Kann ich im Augenblick nicht mit einer handfesten Quelle belegen, aber schauen Sie z.B. mal hier, auf S.5.:
http://books.google.de/books?id=mP-v...Gabler&f=false
Demnach betrugt für 1981 die 15-jährige Ausfallquote für ein (zu dem Zeitpunkt) AAA-Objekt etwa 1%. Das ist ganz hervorragend.
Generell ist von multivarianten Diskriminanzanalysen, wie sie sowohl von den Agenturen wie auch Banken, Versicherern usw. verwendet, bekannt, dass sie für eine Jahr eine Treffergenauigkeit von 90% und mehr liefern, und zwar bereits ganz ohne Analyse, nur durch das sture Einsetzen von meist vier bis sechs Kennzahlen in eine Diskriminanzfunktion. Durch eine zusätzliche quantitative und qualitative Analyse kann das Ergebnis dann noch verfeinert werden. Die Agenturen haben also bereits die Mathematik auf ihrer Seite.
Noch einmal: betrachtet man die Sache nüchtern und lässt sich nicht von deutschen "Meinungsmachern" und Politikern aufhetzen, bleibt von dem Hype um die Ratingagenturen nicht viel übrig. Die leisten im Allgemeinen sehr gute Arbeit.