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Fehlfunktion: Google verliert fast 150.000 E-Mail-Konten
Und auf einmal sind sie weg: Google-Nutzer klagen über verschwundene E-Mails. Ihre Konten sind komplett leer - wenn sie sich überhaupt anmelden können. Google erklärt: Wir arbeiten an dem Problem.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...748045,00.html
- #10 28.02.2011 10:06 von
Backup...
Man warnt ganz sicher nicht davor, wenn man ein wenig Ahnung von der Materie hat. Die Daten sind Online genauso auf einem Datenträger gespeichert wie bei ihnen daheim. Nur wird von diesem Datenträger höchstwahrscheinlich sehr viel eher und öfter ein Backup gemacht, als von der privaten Festplatte von Otto Normalverbraucher. Backup heißt das Zauberwort. Wer wichtige Daten an einer einzigen Stelle speichert ist selber schuld wenn er sie verliert - egal ob sie nun online oder offline gespeichert werden. Sie können ihre Daten auch zuhause auf einem NAS sichern - wenn die Hütte mal abbrennt, sind sie dann trotzdem alle weg. Deshalb ist es nicht verkehrt Backups auf Onlinelaufwerke auszulagern, und sie dann an (mindestens) zwei physikalischen Orten zu haben, die möglichst weit voneinander entfernt sind.
Und noch ein Wort zur schönen neuen digitalen Welt: werden die Daten bei ihnen noch analog gespeichert? Auf Lochkarte? - #11 28.02.2011 10:23 von
alles halb so schlimm
na und?
Eine Störung kann es immer mal wieder geben.
Außerdem dem, die werden eine Sicherung haben und sie einfach zurückspielen...das wars dann. - #12 28.02.2011 10:40 von
...
Weg - für immer?
Wer behauptet denn so ein Blödsinn!
Google wird das Problem beheben - und BACKUPS Einspielen!
Welche JEDES IT-unternehmen oder JEDE IT-Abteilung der Welt hat... da geht höchsten die Differenz zwischen letztem Backup - und dem Systemausfall flöten. Ansonsten ist alles in Butter.
Das gilt hier übrigens für alle die sagen:
"Online Sichern ist genauso doof wie lokal sichern."
lassen wir jetzt mal den Aspekt Privatsphäre und sensible Daten außer acht. Worüber man sich immer streiten kann.
Wo im Artikel sagt Google, das die Daten "für immer" weg sind? ... richtig. Nirgends. Denn das wäre von Google auch schlicht und einfach DUMM, wenn sie keine Backups hätten!
... und das ist schon ein Vorteil gegenüber den Lokalen Sicherung der Daten, denn nur die aller aller aller wenigstens PC-Benutzer die daheim Dokumente speichern, fertigen davon ein Regelmäßiges Backup an - oder haben gar 2 gespiegelte Platten laufen. - #13 28.02.2011 10:48 von
Datensicherheit
...kann es nicht geben. Man kann nur in seinem Rahmen der Möglichkeiten versuchen, das Risiko zu minimieren.
Wer seine Familienfotos auf einer externen Festplatte im Schrank hat, hat ein Problem. Das ist besser als sie nur auf der Festplatte im PC zu haben, aber der Datenverlust ist auf kurz oder lang nahezu garantiert.
Je wichtiger die Daten auf dem Computer werden (und Familienfotos und Briefe sind beispielsweise unersetzlich), desto wichtiger ist es dafür zu sorgen, dass sie nicht verloren gehen. Früher haben PCs viel Geld gekostet, heute sind sie regelrecht billig und man macht alles damit. Trotzdem sieht keiner ein, entsprechend Geld zu investieren, damit man seine Daten nicht verliert.
Ich habe zu Hause einen zweiten Rechner, der als RAID-Server dient (sowas kann man auch fertig kaufen). Darauf liegen alle wichtigen Daten sicher, selbst wenn eine Festplatte kaputt geht. Zusätzlich liegt eine Festplatte mit einer Kopie der wichtigen Daten des Servers außerhalb des Hauses, falls ich mal abbrennen oder ausgeraubt werden sollte. Schreibzugriff gibt es nur auf ein Eingangsverzeichnis, die Einordnung auf dem Server über die Linux-Konsole. Ein Windows-Virus kann also nur das Eingangsverzeichnis angreifen, alle einsortierten Daten sind sicher.
Erfahrung macht klug... - #14 28.02.2011 11:09 von
- #15 28.02.2011 13:08 von
Alles eine Frage der Kosten
Dumm? Vielleicht einfach nur realistisch.
Ab gewissen Datenmengen sind Backups nicht mehr unbedingt praktikabel, insbesondere wenn Wirtschaftlichkeit eine Rolle spielt. Dementsprechend wuerde ich mich nicht wundern,
wenn z.B. Google Mail Nutzer bei Einrichten eines Accounts Nutzungsbedingungen abnicken muessen, die unter anderem einen Gewaehrleistungssausschluss fuer Faelle wie diesen enthalten. Das Risiko, ein Prozent der Kundschaft zu verlieren, muesste hier gegen den immensen finanziellen Aufwand eines Backup-Systems abgewogen werden. Das bei weitem wahrscheinlichste Szenario ist hier in der Tat naemlich der Verlust nur eines kleinen Teils der Daten: Bei einem System wie Google mit vermutlich recht heterogenen und vor allem oertlich verteilten Rechenzentren ist ein Totalverlust aller Daten einfach zu unwahrscheinlich. - #16 28.02.2011 13:10 von
- #17 28.02.2011 13:24 von
0011110101012
lol
make my day.
ich sag nur schallplatte.....
die idee mit hilfe einer redundanten backup strategie physisch präsente hardware abzusichern wird mit sicherheit auch im hause goggles bekannt sein. warum aber ein individuum interesse an der zum himmelschreienden dummheit des cloud computings haben soll, geschweige denn dort seine "heiligen" daten dem zugriff und auswertungswut eines megacons auszuliefern, kann ich nicht nachvollziehen. ich bin mir sicher das es dafür zwingende gründe gibt, welche subjektiv auch logisch klingen, aber die herrschaft und verantwortung für seine eigenen daten gepaart mit der erkenntnis das nur der ausdruck auf papier eine gewisse sicherheit vor datenverlust "out of the blue" gewährt, abzugeben, kann ich mir persönlich nicht vorstellen.
die nachteile sind mannigfaltig und so wie ich finde zwingend. heutzutage können sie sich weder auf zusagen, noch auf ehrenworte mehr verlassen. und die menge an daten die persönlicher natur sind führt sich keiner der user tatsächlich vor augen. alle heulen wenn wieder irgendwer daten abgreift oder verscherbelt, aber apple produkte werden nachwievor gekauft. wie bescheuert, und das vorzugsweise von leuten die keine digitale affinität aufweisen. und da liegt die krux. es laufen zuviele leute herum die meinen sie verstünden technik, die sich dann geschmeichelt fühlen wenn wer der noch weniger rallt nach ihrer meinung fragt, oder noch schlimmer sie kommen von sich aus, was dann dazu führt das die leute sich sicher fühlen und der meinung sind einen fachmann gefragt zu haben.
das ab da wo ich die daten der cloud "überantworte" sie nicht mehr in meiner sphäre sind macht man sich erst klar wenn man sich überlegt das ich die akten meiner kunden sicherlich niemandem fremden geben würde. aber in die cloud bei goggles oder sicromoft.... das ist irgendwo zwischen avira ist n toller virenscanner und die win-firewall ist völlig ausreichend. - #18 28.02.2011 14:18 von
- #19 28.02.2011 14:40 von
Gegen Titel
Er hatte sich wohl etwas ungenau ausgedrückt. Wahrscheinlich wollte er damit sagen, dass eine externe Festplatte im Schrank auch nicht wirklich eine grosse Risikominimierung bringt im Vergleich zur eingebauten. --> Man sollte die Daten an mehreren physischen Lokalitäten verteilt haben.
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