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Fest zum 70. Geburtstag: Kohl will nicht mit Schäuble feiern

picture-alliance / dpaEs wurde munter spekuliert über eine Chance zur späten Versöhnung. Nun steht fest: Helmut Kohl wird bei der Feier zum 70. Geburtstag Wolfgang Schäubles nicht dabei sein. Die Bundestagsfraktion von CDU und CSU hat den Altkanzler einladen - doch der sagte ab.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...855681,00.html
  1. #1

    ...

    Am Tag nach dem Geburtstagsempfang für den Finanzminister findet im Deutschen Historischen Museum eine Feier zum 30. Jahrestag des Beginns der Ära Kohl statt. Dieser will dort auch selbst sprechen. Kanzlerin Merkel soll zu diesem Anlass auch eine Sonderbriefmarke mit Kohls Konterfei vorstellen - normalerweise der Job des Finanzministers.

    Wie bei den Chinesen. Der große Vorsitzende Mao, äh Kohl darf endlich in die "Gechichte" eingehen. Klar, ist ja auch wichtig, so ein 30-jähriger Jahrestag der Machtergr...übernahme...Kann sich noch jemand an die "geistig-moralische Wende" erinnern, die angeblich damit verbunden war? Das wievielte Mal jährt sich eigentlich Kohls "Ehrenwort" im Parteispendenskandal? Der Mann bricht immer noch seine eigenen Gesetze, indem er Spender verschweigt. So jemandem sollte man kein Forum mehr einräumen. Kommt dann eh nur noch Geschichtsklitterung dabei heraus.
  2. #2

    Es ist zwar nur eine Briefmarke, ...

    ... aber es galt einmal der Grundsatz, lebenden Personen keine Briefmarke zu widmen. Dabei wäre es besser geblieben. Insbesondere bei Herrn Kohl, dessen Wirken als Bundeskanzler und dessen Verhalten im Ruhestand man sehr ambivalent sehen kann.

    Zu einer derart gehässigen und zynischen Darstellung sollte man allerdings auch dann nicht greifen - dies an .
  3. #3

    Newspeak hat recht...

    Die geistich moraliche Wende als Antwort auf die "verlotterte Sozial-liberale Koalitionszeit" mir ist diese auch noch im Ohr. Die Amtszeit für Kanzler muß in Deutschland auf zwei Leg.perioden beschräkt werden.
  4. #4

    optional

    An das Geschwaffel von der "geistig moralischen Wende" kann ich mich auch noch gut erinnern. Was dieser Mensch unter Moral versteht war beim damaligen Parteispendenskandal der Staatspartei gut zu beobachten. Aber sein unumstritten grösster "Erfolg" war die Abschaffung der DM und damit die Grundlage für das EURO - Desaster das Deutschland noch sehr viel Geld kosten wird.
  5. #5

    Wie angenehm

    dass Herr Kohl nicht erscheinen will.. das erspart uns allen die Peinlichkeit seines Auftretens. Ich bleibe dabei: der Mann gehört vor Gericht wie jeder andere Verbrecher auch. Irgendwelche Verdienste um die Einigkeit sind mir bei ihm a) nicht ersichtlich und b) nicht strafrelevant.
  6. #6

    die kohlsche normative kraft des faktischen

    Dieses verhalten von kohl kann man mit dieser kraft erklaeren. Seine sturheit ist das faktische, dessen normative kraft fuehrt zu saemtlichen seiner beendeten beziehungen und kontakte.
  7. #7

    Ruhe endlich !

    Wann begreift endlich jemand, daß am 'Ex-vorsitzenden' und Altbundeskanzler Kohl eigentlich keiner mehr wirklich interessiert ist. ein alterstarrsinniger, verbohrter Egomane, der durch seine Karrieregeilheit und Machtgier familiär nicht gerade Gutes vollbracht hat, der nach wie vor der Namen von Parteispendern 'geheim' hält, der mit anderen 'Gründervätern' zusammen die Wende unausgegoren und im Schnellverfahren durchgepeitscht hat ohne Rücksicht auf Verluste (die selbst jetzt noch der Steuerzahler trägt, nur weil er schnell in die europäischen Geschichtsbücher eingehen wollte), der durch seine sprichwörtliche Sitzfestigkeit jahrelang die BRD im brämigen politischen Saumagensumpf hat verharren lassen - und dieser Mann soll immer noch geehrt werden ? Bleibt mir bloß vom Hals mit ihm und ähnlich nichtehrenswerten Herren a la Schröder und Konsorten. Schmidtschnauze - meinentwegen gerne - aber Birne - bitte nicht.
  8. #8

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Am Tag nach dem Geburtstagsempfang für den Finanzminister findet im Deutschen Historischen Museum eine Feier zum 30. Jahrestag des Beginns der Ära Kohl statt. Dieser will dort auch selbst sprechen. Kanzlerin Merkel soll zu diesem Anlass auch eine Sonderbriefmarke mit Kohls Konterfei vorstellen - normalerweise der Job des Finanzministers.

    Wie bei den Chinesen. Der große Vorsitzende Mao, äh Kohl darf endlich in die "Gechichte" eingehen. Klar, ist ja auch wichtig, so ein 30-jähriger Jahrestag der Machtergr...übernahme...Kann sich noch jemand an die "geistig-moralische Wende" erinnern, die angeblich damit verbunden war? Das wievielte Mal jährt sich eigentlich Kohls "Ehrenwort" im Parteispendenskandal? Der Mann bricht immer noch seine eigenen Gesetze, indem er Spender verschweigt. So jemandem sollte man kein Forum mehr einräumen. Kommt dann eh nur noch Geschichtsklitterung dabei heraus.

    Man mag ja von Kohl halten was man will, aber er wurde immer noch gewählt (Wenn auch nicht direkt, aber jeder wusste ja was passiert wenn man die CDU wählt). Solche Andeutungen sollte man sich also verkneifen.
  9. #9

    Memme

    Der (dicke) Mann ist und bleibt mir unsympathisch und seine Herrschaft würde ich nicht als "Ära" bezeichnen. Das Europa-Desaster geht auf seine Kappe, die Misswirtschaft hat er zu verantworten, das Debakel "Einheit" ("Blühende Landschaften") ist auch ihm anzurechnen und der Verlust des Vertrauens in die Politik kam auch mit ihm auf. Warum ihm huldigen? Ich hoffe sehr, irgendwann packt mal jemand (Herr Schreiber?) über seine wirklichen Machenschaften aus und stößt ihn vom Sockel. Dann gehe ich feiern.








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