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Festnahme in Spanien: Kunstfälscher verwechseln Unterschrift

AP/ Spanish PoliceEine spanische Bande hat offenbar Dutzende Gemälde von Picasso, Goya und Soralla gefälscht. Nun hat die Polizei neun mutmaßliche Betrüger festgenommen. Hätten sie die richtige Unterschrift kopiert, wäre vielleicht gar nichts aufgefallen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...843272,00.html
  1. #1

    .

    Wer verlässt sich denn auf Zertifikate bei Kunst? Zertifikate sind nichts wert. Irrt sich ein Aussteller eines Zertifikats, dann hat man keinen Anspruch auf Schadensersatz.

    Wer keine Ahnung von Kunst hat, sollte nicht in Kunst investieren. Sonst muss man sich immer auf andere verlassen. Gerade auf dem Kunstmarkt kann das sehr teuer werden.
  2. #2

    Sie müssen sich entscheiden

    Entweder sollten die Bilder auf dem Schwarzmarkt verkauft werden oder aber in einer bekannten Galerie. Wenn Sie mit "bekannt" auf dem Kunstmarkt meinen und nicht in Fälscherkreisen, dann muss eine der beiden Behauptungen verbessert werden, beides geht schlecht.
  3. #3

    @Ts_Alien - Zertifikate

    Ein Zertifikat ist zunächst die einfachste Art, ein Original zu bescheinigen. Im Zweifelsfalle helfen natürlich immer noch entsprechende Untersuchungen des Gemäldes um z.B. das Alter der Farbe zu bestimmen, etc..
  4. #4

    Warum nicht?

    Zitat von alec006 Beitrag anzeigen
    Entweder sollten die Bilder auf dem Schwarzmarkt verkauft werden oder aber in einer bekannten Galerie. Wenn Sie mit "bekannt" auf dem Kunstmarkt meinen und nicht in Fälscherkreisen, dann muss eine der beiden Behauptungen verbessert werden, beides geht schlecht.
    Warum sollte eine bekannte Galerie nicht Teil des Schwarzmarktes sein können?
  5. #5

    Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt.

    Es ist doch alles richtig verlaufen: Eine falsche Unterschrift auf dem Echtheitszertifikat bescheinigt die Echtheit der Fälschung... äh, die Falschheit der Echtheit, äh... die echt falsche Zertifizierung eines Falschheitsoriginals ... Mist aber auch. Ich hatte schon immer Probleme mit der doppelten Verneinung.
  6. #6

    Dummheit macht auch ganz andere Fälschungen wirkungslos.

    Das ist jetzt reichlich off-topic, will ich aber dem Forum nicht vorenthalten:
    Eine Phishing-Mail, die vorgab, von VISA zu stammen (ich bin da gar nicht Kunde) versuchte mal wieder, mittels einer sogenannten Validation an meine Kontodaten zu gelangen. Leider wurden mir im Schluss der Mail außer fehlerhafter Grammatik für dieses Fremdwort 3 unterschiedliche Schreibweisen angeboten. Der Text lautet:

    Sie als Kunde werden nach der einmaligen Validation keinen feststellbaren Unterschied wahrnehmen, jedoch werden sie ab diesem Moment abgesicherte Transaktionen im Internet ohne Einschränkungen durchführen können. STS ist für sie Kostenlos und sofort nach erfolgreicher Verifizierung aktiv.

    Bitte füllen Sie alle nötigen Details auf folgender Seite aus um ihr Validtation abzuschließen.

    Valditation abschließen

    WICHTIG: Wenn Sie Ihre Kreditkarte regelmäßig nutzen, empfehlen wir Ihnen DRINGEND, dass Sie Ihre Kreditkarte schützen, um möglichen Betrugsversuche auszuschließen.


    DÜMMER GEHT'S WAHRLICH NIMMER!
  7. #7

    Zitat von ghibli Beitrag anzeigen
    Warum sollte eine bekannte Galerie nicht Teil des Schwarzmarktes sein können?
    Der Schwarzhandel ist grundsätzlich illegal. Im Kunsthandel kommt es zum grossen Teil auf Vertrauen und Reputation an. Wenn es sich um ein bekanntes Geschäft handelt, dann ist die Chance hoch, dass sich viele Kunstkenner für die Waren dieses Hauses interessieren. Verschiedene Fachmänner würden dann stutzig werden, wenn auf einmal mehrere Werke dieser grosser Maler aus dem Nichts auftauchen. Wenn jetzt herauskommt, dass der Laden gezielt Schwarzware erworben hat, dann kann das ernsthafte Folgen haben, bis hin zum Ruin des Geschäftsmannes. Der Fakt, dass die Fälscher die Unterschriften auf dem Zertifikat gefälscht haben, spricht eher dafür, dass sie versucht haben als vertrauenswürdige und ehrenhafte Verkäufer aufzutreten. Wenn sie sich als solche ausgeben und sich an eine bekannte Kunsthandlung wenden, dann handelt es sich meines Erachtens nicht um eine Aktivität auf dem Schwarzmarkt.
    Wenn sich aber der Fälscher bewusst ist, wenn er als Unbekannter sich an eine Kunsthandlung wendet mit suspekter Ware, dass dies sehr verdächtig sein könnte und stattdessen versucht über Mittelsmänner die Bilder zu verkaufen, dann handelt es sich in den ersten Transaktion um schwarze, aber spätestens bei der letzten wieder um eine "weisse" Transaktion.
  8. #8

    ich traue nur den zertifikaten

    die ich selbst gefaelscht habe!








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