Ferraris missglückter PR-Stunt: Auf der Mauer sind sie sauer

AFPEin Ferrari ist auf der 600 Jahre alten Stadtmauer von Nanking spektakulär in Szene gesetzt worden. Statt Bewunderung gab es aber Empörung - der Sportwagen hat auf dem historischen Bauwerk breite Reifenspuren hinterlassen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832299,00.html
  1. #20

    Huch

    Zitat von platee100 Beitrag anzeigen
    "Ein Experte warnte bereits, die Fahrt habe neben den Reifenspuren möglicherweise tiefergehende Schäden an dem Bauwerk angerichtet."

    Den Experten möchte ich gerne sehen, der das von sich gegeben hat.
    Wieso nicht? Oder meinen Sie die alte Stadtmauer wäre von ihren Erbauern gleich darauf ausgelegt worden, in Jahrhunderten einer solchen Belastung standhalten zu können?
  2. #21

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Wieso nicht? Oder meinen Sie die alte Stadtmauer wäre von ihren Erbauern gleich darauf ausgelegt worden, in Jahrhunderten einer solchen Belastung standhalten zu können?
    Kaisers Kopfsteinpflaster war auch nicht fuer LKWs ausgelegt. Trotzdem haelt es die Belastung aus. Daher brauchts wirkliche Experten und nicht nur logisch klingenden Theorien. Das es solche Experten fuer Ferraris und Stadtmauern geben soll ist fraglich. Das die nach dem Schadne jetzt selbsternannt aus allen Loechern kriechen verwundert aber nicht.
    Nach jedem Event werden uns auch in Deutschland immer irgendwelche "Experten" fuer XY praesentiert.
  3. #22

    Nachvollziehbar

    Zitat von Jens Schuetz Beitrag anzeigen
    Kaisers Kopfsteinpflaster war auch nicht fuer LKWs ausgelegt.
    Sie übersehen, dass Kopfsteinpflaster die Kraft komplett nach unten abdrücken kann. Stein hält sehr sehr große Druckkräfte aus, jedoch fast überhaupt keine Zugkräfte.

    Es ist das Konstruktionsmerkmal einer Mauer, dass sie zur Seite offen ist. Wird die Druckkraft von oben zu stark, geht das Gefüge auseinander und die Mauer expandiert zur Seite hin.

    Die Steine der Mauer werden den Ferrari sicher aushalten. Der Mörtel und die Füllstoffe im Inneren (oft einfach nur gestampfter Sand!) sicher nicht.

    Die Mauer wurde darauf ausgelegt, dass Menschen auf ihr laufen. Niemand konnte ein tonnenschweres Gefährt vorhersehen, schon stehend ist der Ferrari eine Gefahr. Aber wenn aus der Statik auch noch Dynamik wird...

    Dann gibt's noch das Riesenproblem der Resonanz. Schon im Gleichschritt marschierende Soldaten waren und sind ein Problem. Selbst für moderne Brücken.
  4. #23

    Muskelpower!!!

    War das nicht der Ferrari mit dem Pedalantrieb (siehe paar Meldungen zuvor)? Der Kerl hat mächtig Brühe aufm Kocher...
  5. #24

    keine Ahnung wie Sie auf 720.000 Euro kommen die da angeblich am haken baumeln aber so ein 458 Italia ist das "Brot und Butter Auto" von Ferrariund liegt bei rund 200.000 Euro. Selbst wenn man die Luxussteuer der Chinesen zugrunde legt wird man schwerlich auf den von Ihnen angegebenen Preis kommen
  6. #25

    Die symbolische Reifenspur von zwei Dekaden.

    Die Meldung weckt bei mir eine Erinnerung und lässt mich gleichzeitig schmunzeln.

    Meine Tochter machte vor zwanzig Jahren ihr Abitur. Ich hielt die Abschiedsrede als Vetreter der Eltern. Darin erwähnte ich die damals brandaktuelle Meldung, dass in China der erste (natürlich rote) Ferrari zugelassen wurde und deutete dies als Zeichen für einen gewaltigen Umbruch.
  7. #26

    Noch so einer...

    Zitat von Kintaro81 Beitrag anzeigen
    keine Ahnung wie Sie auf 720.000 Euro kommen die da angeblich am haken baumeln aber so ein 458 Italia ist das "Brot und Butter Auto" von Ferrariund liegt bei rund 200.000 Euro. Selbst wenn man die Luxussteuer der Chinesen zugrunde legt wird man schwerlich auf den von Ihnen angegebenen Preis kommen
    ...der keinen blassen Schimmer von Autopreisen in Asien hat. Der Wagen kostet hier neu 6 Mio RMB (bzw. CNY). Jetzt müsste man nur noch googeln, und einen Währungsrechner benutzen können....voila. Und wie bereits erwähnt, in Singpur kommt da noch einiges mehr hinzu.
  8. #27

    Man sollte den Chinesen mal etwas Angst nehmen..

    Man sollte den Chinesen mal etwas Angst nehmen..

    So ein Ferrari wiegt nur knapp 1,5t, also soviel wie 25 Chinesen, 19 Europäer oder 12 Amis..
    Davon ein Viertel pro Rad..
    Da dürfte ein Ochsenkarren gefährlicher sein.

    Bei einem "Burn-Out" werden nur minimalste Kräfte in den Boden übertragen.
    Zwei bis drei starke Männer könnten da so einen Ferrari mit 450PS festhalten..
    Wenn da zwei Dreiergruppen Seilziehen machen, sollte das die Chinesische Mauer auch nicht zum Einsturz bringen..

    Auch von deutschen Strassen (und Bürgersteigen, etc.) verschwinden Bremsspuren innerhalb weniger Wochen von alleine.
    Und das bei unserer "sauberen" und weniger aggressiven Luft/Regen.