DPAWenn Ex-Partner plappern: Im neuen SPIEGEL äußern sich Manuel Andrack und Herbert Feuerstein ziemlich deutlich über Harald Schmidt. Die Zukunft des Entertainers sehen sie unterschiedlich, einig sind sie in einem - Harry kann auch dirty sein, "wie ein afrikanischer Diktator".
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,830467,00.html
Exakt!
Ich warte auf die 100 Kommentare die dem Redaktionsleiter der auch tatsächlich "wirklich" an der Show beteiligt war, anstatt einfach Gags abzulesen, nun Neid unterstellen.
Schmidt ist wie Gottschalk ein One Trick Pony, aber Gottschalk hat eine gesündere Selbsteinschätzung und stolpert nicht ganz so naiv über sein eigenes Ego (und hat vergleichsweise seinen Erfolg sehr viel mehr der eigenen Leistung und Arbeit zu verdanken).
Der Grund warum Schmidt in meinen Augen so lange lief: Die Liebe der Leute zur Selbstbeweihräucherung. Sie schauen Harald Schmidt an, und glauben aus irgendwelchen Gründen etwas besonders Intelligentes oder Intellektuelles zu schauen, jedenfalls dem Rest der Unterschichtenunterhaltung überlegen, und fühlen sich deshalb gut. Und offenbar glauben tatsächlich viele, dass Late Night Hosts wie Schmidt die Sachen die sie vortragen auch nur teilweise selbst schreiben.
...Nicht, dass Schmidt seine Sache schlecht gemacht hätte (an die Originale die er 1 zu 1 kopiert kommt er allerdings nichtmal in Sichtweite heran), aber hat er in seiner Karriere bisher irgendwas anderes je erfolgreich gemacht als hinter einem Schreibtisch Sprüche aufzusagen die andere für ihn geschrieben haben?
Bin mal gespannt wieviele Kommentare über Undankbarkeit und Neid nun kommen ;o.
Ein Redaktionsleiter der wie ein Schulbub a la diesem dicken "Ex-Praktikanten" Elton vor die Kamera tritt? Was soll denn dieser Schwachsinn? Vielleicht hat Herr Andrack sogar hinter den Kulissen viel, gut und professionell gearbeitet, doch vor der Kamera war und ist er eine Niete! Neben Harald Schmidt hätte jeder Amateur aus einem Kanervalsverein das mindestens so gut wie er machen können.
Mag sein, dass Harald Schmidt - so wie einige andere "Profis im Geschäft - vor lauter Selbstliebe gegenüber Kollegen sich wie eine "Arschgeige" verhält, doch glaubt ein Herr Andrack, wirklich, er könne jemals auch nur annähernd das im Fernsehen publikumswirksam verkörpern und erreichen, was ein Harald Schmidt kann?
Es ist halt mal so, die Einen haben sicherlich hinter den Kulissen ihre Fähigkeiten, die anderen eben davor!
Nur weil ich der Zulieferer von Ideen und Gags bin und mein "Kopfkino" diesbezüglich bestens funktioniert, muss ich nicht neidisch auf die Protagonisten sein, die mit meiner Unterstützung das nach "ganz vorne" bringen. Nun ja, ich verdiene damit vielleicht nicht so viel, aber sicherlich doch noch genug...
Feuerstein .... er passte einfach nicht ins folgende Konzept .... er trägt es mit Fassung .... einwandfrei .... und auch noch zweideutig formuliert .... chapeau !!!
Andrack haben sie doch nach seinem Ausscheiden wegen fast schon perinlicher Abwesenheit durch jede Show geholfen .... er hat die Hilfe nur leide rnicht angenommen ....
Ich ereinnere mich sehr gut an seinen farblosen Auftritt beim NDR ....
Chance nicht genutzt ist dabe noch freundlich formuliert.
Nachtreten ist die andere Seite .... das empfinde ich als bitter, bitter armselig von Andrack.
Schmidt sollte man pausenlos rauswerfen, um so besser werden seine Chows ....
Wir müssen nur bitte-bitte rechtzeigtig den neuen Sendeplatz erfahren ... !!!
Schmidt ist vielleicht nicht der beste Moderator aller Zeiten, aber wenn gibt es denn in Deutschland zur Zeit der besser ist?
Gottschalk (haha, der ist seit 20 Jahren nicht mehr lustig und nervt), Pilawa (zu glatt), Lanz (noch glatter), Frank Elstner (Kalk), Florian Silbereisen (Hilfe), Raab (bestenfalls untere Mittelschicht), Oliver Geissen (Unterschichtenfernsehen), ...
Schmidts Sendung war vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluß, aber im Vergleich zum restlichen Müll (im Unterhaltungsbereich) war sie doch einsame Spitze
Manuel Andrack läuft jetzt in eine unausweichlische Falle, wie Schmidt selbst. Er tritt nach, weil er sich geärgert hat und der Chef nicht auf ihn hörte. Ein Schiksal, das er mi allen Sidekicks teilen muss. Sie leisten und ahnen viel, haben ihre eigenen Fans - doch in entscheidenden Punkten stehen sie aussen vor - ein unausweichliches Schiksal. Natürlich ist Schmidt faul und eitel, was spricht dagegen ? - Solange jemand dafür zahlt. Und wie soll man sich ein ganzes Leben mit dem Hofstaat vergnügen ? Jemand wie Schmidt hat genug damit zu tun, Ruhe vor sich selbst zu finden.
Solange Schmidt erfolgreich war, musste Andrack die Klappe halten. Jetzt, wo der Erfolg Schmidt schwerlich recht geben kann, kommt der Frust nochmal raus. Hätte er sich besser verkniffen - zumal Schmidt auch noch mit 80 witzig sein kann.
Feuerstein's Kanalisations-Hinweis trifft das gut.
Ich bin zwar kein ausgesrochener Schmidt-Fan, aber diese Schadenfreude des "abgewiesenen Fans" ist auch nicht so lustig. Keinenfalls.