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Fehlstart ins Deutschlandjahr: Gauck und Putin schwänzen Feier in Moskau

DPADas "Deutschlandjahr" soll ein deutsch-russisches Prestigeprojekt sein - doch Wladimir Putin und Joachim Gauck sind der feierlichen Eröffnung in Moskau ferngeblieben. Die einst freundschaftliche Beziehung beider Länder ist so kühl wie lange nicht mehr. Das kann auch der Wirtschaft nicht egal sein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...840107,00.html
  1. #1

    Richtig

    " ... Der Geschäftsführer des Verbandes Rainer Lindner, ein ehemaliger Professor, weilte lieber auf einer Konferenz in Albanien. ..2

    Weil Albanien ein wirtschaftlicher Riese ist und sich auch bei der Beachtung der Menschenrechte hervorhebt! Aber ansonst ist das nicht tragisch - wir haben uns halt wieder der USA angenähert - einem Land das ungeniert hinrichten und foltern lässt ...
  2. #2

    Die Anbiederung an USA

    Die Anbiederung an USA und die damit verbundene Verlogenheit und Unterstützung der OIC und ihrer Ziele in der UNO, kann für einen Außenstehenden mit gesundem Menschenverstand nur eins heissen, lass die Deutschen sich mal an die Verlierer klammern und ihre Zukunft verzocken, die kommen schon zur Vernunft, auch wenn es dafür einer Revolution einschliesslich Vertreibung der Blockparteien aus dem Bundestag bedarf.
    Bis dahin macht Putin das einzig Richtige, er koaliert mit den Siegern der Weltgeschichte in Asien, denen der Sinn für die Realität noch nicht verloren gegangen ist und die nicht aus politischer Korrektheit lügen das sich die Balken biegen und falsche Kompromisse machen.
  3. #3

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das "Deutschlandjahr" soll ein deutsch-russisches Prestigeprojekt sein - doch Wladimir Putin und Joachim Gauck sind der feierlichen Eröffnung in Moskau ferngeblieben. Die einst freundschaftliche Beziehung beider Länder ist so kühl wie lange nicht mehr. Das kann auch der Wirtschaft nicht egal sein.

    Auftakt zum Deutschlandjahr von Russland und Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Das werden (auch langfristige) deutsche Interessen dem innenpolitischen Populismus geopfert...wenns nicht so traurig wäre...
    :-(
  4. #4

    .

    Die über jahrhunderte gewachsene tradionelle Zusammenarbeit mit Rußland sollte nicht kurzsichtig verspielt werden. Unsere Politiker, ohnehin auf kurzfristige Sichtweise ausgelegt, verspielen hier eine historische Chance zur Mitgestaltung. Unsere Zukunft liegt im Osten...
  5. #5

    Gauck hat nie einen Hehl daraus gemacht, was er "vom Russen" hält. Dass er nun, wo er ganz oben steht, seinen Vater fürs "abgeholt werden" rächt, wundert mich nicht.
  6. #6

    Russische Partnerschaft

    Mag sein, dass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland sehr eng verflochten sind und große Summen hin und hergeschoben werden, aber die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland sind ein Auslaufmodell...

    Deutschland sollte lieber die wirkliche historische Chance des 21. Jahrhunderts ergreifen und sich viel stärker an China orientieren. China wird demnächst zur größten Volkswirtschaft der Erde aufsteigen und sein gewaltiges Potential scheint noch lange nicht ausgeschöpft. Russland hingegen weist die Exportstruktur eines afrikanischen Rentierstaates auf, gepaart mit Korruption und Mafiaverflechtungen. Das Land wird keine nennenswerte Rolle mehr spielen - übrigens genausowenig wie die USA.
  7. #7

    Peinlich

    Die Absatzmärkte liegen im Osten, Frau Merkel. In den USA kann man schon wirtschaftliche Niedergang durch niedrige Steuern bewundern. Die STraßen ausserhalb der Ballungsgebiete sind heute derbe schlechter als in Russland. Großbritannien hat 98 % Immobilien mit Einfachverglasung -in Russland orientiert man sich an deutschen Standards. Es ist wirklich selten dämlich, wenn wir uns die Chancen nehmen lassen. Merkel, die mit Liz Mohn und Friede Springer im Verein Transatlantikbrücke wohl ganz schlechte Zuflüsterer hat, sollte sich schämen unserer Interessen derart zu verkaufen. Und was das Thema Menschenrechte angeht: Ob Pseudo-Demokratie in den USA oder Putin als DAuerpräsident. Der Unterschied ist nicht sonderlich groß. Ich persönlich reise lieber nach Russland als nach Amerika, in dem man schon für unüberlegte Äusserungen schneller im Knast sitzt, als einem lieb ist. Und ganz nebenbei: die russische Herzlichkeit in der Gesellschaft ist nicht aufgesetzt wie in den USA, die schon bei der Frage "How are you" nicht wissen wollten, wie es einem geht, sondern nur was man kauft.....
  8. #8

    Wie pflegt man notwendige Beziehungen ?

    Hat Deutschland das Interesse an Rußland verloren ? Ein wahnsinnig großer Fehler. Rußland wartet seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in Europa als europäische Macht spielen zu dürfen. Wir sollten Rußland keineswegs den Chinesen überlassen. Dem russischen Präsidenten mit Geheimdiensthintergrund Unseren Bundespräsidenten Gauck als ehemaligen "Geheimdienstjäger" als deutsches Gegenüber anzutragen ist ja wirklich nicht sonderlich einfühlsam. Wird denn niemandem klar, dass wir die Russen brauchen, wenn nun schon die USA schwächeln. Kann man als wichtiges europäisches Land die Wichtigkeit der Beziehung nach Westen und Osten auf eine gleiche Stufe stellen, ohne immer gleich über politische Zustände reden zu müssen. Wir sollten mehr Kaufleute und weniger "Schulmeister" sein. Vieles sind einfach innere politische Angelegenheiten einzelner Länder, die man hinnehmen sollte.
  9. #9

    Warum in die Ferne schweifen?

    Zitat von prokrastinierer Beitrag anzeigen
    ...

    Deutschland sollte lieber die wirkliche historische Chance des 21. Jahrhunderts ergreifen und sich viel stärker an China orientieren. China wird demnächst zur größten Volkswirtschaft der Erde aufsteigen und sein gewaltiges Potential scheint noch lange nicht ausgeschöpft. Russland hingegen weist die Exportstruktur eines afrikanischen Rentierstaates auf, gepaart mit Korruption und Mafiaverflechtungen. Das Land wird keine nennenswerte Rolle mehr spielen - übrigens genausowenig wie die USA.
    Warum solen wir uns irgendwohin orientieren? Speziell eine allzuenge Verbindung mit China ist mir unsympathisch. (ja, dass ist ein Kriterium!)
    Es sollte lieber versucht werden das nicht ausgeschöpfte Potential der EU zu nutzen, gekostet hat sie ja bereits genug.


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