wird der hier in China schon kosten. Luxussteuer und Einfuhrzoll eben.
AFPEin Ferrari ist auf der 600 Jahre alten Stadtmauer von Nanking spektakulär in Szene gesetzt worden. Statt Bewunderung gab es aber Empörung - der Sportwagen hat auf dem historischen Bauwerk breite Reifenspuren hinterlassen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832299,00.html
wird der hier in China schon kosten. Luxussteuer und Einfuhrzoll eben.
Hat die DPA keine Bilder der Reifenspuren an Land ziehen können, wenn das so ein Aufreger ist?
Gerade die Chinesen sollen sich nicht aufregen.
Die Chinesen welche die Grosse Chinesische Mauer versteckt mit Beton reparieren. Die Chinesen die vor der Olympiade historische Balkenmalereien nicht renoviert sondern in ganz Peking mit dem gleichen langweiligem Einheitsmuster ueberzogen haben.
Aufregen tut sich da keiner. Aber gegen auslaendische Hersteller hetzen, obwohl diese sicher nicht schlecht fuer den kleinen Stunt bezahlen mussten...
Also wer mal gesehen hat wie die Chinesen mit Motorsäge und sonstigem schweren Gerät historische Stätten im Vorfeld der olympischen Spiele "restauriert" haben, der kann hier nur lachen.
Da wurden jahrhunderte alte Holzbohlen einfach mal weggesägt und flugs durch neue ersetzt weils ein bisschen schicker aussah. Da wurde von tumben Arbeitern historische Substanz einfach mal eingerissen weil der Eingang grösser werden sollte.
Einfach mal einen Kärcher nehmen und nicht versuchen mit dem Schrubber darauf rumzukratzen dann ist alles wieder gut.
eine richtig gute Idee. Sollte man umgekehrt genauso machen, wir brauchen schließlich jeden Euro.
Für die Chinesen und die Europäer ist "alt" nicht das Gleiche.
Für die Europäer ist "alt", wenn es die gleiche Steinplatte wie vor 600 Jahren ist.
Für die Chinesen ist es "alt", wenn es genauso aussieht und sich auch so anfühlt.
Letzteres ist die Realität bei allen Steinplatten der Stadtmauern in China. Lässt sich also locker austauschen.
"Ein Experte warnte bereits, die Fahrt habe neben den Reifenspuren möglicherweise tiefergehende Schäden an dem Bauwerk angerichtet."
Den Experten möchte ich gerne sehen, der das von sich gegeben hat.
Immerhin hat er zu seiner eigenen Absicherung 'möglicherweise' gesagt für den Fall, daß sich sein Urteil als Flop erweist.
Heute ist ein jeder Experte. Experte, das Unwort des Jahrtausends.
Ich halte es für unglaubwürdig, dass ein lokaler Ferrari-Händler überhaupt berechtigt ist, eigene PR-Materialien anzufertigen. Gerade im Luxussegment wird jedes, ausnahmslos jedes PR-Foto direkt von oder im Auftrag der Zentrale gefertigt, weil die panische Angst schieben die Kontrolle über den Markenkern zu verlieren.