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FFC-Pleite im Champions-League-Finale: Die große Leere

DPADurch die Niederlage im Champions-League-Finale der Frauen gegen Olympique Lyon hat der 1. FFC Frankfurt gleich drei Titel binnen zwei Wochen verspielt. Die Pleitesaison des deutschen Topclubs hat Gründe: Der Kader ist falsch zusammengestellt, Trainer Sven Kahlert gesteht Fehler ein.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...833728,00.html
  1. #1

    Vielleicht kann der Artikel in 48 Stunden nahezu identisch gebracht werden: man müsste dann nur Frankfurt durch München, Lyon durch London und Kahlert durch Heynckes ersetzen sowie die Namen der Torschützen austauschen - dann passt es fast perfekt...
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Durch die Niederlage im Champions-League-Finale der Frauen gegen Olympique Lyon hat der 1. FFC Frankfurt gleich drei Titel binnen zwei Wochen verspielt. Die Pleitesaison des deutschen Topclubs hat Gründe: Der Kader ist falsch zusammengestellt, Trainer Sven Kahlert gesteht Fehler ein.

    Frankfurt unterliegt im Champions-League-Finale gegen Lyon - SPIEGEL ONLINE
    Man konnte beim Zuschauen beider Endspiele das Ende jeweils deutlich vorhersehen. Beide erinnerten an das Spiel der Frauen der Deutschen gegen Japan bei der WM.
    Auf der einen Seite mehr oder weniger stümperhaftes Vor-Rennen, das natürlich bis zu einem gewissen Niveau zum Sieg reicht, sofern man grössere, stärkere und schnellere Frauen hat. Aber eben nicht gegen eine Mannschaft die versucht ein intelligentes Kurzpasspiel durchzuziehen.
    Natürlich btraucht man dazu auch Spieler(innen) die dieses beherrschen und einen Trainer der eine Mannschaft darauf einstellen kann.
    Weder Frankfurt noch die Nationalmannschaft hat sowas. Und beide haben ebenfalls gemeinsam, dass in ihnen Spielerinnen antreten dürfen, deren Selektion wohl auf ewig ein Rätsel bleiben dürfte....
  3. #3

    zum Thema

    Da verstehe einer die Heulerei nach dem Spiel auf dem Platz. Wenn es ein Spiel auf Augenhöhe mit unglücklichem Ausgang gewesen wäre, mag das ja noch angehen, aber so?

    Die Frankfurterinnen werden doch wohl schön während des Spiels gemerkt haben, dass sie fußballerisch den Französinnen in allen Belangen unterlegen waren.
    Physisch, spielerisch und taktisch waren sie mindestens eine Nummer schlechter.
    Das Spiel hat eher gezeigt, dass im Frauenfußball hierzulande, was sich auch schon bei der WM abzeichnete, irgendwo vor 10 Jahren eine Weiterentwicklung eingestellt wurde, dass woanders mittlerweile effizienter gearbeitet wird.
  4. #4

    Ffc

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Durch die Niederlage im Champions-League-Finale der Frauen gegen Olympique Lyon hat der 1. FFC Frankfurt gleich drei Titel binnen zwei Wochen verspielt. Die Pleitesaison des deutschen Topclubs hat Gründe: Der Kader ist falsch zusammengestellt, Trainer Sven Kahlert gesteht Fehler ein.

    Frankfurt unterliegt im Champions-League-Finale gegen Lyon - SPIEGEL ONLINE
    ES ist die falsche Denke, mit Geld und dem Zusammmenkauf von Spieleren und Spielerinnen den absolut sicheren Sieg erreichen zu können.
    Motivation heißt das Zauberwort, siehe Dortmund und Turbine Potsdam.
    Bei Potsdam werden von den reichen Klubs jedes Jahr die Besten abgeworben, aber man versteht es eben, junge Spielerinnen immer wieder neu zu motivieren, schon das es gegen die Allmacht des Geldes noch Mittel gibt, und die alte Weisheit bestätigt sich, man kann für Geld nicht alles kaufen. Aber einige werden das nie lernen, siehe Bayern.
  5. #5

    ...

    Den Aussagen von Ffc ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Nicht immer regiert Geld die Welt. Diese Arroganz, Spielerinnen von bestimmten Vereinen bei der Nominierung für die Nationalmannschaft nicht zu berücksichtigen hat sich ja (leider) in der Vergangenheit gerächt. Vielleicht kann man auch von weniger Finanzstarken Vereinen lernen, wie Spielerinnen zu motivieren sind und Spiel gewonnen werden können.
    Wenn sich diese Geldmentalität im Fraeunfussball genauso rasant durchsetzt wie bei den Männern, na dann gute Nacht. Aber, das wird sich wohl mit dem jetzigen Wirtschaftssystem nicht vermeiden lassen. Schade.
  6. #6

    Faule Socken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Durch die Niederlage im Champions-League-Finale der Frauen gegen Olympique Lyon hat der 1. FFC Frankfurt gleich drei Titel binnen zwei Wochen verspielt. Die Pleitesaison des deutschen Topclubs hat Gründe: Der Kader ist falsch zusammengestellt, Trainer Sven Kahlert gesteht Fehler ein.

    Frankfurt unterliegt im Champions-League-Finale gegen Lyon - SPIEGEL ONLINE
    Ein blamables Spiel. Lauffaul, unintelligent und zu langsam im Kopf. Das ist keine Mannschaft sondern zusammengewürfelte Einzelspielerinnen ohne erkennbare Bindung. Keine hilft der anderen. Unpräzise Pässe und auch kein Pressing, wenn der Gegner den Ball hatte. Einfach enttäuschend. Und das jetzt zum dritten Mal hintereinander. Vor Wochen hatte ich mir fest vorgenommen, mir den FFC öfter live anzuschauen. Das schminke ich mir jetzt erst einmal ab. Man ist doch kein Masochist.
  7. #7

    Die Edelkickerinnen brauchen neue Führung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Durch die Niederlage im Champions-League-Finale der Frauen gegen Olympique Lyon hat der 1. FFC Frankfurt gleich drei Titel binnen zwei Wochen verspielt. Die Pleitesaison des deutschen Topclubs hat Gründe: Der Kader ist falsch zusammengestellt, Trainer Sven Kahlert gesteht Fehler ein.

    Frankfurt unterliegt im Champions-League-Finale gegen Lyon - SPIEGEL ONLINE
    Die "große Leere" des Frankfurter Edelkickerinnen-Clubs ist nicht neu. Man kann sie schon das ganze Jahr über beobachten. Da bleibt dann völlig unverständlich, dass der Trainer dieses ehemaligen Top-Clubs Fehler nach jedem verlorenen Spiel eingesteht, aber es nicht schafft, die Spielerinnen entsprechend zu befähigen. Auch der Manager, der offenbar nur an hohe Werbeeinnahmen denkt, kann nicht schlüssig erklären, warum er in dieser Situation alle vier Trainer im Amt lässt und die Verträge sogar noch verlängert. Auch das gestrige Spiel hat deutlich gezeigt, warum der 1. FFC-Frankfurt derzeit nur Bundeliga-Vierter ist. Die Spielerinnen präsentierten sich als ein zusammengewürfelter Haufen mit schwacher Kondition und insgesamt stümperhaftem Spiel-Verhalten auf dem Rasen. Sie zeigen wenig Engagement, lassen an Schnelligkeit und Treffsicherheit vermissen und boten absolut keine pfiffigen, cleveren Spielzüge. Trainerteam und Spielerinnen könnten sich bei Turbine Potsdam eine Menge abgucken. Der Frankfurter Großverdienern mangelt es an Spiel- und Einsatzfreude. Sie zeigen wenig Teamverhalten und kennenin vielen Situationen nicht einmal die Grundelemente eines guten Spiels. Da klingt es wie ein Hohn, wenn der Trainer Fehler eingesteht und jedes Mal betont, dass er nun darüber nachdenkt, was falsch gelaufen ist. Doch geändert hat sich nichts. Dabei hätte er genügend Zeit gehabt, seinen Kader richtig zusammen zu stellen und ihm eine ergebnisorientiertere Spielweise beizubringen. Ob das bisherige Training in Frankfurt unter Trainer Sven Kahlert in Zukunft zum Erfolg führt, darf ziemlich bezweifelt werden. So lohnt sich auch nicht mehr, als Fan jedes Spiel zu besuchen und den Club anzufeuern. Der Frankfurter Frauenfußball ist kein Aushängeschild mehr für diese Sportart, auf die so viele Menschen gesetzt haben.
  8. #8

    Die Aussage, es sei keine passende Spielerin auf dem Markt gewesen, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Spaßeshalber sei daran erinnert, wer derzeit in der Torschützenliste hinter Genoveva Anonma auf Rang zwei liegt: Conny Pohlers vom VfL Wolfsburg, noch regierende Torschützenkönigin. Die trug letzte Saison welches Trikot? Richtig: Das des FFC ...

    Es sagt schon eine Menge aus, wenn man die Torschützenkönigin ziehen lässt und danach Kerstin Garefrekes und Sandra Smisek (beide schon ziemlich "alt") mit nur neun Toren in 20 Spielen beste Torschützinnen sind. Man kann zwar einwenden, dass Kim Kulig wohl ursprünglich für den Sturm hätte eingeplant werden können und dieser Plan wegen der Verletzung geplatzt war. Andererseits war die Verletzung nach dem WM-Viertelfinale bekannt, und es war noch genug Zeit, um zu reagieren.

    Dass Ana Maria Crnogorcevic keine Goalgetterin ist, war nun wahrlich bekannt. 6 Tore beim HSV sind nicht unbedingt ein Kennzeichen dafür gewesen.

    Ich gehe davon aus, dass Kahlert und Dietrich schlichtweg die Bundesliga unterschätzt haben, sowohl dass Turbine und FCR nach den Abgängen trotzdem wieder oben stehen könnte, als auch dass die Verstärkungen für Wolfsburg für höhere Regionen ausreichen könnten. An fehlendem Geld kann's wohl kaum gelegen haben, dass kein Ersatz geholt wurde.

    Letztlich aber sagt das Abschneiden und die klare Unterlegenheit sowohl des FFC wie auch Turbine im Kontext des WM-Ausgangs eine ganze Menge über den Stand des deutschen Frauenfußballs aus. Da wurde sich viel zu lange auf den WM-Siegen und ins Alter kommenden "Stars" wie eben Garefrekes, Ausnahmeerscheinung Prinz (an der jede Stürmerin mit Talent gemessen wird, auch von Kahlert und Dietrich, und das ist ein Fehler!), Müller und Bartusiak ausgeruht. (Paradoxerweise wurde die Konstanteste "Alte" - Pohlers - bei DFB und FFC ausgemustert.) Was dann mal als talentiert hoch kam, landete bei den "großen Drei" plus Wolfsburg - bei den Vereinen mit Geld. Ausnahme: Celia Okoyino da Mbabi (okay, und Alex Popp, aber die ist ja auch in Duisburg groß geworden), und da sehen wir, was ein intaktes Umfeld an Vorteilen für die Entwicklung hat. Dass jedes Talent gleich dem (relativ) "großen Geld" nachrennt, hat aber vor allem einen Nachteil: Sie werden leicht überfordert und verbrannt. Sieht man vor allem an Marozsán. Und Kim Kulig wird das wahrscheinlich auch noch erleben.
  9. #9

    .

    Ich hab keines der Spiele gesehn, gerade die Kommentare überflogen...Scheinbar haben sie echt blamabel gespielt so wie man hier spricht.
    Da frag ich mich, wie kann die Mannschaft dann in so vielen Wettbewerben dann so gut gewesen sein?
    Und BL4. ist ja wahrlich kein schlechtes Ergebnis.
    Ist der Klassenunterschied im Frauenfussi so hoch?


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