sehr mutig vom Spiegel, von diesem in Deutschland fast unbekannten Musiker, der woanders ein herausragender Weltstar war/ist, einen Bericht zu bringen. Die Musik von Fela ist schlicht eine Droge, nur besser als der übliche Sch***. Einfach eine Fela-CD reinschieben, zurück lehnen und alsbald ist man im Trance, im Rhythmus, in schönen erotischen, versöhnenden und beruhigenden Gefühlen. Oder neu-deutsch: geil. Und man kann nun über die 27 Frauen viel diskutieren, aber der Mann hat sich wie nur wenige politisch positioniert, so strikt, dass er für Jahre in den Knast wanderte, was in Nigeria die Hölle ist, und trotzdem konnten die Herrscher ihn nicht mundtot machen. Aber der Mann war wohl auch einfach so: er musste singen, er musste spielen, er musste reden - und alles immer mit politischen Inhalten. Und die nicht politischen Inhalte: wie gesagt, einfach zurück lehnen, Bierchen, ein Glas Wein oder eben O-Saft, und eintauchen in diese Rhythmen - nein, nicht wie Drogen - einfach viel besser.
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