journey ist ein recht gelungenes Auto. Besonders das typische Dodge-Design hob dieses Auto von den anderen doch etwas biederen Vans ab. Nur der 2.0 TDi von VW passte nicht so recht dazu.

    Das Fiat jetzt diese Basis übernimmt, ist nur logisch. Auch als Freemont wird dieses Auto sicher ein Erfolg. Das Gesamt-Paket stimmt einfach.

    ABER: Ein Dodge als Fiat passt nicht, ebenso wenig wie ein Chrysler als Lancia und umgekehrt. Jemand der Italienische Eleganz will, kauft keinen Ami und jemand der einen Ami haben will kauft keine Lancia - zumindest ist das in Deutschland so. Das restliche Europa hat bekanntlich weniger Vorurteile.

    Ich wünsche beiden Marken - Chrysler und Fiat - dass sie aus dieser Ehe mehr machen als Badge Enigneering.
  2. #2

    Child booster

    Es handelt sich bei einem Booster nicht immer um eine Trägerrakete. "To boost" heißt schlicht und ergreifend auch "anheben, nachhelfen". Auch ein kurzer Blick in die (englische!) Wikipedia hätte genügt: "Booster seats "boost" the child and allow the seat belt to sit firmly across the collar bone and chest"
  3. #3

    Ich find ihn toll

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    Der Dodge Journey ist ein recht gelungenes Auto. Besonders das typische Dodge-Design hob dieses Auto von den anderen doch etwas biederen Vans ab. Nur der 2.0 TDi von VW passte nicht so recht dazu.

    Das Fiat jetzt diese Basis übernimmt, ist nur logisch. Auch als Freemont wird dieses Auto sicher ein Erfolg. Das Gesamt-Paket stimmt einfach.

    ABER: Ein Dodge als Fiat passt nicht, ebenso wenig wie ein Chrysler als Lancia und umgekehrt. Jemand der Italienische Eleganz will, kauft keinen Ami und jemand der einen Ami haben will kauft keine Lancia - zumindest ist das in Deutschland so. Das restliche Europa hat bekanntlich weniger Vorurteile.

    Ich wünsche beiden Marken - Chrysler und Fiat - dass sie aus dieser Ehe mehr machen als Badge Enigneering.
    Nun das Design stammt von Ryan Nagode, der in der Chrysler/Daimler Zeit auch an paar Daimler Modelle "mitgestaltete", CLK , E Klasse..........

    Ja der Journey mit Stern würde voll zum Mercedes Stil passen, keine Frage.

    Also ich finde den Fiat Freemont innen und aussen ansprechender als einen Tiguan, Renault oder Asiate in dieser Kategorie und sehe gutes Podential. Und zum Fiat Design passt er auch gut.

    Und in Sachen Eleganz ist er nicht weiter schlimm als ein Audi im italienischen (Lambo) Kleid oder einer Audikopie mit spanischem Seat Logo.
    Darin ist der VW der ware Meister weit vor Fiat.
  4. #4

    Letzte Woche in Mailand angemietet...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kenne ich den Wagen*nicht? Aber ja!*Fiat bietet jetzt mit dem Freemont ein Modell feil,*das Dodge*kürzlich noch unter dem Namen Journey verkaufte.*Und obwohl*die Italiener den*US-Van in Turin gründlich europäisiert haben -*ein Amerikaner ist er geblieben.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...785424,00.html
    ... kann ich nur sagen, dass die Plastikoptik im Fahrzeuginnenraum durch seine einfache Verabreitung besticht und die 22,47 für gefahrene 149 Kilometer (Tangenziale di Milano also Autobahn 90-110) einen dann an der Zapfsäule überraschen.
  5. #5

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Also ich finde den Fiat Freemont innen und aussen ansprechender als einen Tiguan, Renault oder Asiate in dieser Kategorie und sehe gutes Podential. Und zum Fiat Design passt er auch gut.
    Wie sich die Geschmäcker doch unterscheiden. Ich persönliche finde, der Freemont passt überhaupt nicht zum aktuellen Fiat Design. Alleine die Scheinwerfer: ziemlich rechteckig. Bei Fiat weisen alle aktuellen Modelle (mit Ausnahme des Panda) eher rundliche bzw. ausgezogene Scheinwerfer auf.
    Badge engineering halte ich für eine zienmlich zweifelhafte Angelegenheit - geht auch mal schnell in die Hose.
  6. #6

    Soso mit dem Freemont

    Zitat von beaudo68 Beitrag anzeigen
    ... kann ich nur sagen, dass die Plastikoptik im Fahrzeuginnenraum durch seine einfache Verabreitung besticht und die 22,47 für gefahrene 149 Kilometer (Tangenziale di Milano also Autobahn 90-110) einen dann an der Zapfsäule überraschen.
    Mit welchem Turbodiesel? dem mit 140 oder 170PS, sonst gibt es ja keinen anderen durstigeren Motoren.

    Da haben Sie wohl die Maut mitgerechnet was
  7. #7

    .

    Zitat von beaudo68 Beitrag anzeigen
    ... kann ich nur sagen, dass die Plastikoptik im Fahrzeuginnenraum durch seine einfache Verabreitung besticht und die 22,47 für gefahrene 149 Kilometer (Tangenziale di Milano also Autobahn 90-110) einen dann an der Zapfsäule überraschen.
    Tja, Sie haben ein Auto vollgetankt, das nicht vollgetankt war. Der Vormieter hat den Nutzen. Und Sie haben es nicht mal gemerkt.
  8. #8

    Recherge..., und Zukunft...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kenne ich den Wagen*nicht? Aber ja!*Fiat bietet jetzt mit dem Freemont ein Modell feil,*das Dodge*kürzlich noch unter dem Namen Journey verkaufte.*Und obwohl*die Italiener den*US-Van in Turin gründlich europäisiert haben -*ein Amerikaner ist er geblieben.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...785424,00.html
    Jemand sollte Herrn Tom Grünweg sagen, daß beide Turbodiesel obwohl unterschiedlicher Leistung dasselbe Drehmoment aufweisen...

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    Der Dodge Journey ist ein recht gelungenes Auto. Besonders das typische Dodge-Design hob dieses Auto von den anderen doch etwas biederen Vans ab.
    Das Fiat jetzt diese Basis übernimmt, ist nur logisch. Auch als Freemont wird dieses Auto sicher ein Erfolg. Das Gesamt-Paket stimmt einfach...
    Ich wünsche beiden Marken - Chrysler und Fiat - dass sie aus dieser Ehe mehr machen als Badge Enigneering.
    Die Allianz zwischen Fiat und Chrysler könnte funktionieren, weil die beiden bisherigen Konzerne erstens zu klein sind um global wettbewerbsfähig zu sein, zweitens nur gemeinsam die Zukunftsinvestitionen lohnen(Antriebssysteme, Batterien usw. usf.) und drittens komplementär sind, sich also recht gut ergänzen. Allerdings klaffen im Fahrzeugprogramm und in der Märktepräsenz noch große Lücken...
    Fiat-Chrysler hat derweil mehrere Probleme und Zwänge, erstens ist das Geld zu begrenzt, um sofort die Konkurrenz mit neuen Modellen zu kontern und zweitens lässt die ganze Phase über Abstimmung der Entwicklungen, Produktionsstätten und Zusammenführen des Managements nicht in kurzer Zeit bewerkstelligen. Daher nimmt der Konzern die Abkürzung über Badge Engineering. Ein weiterer Grund ist, daß sich Fiat mit der unglücklichen Lancia Thesis und Alfa 166 bereits in der Oberklasse bereits mehrmals, die Finger verbrannt hat. Angesichts der Konkurrenz der Deutschen Premiummarken, kann man sich nicht mehr weitere Fehler leisten und einen Haufen Geld verbrennen, daher der Chrysler 300 als Lancia Thema. vom Chrysler 200 kommt nur das Cabriolet, laut Insidern wäre es technisch zu teuer die Limousine mit dem Fiat-Turbodiesel zu verheiraten.
    Eine Stufe darunter werden ab 2012/13 die neuen Modelle(aller Marken) auf der gemeinsamen C-Wide Plattform kommen und noch eine Stufe darunter kleine Chrysler und Dodge auf der Basis der modifizierten Plattform der Giulietta entstehen. Es ist Vieles im Topf. Für Fiat ist der Erfolg des neuen Panda(und später des neuen Punto) extrem wichtig. Wichtig auch die Chrysler-Zahlen in den USA um die Kriegskasse zu füllen und die neuen Modelle früher ins Rennen zu schicken. Angesichts der Zahlen in den USA bin ich zuversichtlicher als noch vor einem Jahr; Fiats Programm weist noch große Lücken auf, es fehlen eine Mittelklasse-Limousine(plus SW) und die Varianten des Fiat Bravo. Badge Engineering wird es in Zukunft weit weniger geben; Plattformen, Module, Antriebsstränge und sonstige Teile werden aber kreuz und quer durch den Konzern wandern. Denn nur so lassen sich Einsparungen erzielen. Fiat hat noch ein/zwei Jahre Durststrecke, in den USA läuft es besser. Fiat und Chrysler sind zum Erfolg verdammt und sollte es nicht funktionieren werden die Beiden genauso vom Markt verschwinden wie bereits bsw. Austin-Rover oder zuletzt Saab...
    Hoffen wir das beste...

    Viele Grüße aus Südtirol...


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