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Fehlstart von Sprintstar Bolt: "Tränen? Das wird nicht passieren"

Usain Bolt hat für die erste Sensation bei der Leichtathletik-WM gesorgt. Doch*der Sprintstar stellte*keinen neuen Weltrekord auf, sondern*patzte*in seiner Paradedisziplin. Das Medaillen-Triple kann er nach seinem Fehlstart*vergessen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,782965,00.html
  1. #1

    Regelung

    Ich persönlich finde die Disqualifikation nach einem Fehlstart doch recht übertrieben.
  2. #2

    Zitat von Resident.Rhodan Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde die Disqualifikation nach einem Fehlstart doch recht übertrieben.
    Da stimme ich zu. Unabhängig davon, dass es jetzt Bolt getroffen hat.

    Da reisen die Athleten aus der ganzen Welt an, und werden dann wegen eines Fehlers disqualifiziert.

    Zwei Chancen wir früher sollte jeder haben.
  3. #3

    Fehlstart?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Usain Bolt hat für die erste Sensation bei der Leichtathletik-WM gesorgt. Doch*der Sprintstar stellte*keinen neuen Weltrekord auf, sondern*patzte*in seiner Paradedisziplin. Das Medaillen-Triple kann er nach seinem Fehlstart*vergessen.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,782965,00.html
    Erinnert einen doch irgendwie an die 3 Fehlstarts von Jürgen Hingsen über 100 m bei den Olympischen Spielen in Seuol als Weltrekordler und Favorit im Zehnkampf. Hinterher hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass er unter allen Umständen eine Dopingprobe vermeiden wollte, da "vollgepumpt" bis unter die Haarspitzen.
  4. #4

    Zitat von Resident.Rhodan Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde die Disqualifikation nach einem Fehlstart doch recht übertrieben.
    Ja.
    Aber was war wohl die Begründung dafür? Ein Fehlstart und der, der den zweiten verursacht, ist raus, war doch schon hart.
  5. #5

    Stimmt...

    ...das ist zu hart. Gelb und dann Gelb-Rot, so sollte es sein. Fehlstarts waren ja bisher nicht so grassierend, dass ganze Wettkämpfe davon etwa um Stunden verzögert würden. Die Athleten haben ja auch nix davon. Und es kommt immer raus, dank der Technik. Also anders als Fouls in Mannschaftssportarten.
  6. #6

    Jeder kennt die Regeln und muss sich dran halten, so einfach ist das. Mir so lieber als die Variante von früher mit teilweise einigen Fehlstarts. Ist ja nicht mal so, dass es knapp gewesen wäre.

    Ich muss aber auch sagen ich gönne es dem Doping- Wunder aus Jamaika. Jetzt werden zwar wieder welche kommen und sagen das wär alles korrekt aber es fällt mir doch schwer zu glauben, dass ein "sauberer" Sportler ca. 0,3 Sekunden schneller ist als ein Carl Lewis, der nachweislich gedopt war, auch wenn der Fall totgeschwiegen wurde.
  7. #7

    Zitat von regentrude Beitrag anzeigen
    ...das ist zu hart. Gelb und dann Gelb-Rot, so sollte es sein.
    Zitat von regentrude Beitrag anzeigen
    Fehlstarts waren ja bisher nicht so grassierend, dass ganze Wettkämpfe davon etwa um Stunden verzögert würden.
    Doch, genau das waren sie. Es gab im Finale von Großereignissen zu viele Fehlstarts (ich meine Atlanta 96 4 oder 5, Sevilla 99 glaube ich sogar 6 oder 7). Unter drei Fehlstarts ging eigentlich gar nichts. Das war Mist - für die Zuschauer und für die Athleten. Stell dir vor, du musst fünf sechs mal in den Startblock, baust jedes mal Spannung auf und weisst gleichzeitig, dass der Start zu 80% sowieso nichts wird. Da geht etwas Spannung verloren. Es war klar, dass etwas dagegen getan werden muss.

    Die vorherige Regel - ein erlaubter Fehlstart insgesamt - war gut. Es gab einen Start ohne Risiko, danach musste es klappen.

    Ich bin dennoch der Meinung, dass sich die Athleten daran gewöhnen können. Es ist eigentlich nicht so schwer, erst nach dem Schuss loszulaufen. Beim Schwimmen ist das schon immer so und dort ist, zumindest über 50m, der Start auch nicht weniger wichtig.
  8. #8

    lewis

    hat man "nachweislich" nur ganz, ganz wenig attestieren können.
    interessanterweise ist auch sein gesamtbild noch lange nicht an den testosteronbombern von heute zu messen.

    ach ja - bolt ist natürlich zu, bis unter die haarspitzen ( wie wahrscheinlich das gesamte jamaikanische team ), allerdings darf nicht unterschätzt werden, was diese sportler ohne doping für athleten wären.

    bolts erfolge über seine körpergröße und seinen "laufstil" zu erklären ist hahnebüchen und zeugt aus meiner sicht nicht von wirklicher objektivität.

    diese diskussion kommt natürlich alle jubeljahre wieder auf - auch hier wurde schon sehr lehrreich darüber geschrieben, weshalb z.b. fast alle damen aus dem jamaikanischen team vor 3 - 4 jahren eine zahnspange trugen und warum jamaika ganz plötzlich zwei bis drei komplette teams hat, welche in der weltspitze den ton angeben.
    vorher waren es die amerikaner, welche den jamaikanern höflicherweise einen bis zwei plätze übrig ließen im supplementsprint - nun ist es eben umgekehrt.

    letzte anmerkung - ich kann mich nicht erinnern, wann ich einen leichtathleten derartig unsympathisch fand, wie den großen usain ... freu mich für den alten kim und warte auf die irgendwann hoffentlich stattfindenden "naturalwettkämpfe" - auch ohne purzelnde weltrekorde.
  9. #9

    Fehlstartregel

    Die neue Startregel ist echter Käse, wer selbst schon einmal im Startblock stand wird wissen, wie leicht in dieser Anspannung ein Fehlstart zustande kommt. Für den Zuschauer, den Ablauf einer Veranstaltung aber auch für die Konkurrenz war die Uraltregelung sicher nicht gut, diese neue Regelung kann dieselbe Unzufriedenheit schaffen - wie wir sehen - und gehört wieder abgeschafft.








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