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Fehlgeleitete Entwicklungshilfe: "Spenden finanzieren Krieg"

Zig Milliarden Euro fließen als Entwicklungshilfe nach Afrika -*aber wird das Geld sinnvoll verwendet?*Die Buchautorin*Linda Polman ist skeptisch. Im Interview erläutert sie, wie gut gemeinte Hilfe die Prostitution fördert und wie korrupte Machthaber Spenden missbrauchen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730015,00.html
  1. #1

    Missbrauch der Entwicklungshilfe!!!

    Wer das nicht schon lange begriffen hat, dass die Milliarden EURO oder US DOLLAR an Entwicklungsgeldern für Waffen in Afrika zweckentfremdet werden ist in seinem Spenden- und Sozialwahn falsch gewickelt.

    Die Spendernationen sollten sich endlich in einem wesentlichen Punkt einig werden. Wenn die Flut von Schwarzen aus Afrika nicht sofort beendet wird, wird augenblicklich die Entwicklungshife in harter Währung eingestellt. Die Länder Griechenland, Italien und Spanien müssen zur Abschreckung Internierungslager einrichten. Es geht doch nicht an, dass die afrikanischen Länder noch belohnt werden, in dem ihre Bürger hier auf Kosten der Steuerzahler gehätschelt und gepflegt werden.

    Hier in Spanien haben die Sozialkosten für die schwarzen Scheinflüchtlinge astronomische EURO Summen erreicht. Das muss gestoppt weden. Die Regierungen dieser drei Länder haben in erster Linie eine Verantwortung für ihre eigenen Landsleute. Das trifft auch für Deutschland zu.
  2. #2

    Wo Hilfsgelder Kriegsparteien finanzieren

    Ich stimme allen Punkten in diesem Interview zu, und ich freue mich darauf ihr Buch zu lesen. Ein Umstand wurde hier jedoch nicht erwähnt, den ich eigentlich am bedenklichsten finde: Hilfsgelder werden direkt zum Aufbau und zur Finanzierung von Kriegsparteien benutzt. Es geht nicht nur darum, dass Rebellen und andere Verantwortliche in der Nachkriegsphase am meisten von ausländischer Hilfe profitieren, sondern auch darum, dass durch unsere Gelder Kriege finanziert werden.
  3. #3

    Where's the beef?????

    Das wissen wir schon längst! Dass von Bob Geldofs Milliarden für Äthiopien über 90% für Waffen verwendet wurden - wo ist das Neue in dieser Meldung.

    Ich vertrete seit Jahrzehnten die Meinung, dass jegliche Entwicklungshilfe sofort eingestellt gehört!

    1950 befanden sich Asien und Afrika auf dem gleichen Stand!

    Und heute?

    Wer ist der Gewinner? Der mit den hunderten Milliarden an Entwicklungshilfe oder Asien?

    Sofort Entwicklungshilfe auf Null! Die Menschen können sich nur selbst helfen!

    Aus die Maus und sofort aus Afrika raus!
  4. #4

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zig Milliarden Euro fließen als Entwicklungshilfe nach Afrika -*aber wird das Geld sinnvoll verwendet?*Die Buchautorin*Linda Polman ist skeptisch. Im Interview erläutert sie, wie gut gemeinte Hilfe die Prostitution fördert und wie korrupte Machthaber Spenden missbrauchen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730015,00.html
    Zur Frage, was private Spender tun können, folgender Vorschlag: Man muss sich nicht auf das gerade aktuelle Hype-Gebiet beschränken - Afghanistan, Haiti, Somalia. Klar dass hier die Hotspots sind und das sich hier die NGOs tummeln.
    Aber auch ein Erdbeben in Haiti verbessert die Situation einer Sozialstation in Mali oder Tansania nicht, die einer kleinen Gemeinde in Sambia oder Bangladesh und letzlich auch nicht die der Armen in München. Diese Leute brauchen trotzdem unsere Hilfe. Wenn wir uns also ein bisschen genauer umschauen in der Welt und mehr als nur die erste Seite der Zeitung lesen, finden wir sicher genug Stellen, wo sich die Spenden vertrauensvoll unterbringen lassen.
  5. #5

    Spenden finanzieren Krieg

    Frau Polman hat ja so Recht. Die meisten Spenden, vorwiegend an größere Hilfsorganisationen landen in irgendwelchen Kanälen und die finanzielle Hilfe kommt nicht bei denen an, die sie wirklich benötigen. Aus diesem Grund habe ich selbst einen eigenen Verein gegründet (www.bechildfund.eu), der 75 Kindern in Nepal hilft, eine Schule zu besuchen. Das ist überschaubar, denn das kostet jährlich etwa 5000 Euro. Damit kann man nicht Korruption fördern oder einen Krieg finanzieren und auch noch Hilfe leisten. Ein Problem ist allerdings, dass eine so kleine NGO nicht viel Werbung machen kann und darum unbekannt ist. So ist es auch hier schwer, das Geld zusammen zu bringen, da sich für eine solche Hilfe ausschließlich Privatpersonen interessieren, die nicht einfach mal 5000 Euro zur Verfügung haben. Firmen spenden gern, um sich in Szene zu setzen, aber nicht an eine unbekannte Hilfsorganisation, schade eigentlich. Trotzdem sollte es Schule machen, eine Hilfsorganisation zu gründen, denn dann ist der Nachweis, wohin das Geld geht, einfach zu ermitteln.
  6. #6

    Stellungnahme gefordert!

    Ich möchte jetzt bitte mal eine Stellungnahme von unseren spendenwütigen, die weltrettenwollenden Gutmenschen zu diesem Thema hören!
    Was denn, plötzlich will es keiner gewesen sein?
  7. #7

    Was

    ich schon immer zu wissen glaubte ist offenbar wahr.
    Und da man keinerlei Einfluss darauf hat, wohin sich die Spenden, sobald sie Deutschland verlassen haben, bewegen, gibt es nur eine Konsequenz.
    Hier in D gibt es auch genug zu tun, und es geht auch direkt, ohne irgendwelche Organisationen.
  8. #8

    ----

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zig Milliarden Euro fließen als Entwicklungshilfe nach Afrika -*aber wird das Geld sinnvoll verwendet?*Die Buchautorin*Linda Polman ist skeptisch. Im Interview erläutert sie, wie gut gemeinte Hilfe die Prostitution fördert und wie korrupte Machthaber Spenden missbrauchen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730015,00.html
    Ich werde mir das Buch kaufen, um mich über meine ehemalige Spendenbereitschaft zu ärgern. Denn seit zwei Jahren konnte man die Thesen der Frau Polman schon in verstreuten Zeitungsartikeln lesen und die Flut in Pakistan ließ meine Spendenfreizügigkeit vollends verschwinden. Ein Atomstaat, der jährlich Milliarden in die Rüstung steckt und deshalb seinen Bewohnern nicht helfen kann (will), auf den dekadenten Westen schimpft, dessen korrupter Militärapparat die afghanischen Taliban unterstützt, Terroristen fördert, die in Indien Angst und Terror verbreiten und dann den Westen um Hilfe anbettelt – also, wer da nicht seine Schlüsse ziehen kann, dem ist selbst nicht zu helfen. Aber auch Haiti ist letztlich nicht zu helfen: Ein failed state seit Jahrzehnten (man lese bitte: Das Fest des Ziegenbocks von Vargas Llosa, dann weiß man Bescheid). Auch hier musste man zur Kenntnis nehmen, dass viele Hilfsgelder gnadenlos versickert sind, so wie nach dem Erdbeben in Kaschmir vor ein paar Jahren (Da waren es 357 Mill. $, die verschwanden).
    Ich spende seit Jahren an Bedürftige im nahen Lebensumfeld, da gibt es genug Adressaten.
  9. #9

    Ich spende schon lange nix mehr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zig Milliarden Euro fließen als Entwicklungshilfe nach Afrika -*aber wird das Geld sinnvoll verwendet?*Die Buchautorin*Linda Polman ist skeptisch. Im Interview erläutert sie, wie gut gemeinte Hilfe die Prostitution fördert und wie korrupte Machthaber Spenden missbrauchen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730015,00.html
    Auch ich habe das schon seit einiger Zeit gewusst. Aber es ist gut, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die heutige Art der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe mehr schadet als nützt. Dann bewegt sich da vielleicht endlich etwas. Ich werde mir das Buch kaufen. Vielleicht werde ich es auch einigen Politikern schicken, also, spenden.

    Es braucht ein neues Konzept im Umgang mit Hilfsgeldern und -gütern. Ich würde ja gerne spenden, tue es aber nicht mehr. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, direkt zu helfen, dann mache ich das. Aber NGOs gebe ich kein Geld mehr.


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