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Fernverkehr: Im Land der leeren Autohäuser

Tom GrünwegDie Zeiten sozialistischer Mangelwirtschaft sind in Usbekistan eigentlich vorbei. In den Autohäusern sieht es dennoch aus wie in einem Konsum-Laden der DDR um 1980 - nämlich gähnend leer. Trotzdem floriert das Geschäft.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...825738,00.html
  1. #1

    Gebrauchsgegenstand vs. Autokult

    Ein so sachliches, emotionsloses Verhältnis zum Automobil mag für westeuropäer und insbesondere „uns“ Deutsche befremdlich wirken, aber eigentlich sollte das doch der Normalzustand sein. Ich habe meine Autos auch immer ohne Probefahrt gekauft, denn welcher Erkenntnisgewinn soll dabei schon herauskommen?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zeiten sozialistischer Mangelwirtschaft sind in Usbekistan eigentlich vorbei. In den Autohäusern sieht es dennoch aus wie in einem Konsum-Laden der DDR um 1980 - nämlich gähnend leer. Trotzdem floriert das Geschäft.

    Fernverkehr: Im Land der leeren Autohäuser - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    in den autohäusern bzw. verkaufstätten wird es sicher nur sehr eingeschränkt vorzeigeexemplare gegeben haben. ein konsum aber war m. E. immer irgendwie gefüllt, wenn man nach einem spezifischen produkt gesucht hat konnte es schon sein, dass man nicht fündig wurde.
  3. #3

    Konsum-Läden

    was hat denn dieser Schreiberling (ich habe seinen Namen schon wieder vergessen) überhaupt für eine Ahnung, wie es in den Konsum-Läden der DDR um 1980 ausah?

    >wie in einem Konsum-Laden der DDR um 1980 - nämlich gähnend leer<

    Ich frage mich nur, wie meine Mutter um anno 1980 es fertig gebracht hat, mit mir als kleinem Jungen an der Hand aus so einem "gähnend leeren Konsum-Laden" (den dieser Schreiberling hier herbei lügen will) mit einer vollen Einkaufstasche heraus zu kommen.....

    Sicher, Bananen gab es wahrscheinlich eher selten, auch waren nur 2-4 Sorten Schokolade zu holen anstelle von 40 oder 50 Sorten wie im kapitalistischen Westen. Aber "gähnend leer" waren diese Läden niemals. Das ist und bleibt Spinnerei!
  4. #4

    hmmm...

    Zitat von DgaDM Beitrag anzeigen
    Ein so sachliches, emotionsloses Verhältnis zum Automobil mag für westeuropäer und insbesondere „uns“ Deutsche befremdlich wirken, aber eigentlich sollte das doch der Normalzustand sein. Ich habe meine Autos auch immer ohne Probefahrt gekauft, denn welcher Erkenntnisgewinn soll dabei schon herauskommen?
    Ich glaube nicht, dass man dort ein Auto nur als Fortbewegungsmittel sieht, sonst würde hier kein Chevrolet-Autohaus erwähnt werden und alle Lada oder ähnliches fahren.
    Eine Probefahrt muss ich auch nicht haben, aber beim letzten Autokauf hat das Probesitzen und die Ausstattung zum Kauf geführt-
    übrigens ein Kleinwagen von 10.000€, mit dem ich seitdem zufrieden durch die Gegend fahre...

    Gerade in solche Länder werden besonders viele Luxusautos exportiert, warum wohl?
  5. #5

    Probefahrt

    Zitat von DgaDM Beitrag anzeigen
    Ein so sachliches, emotionsloses Verhältnis zum Automobil mag für westeuropäer und insbesondere „uns“ Deutsche befremdlich wirken, aber eigentlich sollte das doch der Normalzustand sein. Ich habe meine Autos auch immer ohne Probefahrt gekauft, denn welcher Erkenntnisgewinn soll dabei schon herauskommen?
    das haben mich händler oft gefragt!. Da mußte ich sagen, ich habe schon öfter ein Auto gefahren. Welchen Erkenntnisgewinn bringt es? Wenig. Aber ein Auto zum ansehen ist immer notwendig. Wie gut kann man ein- und aussteigen. Kann man im Kofferraum bzw. Fond alles unterbringen, was man so mitnehmen will. Ist die Ladekante niedrig genug usw. Aber das kann man alles im Verkaufsraum sehen. Aber wo es kaum Autos zu kaufengibt, funktioniert das usbekische Modell eben auch.
  6. #6

    Zitat von stephan@mcsteph.com Beitrag anzeigen
    .....

    Sicher, Bananen gab es wahrscheinlich eher selten, auch waren nur 2-4 Sorten Schokolade zu holen anstelle von 40 oder 50 Sorten wie im kapitalistischen Westen. Aber "gähnend leer" waren diese Läden niemals. Das ist und bleibt Spinnerei!
    herzlichen glückwunsch!
    mit solchen aussagen verstärken sie die vorurteile gegenüber "den ossis".
    ewig jammernd, besserwissend und "früher war alles besser" sagend.

    im grunde spricht daraus aber nur frustration.
  7. #7

    Wo bitte sehen sie ...

    Zitat von pwbaumann Beitrag anzeigen
    herzlichen glückwunsch!
    mit solchen aussagen verstärken sie die vorurteile gegenüber "den ossis".
    ewig jammernd, besserwissend und "früher war alles besser" sagend.

    im grunde spricht daraus aber nur frustration.
    ... in diesem text gejammere? Er sagte auch nicht das Früher alles besser war, sondern nur dass es nicht "Nichts" gab. Es gab nicht viel, aber zum leben hats grad so gereicht. Grundnahrungsmittel eben.
    Und mit ihrem Text sind sie das perfekte Beispiel für den überheblichen Besserwessi.

    So, ich hoffe der Vorurteile sind nun genug beschriehen. Back to topic.
  8. #8

    ...

    Zitat von DgaDM Beitrag anzeigen
    Ich habe meine Autos auch immer ohne Probefahrt gekauft, denn welcher Erkenntnisgewinn soll dabei schon herauskommen?
    Ich habe grundsätzlich Probefahrten gemacht. Ich kaufe nicht "einfach so" ein Auto, ohne zu wissen ob die Kiste was taugt. Ein bisschen Spaß muss schließlich auch sein, auch wenn man den ja heutzutage nicht mehr haben "darf" ...
  9. #9

    Nochmal Probefahrt

    Zitat von Wasnun Beitrag anzeigen
    das haben mich Händler oft gefragt!. Da mußte ich sagen, ich habe schon öfter ein Auto gefahren. Welchen Erkenntnisgewinn bringt es? Wenig.
    Zum Beispiel, ob die Motorisierung des Vorführwagens den eigenen Vorstellungen entspricht. Es soll Leute geben, für die ein Geschoß wie der Golf GTI nicht das Ideale ist, sondern eher beängstigend. Umgekehrt geht's natürlich auch.








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