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Fehlende Standards bei Elektroautos: Sorry, falsches Ladekabel!

Futuristische Konzepte wie Wasserstoff-Autos scheitern an fehlender Tank-Infrastruktur - Elektro-Mobile hingegen lassen sich an jeder Steckdose laden. So weit die Theorie. In der Realität fehlen einheitliche Standards. Endet die Stromer-Revolution, bevor sie richtig begonnen hat?

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...711158,00.html
  1. #1

    Sie beginnt gar nicht erst!

    Endet die Stromer-Revolution, bevor sie richtig begonnen hat?

    Sie beginnt gar nicht erst! Eine einfache Antwort auf eine einfache Frage!

    Das gleiche mit den Gasautos! Wieso fährt die keiner, wenn sie schon beim Fahren nur halb so teuer sein sollen?

    Normalerweise müssten 80% aller Autos GAS-Autos sein!

    Sind es aber nicht! Wieso, wenn alles so toll ist!

    Das gleicher güldet für Stromer, keine Revolution, kein Ende einer Revolution!

    Wieder die Frage: Wieso wenn doch alles so toll ist mit den Elektroautos!

    Fehlendes Ladekabel, ich war schon in einigern Ecken der Welt, der Adapter passte für fünf Steckdosen und kostete damals 5,50 Mark!

    Das ist nicht das Problem, und das weiß auch der Autor des Artikels....
  2. #2

    Quark

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Futuristische Konzepte wie Wasserstoff-Autos scheitern an fehlender Tank-Infrastruktur - Elektro-Mobile hingegen lassen sich an jeder Steckdose laden. So weit die Theorie. In der Realität fehlen einheitliche Standards. Endet die Stromer-Revolution, bevor sie richtig begonnen hat?

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...711158,00.html
    Am Stecker wird's wohl kaum scheitern. Eher an den fehlenden Lithium-Ressourcen. Wo die herkommen sollen für die Millionen Stromautos ist rätselhaft.
  3. #3

    Ganz so düster sieht es nicht aus...oder doch ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Futuristische Konzepte wie Wasserstoff-Autos scheitern an fehlender Tank-Infrastruktur - Elektro-Mobile hingegen lassen sich an jeder Steckdose laden. So weit die Theorie. In der Realität fehlen einheitliche Standards. Endet die Stromer-Revolution, bevor sie richtig begonnen hat?

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...711158,00.html
    Immerhin werden zwei Standards in den entsprechenden Gremien vorangetrieben. Dies sind J1772 (U.S.) und IEC 62196/Mennekes (Europa). Der Mennekes Stecker und zugehörige Kommunikationsprotokolle haben gute Chancen zum Standard in Europa zu werden .
    Dass sich die Hersteller beim Thema EV schnell auf einen weltweit einheitlichen Standard einigen scheint diesmal wieder nicht zu klappen. Da muss einem doch als Verbraucher der Kragen platzen.
    Man könnte fast meinen, dass durch diese Verhaltensweise die Entwicklung möglichst lange hinausgezögert werden soll. Ich hoffe dass Better Place in Israel ein Vorbild für Europa wird. Better Place hat von Anfang an erkannt, dass man das Gesamtsystem (Standards, Ladepunkte, Fahrzeug, Einbindung der Stromversorger) betrachten muss.
    Die Automobilhersteller scheinen mal wider nur bis zum Ende der eigenen Motorhaube zu schauen und ignorieren den Rest um sich herum. So ein Sch...
  4. #4

    gut, das mein Auto über 30 ist

    klasse, ich lach mich schlapp. Ich selber arbeite in der Automobilbranche und belächle die angebliche Serienreife dieser Laptop-Akkus mit Staubsaugermotor und 4 Rädern dran. Mir ist klar, das langfristig der Weg am E-Auto nicht vorbei führt, weniger wegen der CO2-Lüge als viel mehr aus Effizienz-Gründen.
    Die eigentlichen Probleme des E-Autos liegen doch nach wie vor in der Technik und in der Speicherung. Zur Ladung mit Elektro-Energie kann man doch auf die beste Infrastruktur Europaweit zurückgreifen, die gute alte Schuko-Dose (Schweineschnauze), das dauert vielleicht etwas länger mit laden (zu lange vielleicht für Stadt-Menschen, die immer ganz schnell immer irgend wo sein müssen), aber man wäre unabhängig von "Ladestrommöglichkeiten" von Monopolisten wie E.on und Konsorten.
    Viel wichtiger ist, das wir uns auf ein anderes Mobilitäts-Szenario einstellen, weg von der Politik allseits gepriesenen Multiflexibilität der Arbeitnehmer mit Pendlerkilometerleistungen jenseits von 150 Km am Tag, hin zum Leben in der Nähe des Arbeitsplatzes, wo man bequem mit dem Fahrrad hinkommt, unabhängig von Tanksäule und Steckdose und Pseudo-Öko-Gequatsche wegen CO2 und so. Denn eines der teuersten Güter wird in Zukunft nicht nur die Zeit sein sondern die Mobilität, die sich nicht mehr jeder in Form von einem neuen Auto oder einem Jahresticket der Bahn oder ÖPNV leisten kann. Ich freue mích jedenfalls über mein Auto, was über 30 ist und mit H-Zulassung und ohne KAT-Bremse auskommt. Für alles ander fahre ich Fahrrad.
  5. #5

    Nichts gelernt

    Am Beispiel Handy hätte man lernen können, tja, hätte man, wenn man gewollt hätte. Schade. Ist doch nicht so schwierig, oder ?
  6. #6

    ...

    Wie lange dauert es eigentlich, bis man die Kapazität, die einer Reichweite von etwa 100km entspricht, in den Akku geladen hat? Der Ladestrom darf und kann schliesslich nicht beliebig hoch sein!
  7. #7

    Nach anfänglichen Problemen...

    ... hat es bei den Glühlampensockeln auch geklappt.
    Die Hoffnung ist berechtigt, dass es auch hier wie bei den Handynetzteilen klappt.
    hackyy
  8. #8

    Standards werden das geringste Problem

    Ein wie ich finde weitaus wichtiger Punkt ist die Reichweite der Autos. Wer möchte denn ein Auto, welches 300 oder 400 Kilometer fahren kann und dann zehn Stunden laden muss?

    Wenn Elektroautos eine wirkliche Alternative für die Zukunft sein sollen, dann wird sich das mit dem Stecker schon regeln. Der Markt wäre groß genug und gewinnbringend, um da etwas zu entwickeln.

    Aber das Reichweitenproblem, bzw die Kosten der Batterien sind größere Probleme. Ich habe etwas über ein Projekt in den USA gelesen, wo die Batterien an "Tankstellen" in wenigen Minuten ausgetauscht werden und die Hersteller die Batterien an den Verbraucher leasen.
    So wäre das Problem der Reichweite und der Kosten halbwegs gelöst. Ob das wirtschaftlich realisierbar ist kann ich nicht wohl kaum beantworten, zumindest finde ich es einen guten Ansatz, worüber ich komischerweise in Deutschland noch nichts mitbekommen habe.

    Ein Kabel, Ladestationen und jegliche Abrechnungsarten werden EON & Co liebend gerne kostenlos zur Verfügung stellen, denn es gibt keine bessere Möglichkeit für Stromkonzerne hierzulande in diesem Ausmaß zusätzlichen Strom zu verkaufen.
  9. #9

    Betterplace, Israel & Schiffscontainer

    Betterplace hat Israel ausgewählt weil man da nicht soweit fahren kann (man wird es kaum schaffen den Akku leerzufahren es sei denn man fährt von Kiryat Shmona im Norden bis Elat im Süden), außerdem ist es sehr aufwändig das Land zu verlassen (was ohnehin nur in zwei von vier Nachbarländer geht), aber auch dann braucht man eine Extra-Versicherung und ägyptische bzw. jordanische Nummernschilder. Also nicht wie mal schnell von Luxemburg über Belgien nach Holland fahren...


    Schiffscontainer sind zwar genormt - aber die in Europa verwendeten Europaletten nutzen den Platz im Inneren eines Schiffscontainers nicht optimal aus (warum? weil die Europalette metrisch ist und der Schiffscontainer imperiale Maße hat...deshalb gibt es nochmal einen zweiten Palettenstandard der den Innenraum eines Schiffscontainers perfekt ausnutzt...)








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