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Feuerpause zum Opferfest: Uno-Vermittler setzt auf Waffenruhe in Syrien
SPIEGEL ONLINEWoher nimmt der Mann seinen Optimismus? Uno-Sondervermittler Lakhdar Brahimi ist zuversichtlich, dass in Syrien schon bald die Waffen schweigen. Das Regime habe einer Feuerpause während des Opferfestes zugestimmt. Doch die Rebellen misstrauen Assad, einige lehnen eine Waffenruhe von vornherein ab.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-863223.html
- #1 24.10.2012 17:42 von
Einige lehnen eine Waffenruhe von vornherein ab.
"Doch die Rebellen misstrauen Assad, einige lehnen eine Waffenruhe von vornherein ab."
Dieser Schlimme Finger Assad aber auch. Stimmt einer Waffenruhe während des Opferfestes zu. Da können die "Rebellen" doch nur nein sagen.
So schafft man Frieden für ein paar Tage und Stunden. Well done! Ihr Rabauken, ähmm soll natürlich "Rebellen" heißen.
Aber im Westen wird weiterhin Assad der schlimme Finger sein. - #2 24.10.2012 17:42 von
Verhandlungen und Waffenruhe ist der erste Schritt und das müssen Politiker wahrnehmen. Nur mit Dialog und Verhandlungen kommt man aus der Situation raus,es ist bald Winter und Zivilbevölkerung wird darunter leiden,nicht die Armee oder Rebellen.
Ich hoffe sehr,dass der Westen etwas Mitgefühl der Bevölkerung in Syrien schenkt,es ist einfach unglaublich,dass in unseren Zeiten und mit unseren Erfahrung mit Krieg,wir immer noch gegen die Verhandlungen sind und leben in einer Illusion Assad wird zurücktreten und das Land den Muslimbrüdern überlassen...
Verhandlungen ist ein Ausweg aus der Sackgasse und das muss man wahrnehmen.. - #3 24.10.2012 17:46 von
UNO-Vermittler setzt auf Waffenruhe in Syrien
Was, ihr Qualitätsjournalisten vom Spiegel, ist eigenlich aus
den Waffen geworden die im syrischen Linienjet transportiert worden sein sollen, der von der Türkei zur
Landung in Ankara gezwungen wurde. Man hört nichts und sieht nichts mehr zu diesem Thema. Habt ihr mal wieder daneben gelegen und schämt Euch jetzt darüber zu berichten. Die russische Regierung besteht weiterhin auf einer Erklärung der türkischen Regierung. Wenn man so lange seinen Lesern vermittelt der Jet hatte Waffen an Bord, dann sollten verantwortungsvolle Journalisten ihren Lesern doch nicht das Ende dieser Geschichte vorenthalten.
Lesen Sie doch mal bei Ria Novosti nach. - #4 24.10.2012 18:11 von
Verharmlosung
Die Al- Nusra- Front lehnt ab. Warum wird nicht deutlich gesagt, dass diese Gruppe Al- Kaida nahesteht, für die Anschläge in Damaskus verantwortlich waren und deswegen auch vom UN- Sicherheitsrat verurteilt wurden. Stand nicht im Spiegel, ist aber eine Tatsache.
United Nations News Centre - Ban condemns coordinated bombings in Syrian capital, urges move towards dialogue - #5 24.10.2012 18:21 von
es könnte...
...funktionieren.
Nachdem nun auch die "gemässigte Opposition" Abstand zu den radikalen Djhadisten genommen hat, wäre diese Waffenruhe möglicherweise ein erster Schritt.
Selbstverständlich muss beiden Seiten auf die Finger gesehen werden. Wer daher glaubt, dass Assad nun seine Truppen aus den umkämpften Gebieten abzieht, hat allerdings völlig falsche Vorstellungen. Eine Waffenruhe ist noch keine Einstellung der Kampfhandlungen. Auf Regimeseite gilt es nun, die Milizen an die Kandarre zu nehmen. Das sollte machbar sein.
Wer allerdings die terroristischen Söldnertruppen zur Ruhe zwingen soll, ist mir leider noch nicht so klar. Diese Marodeure handeln wohl autark und deren Auftrag ist sicher ein anderer.
Ich jedenfalls wünsche Brahimi viel Erfolg. - #6 24.10.2012 18:41 von
Gestern bereits erließ die Regierung eine Generalamnestie für alle Verbrechen syrischer Bürger vor dem 23,10..
Ausgenommen sind Terroristen und ausländische Verbrecher.
Zum Opferfest wird es eine Waffenruhe geben.
Ich hoffe dass das kein Fehler ist und sich wie bereits anfangs des Jahres die Banden wieder formieren können und weiter in Ruhe Tunnel buddeln können und Mauern für ihre Schleichwege durchbrechen und Waffenlager anlegen und die ihnen nicht ergebene Bevölkerung drangsalieren oder vertreiben (wer liebt schon Löcher in seiner Wand damit sich die Banden in den engen Vierteln geschützt bewegen können? So viel Freiheit und Demokratie seine Wohnung und sein normales Leben dafür zu Opfern gibt es gar nicht - außer in den Gewalthirnen hüben und drüben) - #7 24.10.2012 18:45 von
Pustekuchenoptimismus!
Nach den Gesprächen mit Assad sagte Brahimi, es wäre an Assad, die Ergebnisse der Gespräche bekannt zu geben. Nichts kam. Kurz danach berichteten die syrischen Medien, Assad hätte im Gespräch klargemacht, dass jede Initiative essentiell auf dem Stop von Terrorismus und damit auf dem Stop der Unterstützung durch andere Staaten beruhen müsse. Russland wird er wohl damit nicht gemeint haben. Syria - President Bashar al-Assad meets UN envoy Lakhdar Ibrahimi 21-10-2012 - YouTube Also hat Assad keine Zustimmung gegeben, sondern Herrn Brahimi belehrt. Wenn dieser jetzt mit Engelsgeduld versucht, Assad doch noch zu einem Einverständnis zu lavieren, wird er kaum Erfolg haben. Denn dessen bisheriges Verhalten hat noch nie den Eindruck erweckt, als ließe er sich moralisch unter Druck setzen.
- #8 24.10.2012 18:48 von
Was ist denn nun Fakt?
Wie soeben das ZDF in ,Heute' meldete: ,hat das ,Regime' bisher noch nicht zugestimmt.'
Zu den Rebellen wurde nichts gesagt und schon gar nichts darüber berichtet, dass ,einige eine Waffenruhe von vornherein ablehnen.'
Für wie dumm halten unsere ,Leitmedien' die Bürger. Ich werde mir die nächsten Nachrichten in den englischsprachigen TV Sendern CCTV und RT ansehen. - #9 24.10.2012 18:52 von
Dummerweise hat die Armeeführung bisher noch nicht zugestimmt, sondern will erst morgen entscheiden! Was das wohl zu bedeuten hat? Selbst wenn die Armee noch zustimmt, dann wird sie in den "freien Tagen" ihre Kampfflugzeuge reparieren und danach umso heftiger zuschlagen. Was hat das Volk dann gewonnen - eine Henkersmahlzeit an den Feiertagen?
Die Rebellen haben wohl berechtigte Zweifel am Willen des Regimes. Hätte Assad nicht von sich aus einen Waffenstillstand ankündigen und veranlassen können? Vielleicht will Assad auch nur verhindern, dass die Soldaten Zeit bekommen zum Nachdenken.
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