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Ferienbeginn: So schlimm wird das Stau-Wochenende
dapdAm Wochenende droht deutschen Autobahnen der Kollaps: Auf mehr als einem Dutzend Strecken im gesamten Bundesgebiet besteht laut Verkehrsclubs erhöhte Staugefahr. SPIEGEL ONLINE sagt, welche Verkehrsadern betroffen sind - und verrät die richtige Taktik.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...844242,00.html
- #1 13.07.2012 15:02 von
Je mehr Staumeldungen ...
... desto weniger Verlass. Bei vielen Staumeldungen hat sich eingebürgert, im Radio nur Staus ab einer bestimmten Länge zu bringen - über 4 km oder über 10 km. Damit sind die Autofahrer komplett verwirrt. Denn lange Staus werden über Stunden wiederholt - obwohl sie schon verschwunden sind. Andere, die sich aufschaukeln, werden gar nicht gemeldet.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall per Handy die Stauhotline 22499 anzurufen. - #2 13.07.2012 15:14 von
Urlaub
Wenn dann alle mit zehnstündiger Verspätung dort angekommen sind, wo sie hin wollten, liegen sie für die nächsten zwei Wochen an hoffnungslos überfüllten Stränden in Reihe und Glied.
So etwas nennen diese Leute dann "Urlaub" :-) - #3 13.07.2012 15:26 von
- #4 13.07.2012 15:40 von
- #5 13.07.2012 17:26 von
Wer hätte das gedacht?
In Amerika glaubt man, in Deutschland fahre man gern mit der Bahn statt dem Auto. Die Deutschen sind doch so umweltfreundlich! Na ja, die ganze westliche Welt steht so gern im Stau.
- #6 13.07.2012 17:29 von
- #7 14.07.2012 08:18 von
- #8 14.07.2012 08:32 von
- #9 14.07.2012 13:59 von
Die richtige Taktik
Statistiken zu erstellen und richtig zu interpretieren sind unterschiedliche Dinge. Auch der Spiegel fällt wieder einmal auf den gravierenden Unterschied zwischen Durchschnittswert und Einzelereignis herein.
Natürlich ist es durchschnittlich schneller, im Stau zu bleiben. Aber wenn man irgendwo in einer Vollsperrung für Stunden oder über Nacht festhängt, kann das sehr ärgerliche Folgen haben. Das paasiert sehr selten, aber genau das gilt es zu vermeiden.
Plant man von vornherein einen Puffer ein, kann man in Ruhe bei jedem Stau rechtzeitig abfahren. Man sucht dann per Karte keinesfalls den ebenfalls überlasteten kürzesten Weg, sondern Umfährt den Stau je nach Größe und Dauer entsprechend weiträumig. Das dauert, aber dafür hat man den Puffer.
Das mag in der Summe langsamer sein, aber man schafft es so, jedesmal zum gewünschten Zeitpunkt am Ziel zu sein. Das ist mit der Methode "Auf der Autobahn bleiben" keinesfalls garantiert.
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