DPAFelix Baumgartner will als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Ein Heliumballon soll den Extremsportler am Sonntag 36 Kilometer hoch in die Stratosphäre tragen. Von dort wird er springen. Wie fühlt sich das an? SPIEGEL ONLINE springt mit - theoretisch jedenfalls.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-861166.html
Ich lese das ein wenig anders...
Schallgeschwindigkeit
Vielleicht bin ich aber auch zu dumm. Denn im Artikel steht nichts vom "luftleeren Raum" beim erreichen der Schallgeschwindigkeit.
Um anderen das unkritische Verzapfen von Unsinn vorwerfen zu dürfen, sollten Sie den fraglichen Artikel wenigstens sorgfältig gelesen haben. Zum einen ist es weder zutreffend, dass "keine Luft" vorhanden ist, zum anderen erklärt der Artikel:
"Der schnellste Mensch der Welt wird auf dem Weg zur Schallgrenze kaum einen Hauch spüren. So dünn ist die Höhenluft, dass es auch keinen Knall geben dürfte. Beim Durchbrechen der Schallmauer wird es allerdings eine Druckwelle geben - die kann seinen Körper stark zusammendrücken."
Wenn man keine, oder nur eine vage Ahnung hat, dann sollte man besser still sein, kurz ausgedrückt: Sie haben eine sehr gute Chance verpasst!
Was glauben Sie warum dat Dingen Stratosphäre heißt und nicht Weltall?
Die Luft ist erheblich dünner, sonst könnte das mit der Schallgeschwindigkeit im freien Fall gar nicht gehen. Würden Sie in Bodennähe bei Schallgeschwindigkeit aus einem Flugzeug aussteigen, dann hätten Sie in weniger als einer Millisekunde weder Schutzanzug noch Klamotten ein, ganz abgesehen davon, dass aufgrund von Trudelbewegungen sich Kopf und Beine sehr schnell voneinander entfernen würden. Das ist unter anderem der Luftdichte geschuldet, die zwar nur linear in den Luftwiderstand eingeht, sich aber stark von der in 36 km unterscheidet.
en.
Baumgartner spingt nicht, wie die Überschrift sagt vom Rand des Alls. Je nach Definition beginnt der Weltraum in einer Höhe zwischen 80 und 100 km. Baumgartner springt lediglich aus 36km innerhalb der Stratosspähre, was noch nicht mal in der Nähe des Randes zum Weltall ist.
so ein Bohei darum gemacht, dass der Mann einen sensationshascherischen Fallschirmsprung für RedBull machen will?
Die einzige echte Leistung lag doch bei Herrn Kittinger. Und der ist gesprungen um Erkenntnisse für die Entwicklung von Sicherheitsausrüstungen für Piloten und Raumfahrer zu gewinnen.
Im Artikel heißt es über Joseph Kittinger, er sei "aus über 20000 Metern" gesprungen.
Es waren exakt 31332 Meter.
Baumgärtner wird in der Beschleunigungsphase einen Widerstandsanstieg bemerken bis zu dem Punkt, das der Widerstand genauso groß ist wie sein Gewicht. Das ist bei jedem Fallschirmsprung so. Nur dauert die Phase bei ihm wohl etwas länger wegen der wenigen Luftmoleküle. Was ich erstaunlich finde ist das mangelnde Wissen seiner Crew zur Überschallströmung! Erstens wird er sowieso niemals einen Knall hören können. Nicht wegen der Luft sondern, weil er ja auf der Spitze der Druckwelle liegt. Es könnte nur sein, daß er wegen des geänderten Strömungsverhaltens instabil wird. Davon ist bei seiner avisierten Haltung auszugehen. Dafür hat er aber einen Stabilisierungsschirm. Wenn er es schafft, stabil zu bleiben, wird auch nur der Widerstand, der seiner Gewichtskraft plus etwas mehr entspricht auf ihn einwirken..... Aber das wäre für RB natürlich zu unspektakulär......