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FDP-Wahlschlappe im Nordosten: Tag der Schmach für Rösler und Co.

Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind eine deftige Schlappe für die FDP und ihren neuen Vorsitzenden Philipp Rösler. Bei der Union fürchtet man nun neuen Ärger in der schwarz-gelben Koalition.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...784311,00.html
  1. #180

    Parteien

    Zitat von rafkuß Beitrag anzeigen
    ...mag ich ja dieses ständige F.D.P.-Bashing gar nicht: Das ist dann doch schon fast gleichzusetzen wie Leichenschändung oder Störung der Totenruhe.
    Zum Anderen: WO genau sehen Sie denn das (Riesen)Potential der Piraten genau, bis auf einem Auge blind?
    Ich hatte da nämlich mal eine Anfrage bezügl. Finanzmärkte und Eurobonds gestartet und bis heute keine Antwort erhalten...auch eine Antwort!
    Seltsame Sandalen(schein)heilige sind das!
    Das kann ich Ihnen gerne beantworten. Ich bin weder auf einem Auge blind, noch glaube ich, dass die Piraten schon in einem Zustand sind, wo man sie mit anderen Parteien gleichsetzen kann.

    Es handelt sich um eine neue / junge Partei, die erst Erfahrungen sammeln, Personal und Struktur aufbauen muss. Da haben sie eindeutige Nachteile gegenüber den Parteien, die von der Wirtschaft mit zig Millionen korrumpiert werden.

    Letztlich geht es immer auch darum, den alten, eingerosteten und fetten Parteien in den Arsch zu treten, damit die nicht glauben, sie könnten so weitermachen und sich mit der Macht immer wieder abwechseln (und somit immer zu den Gewinnern zählen).

    Wenn man bislang von einer Parteiendiktatur (zumindest historisch von CDU/CSU, SPD und FDP) ausgeht, gehört etwas Schwung immer zur Demokratie. Und in den Kommunen und Ländern können diese neuen Pateien dann Erfahrungen sammeln.
  2. #181

    Pommerland ist für die FDP abgebrannt - aber auch für Deutschland?

    Das war der Abgesang auf Schwarz-Gelb. Die FDP löst sich auf, die CDU verliert. Deutschland ist in Wechselstimmung.
    FDP-Chef Rösler, trägt eine weitere Wahlniederlage in den Ländern nach Hause. Den Umfragen zufolge wird in Berlin in 14 Tagen das nächste Debakel folgen. Das wird die Partei weiter destabilisieren, die Suche nach Profil noch hysterischer machen. Was sich derzeit vor allen Bürgern vollzieht, ist ein dramatischer Selbstauflösungsprozess der Liberalen. Der Glaubwürdigkeitsverlust der Liberalen ist so dramatisch, dass er sich kaum beheben lässt, weder mit neuen Gesichtern in der Parteiführung noch mit neuen Vorschlägen. Selbst die Stammwähler, die der FDP bislang die Treue gehalten haben, wenden sich ab.
  3. #182

    Perspektive

    Zitat von erwin777sti Beitrag anzeigen
    die jetzige FDP-Führung hat nicht begriffen, dass es ihre Aufgabe wäre, die FDP zu führen.

    dafür übt man sich in Beamten-Manier: der erste, der sich bewegt oder etwas ändert, hat verloren ..
    man hält sich ein Spass-Fossil als Aussenseiter-Minister ..
    damit kann ich doch nicht eine einzige Wählerstimme dazugewinnen ...
    Dazugewinnen ist gut :-)
    Mit Westerwelle verliert man fast 3/4 aller Wähler und tanzt einen deutlichen Limbo unter der 5 %-Hürde.
    Ich weiß nicht, ob es ohne Westerwelle besser läuft (mittelfristig sicher), aber schlechter ganz sicher nicht.
  4. #183

    Tag der Schmach

    "Nationaler Tag der Schmach", da hat wohl einer zuviel nationale Literatur gelesen.

    "Pay Back für Korruption" würde mir besser gefallen.
  5. #184

    Stimmen für den Gulli gibt es nicht

    Zitat von Billbert Beitrag anzeigen
    Eine Stmme für die FDP ist somit eine Stimme für den Gulli! Darum sollten sich die Wähler in Berlin mal die Piratenpartei ansehen. Die stehen in Umfragen bei 5% ;)
    Nach dem Prinzip kann man auch Nichtwählen rechtfertigen und keine Partei würde jemals über die 5% hüpfen. Denn eine Partei die unter 5 ist, würde es sich ja nicht lohnen, zu wählen. Oder alle Macht den Umfrageinsituten, nach dem Motto, nur wer vorher bei mindestens 4 steht, sollte gewählt werden.
    Oder ums mal umzudrehen: Stimmen für die Piraten sind aktuell Stimmen für den Gulli.... Sie sollten an diesem Beispiel leicht feststellen können, dass dem nicht so ist.
  6. #185

    Führung bei FDP und Hühnern - gibt's da Zusammenhänge ?

    Zitat von lexus1234 Beitrag anzeigen
    Es war zu erwarten. Mit Guid-Bashing und der aktuellen Presse über die FDP, der die Hotelsteuererleichterung immer noch angekreidet wird, obwohl es ein CDU-Vorhaben war, wird es auch nicht besser werden.

    Die FDP sollte sich daran erinnern, warum sie einst 14,6% bekommen hat
    1. Hühner - richtigerweise Hähne - bestimmen ihre soziale Rangordnung mittels Hacken; wer am geschicktesten auf seine Artgenossen einhackt, ist der Boss, man nennt ihn auch den "Alpha-Typen"; Vize, bzw. "Beta-Typ" ist, wer alle verbliebenen Konkurrenten dominiert, usw., usf..
    2. in analoger Weise verhalten sich fast alle Tierpopulationen: immer ist einer der Stärkste, der "Alpha-Typ", dann folgen die sehr Starken, "Beta-Typen", die Starken, "Gamma-Typen", usw., usf., soweit das griechische Alphabet reicht ..
    3. In menschlichen sozialen Systemen verhält es sich ähnlich: immer will einer der Stärkste, der Beste sein, bei der FDP wird der "Alpha-Typ" dann Kapitän genannt, der alles regelt.
    4. Allerdings hat man in soziologischen Studien festgestellt, dass ein "Alpha-Typ" bezüglich eines Merkmals, z.B. 'marktschreierisches Aufplustern', in Stress-Situationen durchaus versagen kann; ein in Kategorie "Aufplustern" völlig unscheinbarer Typ, z.B. "Delta-Typ", erweist sich als cool und pfiffig und gilt dann als "Alpha-Typ für Stress", oft als "Sanierer" apostrophiert.
    5. ww ist innerhalb der FDP der grösste Spassmacher, trägt "eins-acht" unter dem Schuh und auf der Brust, und geriert "sich frech wie Oskar"; die Kombination von Advokaten-Rhetorik und seiner übertriebenen Zurschaustellung, die vermutlich seiner sexuellen Orientierung geschuldet ist, hat wie beim Rattenfänger von Hameln zu einer Ansammlung von Neugierigen und Ahnugslosen geführt.
    Er ist als Aufmerksamkeits-Kollektor der "Alpha-Typ", selbst nach seinem Rücktritt von der FDP-Spitze,
    und gefällt sich vielleicht sogar darin, dass er weiterhin im Mittelpunkt des Interesses steht,
    und nach wie vor - als wäre nichts passiert - mit Angela Merkel gemeinsam die Regierungsbank drückt.
    6. In anderer Hinsicht reicht es leider nicht zum Prädikat "Alpha-Typ"; konstruktive Arbeit in der Koalition ist die Ausnahme, die FDP gerät in den Augen der Koalitionspartner zur "Gurkentruppe", sozial Schwache werden als "spätrömisch Dekadente" verunglimpft, wirtschaftlich Starke wie Mövenpick und Atom-Industrie erhalten Unterstützung seitens Westerwelle & Co.. Ebenso wird die Erwartungshaltung liberaler Wähler arg enttäuscht; der Hammer: zusammen mit Angela Merkel setzt er sogar noch grelle Akzente in der deutschen Aussenpolitik mit der Enthaltung zur UN-Resolution №1973 zu Libyen und das nachfolgende Reklamierens des Erfolgs für sich.
  7. #186

    Witzigerweise ist es ja so, ...

    Zitat von erwin777sti Beitrag anzeigen
    1. Hühner - richtigerweise Hähne - bestimmen ihre soziale Rangordnung mittels Hacken; wer am geschicktesten auf seine Artgenossen einhackt, ist der Boss, ...
    ... dass die ganzen Hetzer, die sich hier an ihrem anonymen FDP-Bashing gegenseitig aufgeilen, im wahren Leben fast immer völlige Lebensversager sind.
    Jedenfalls ist das meine Erfahrung, wenn ich durch Zufall mal jemand von denen kennen gelernt habe.
    Gibt es da einen Zusammenhang?
  8. #187

    Der ganze Haufen taugt nix

    Zitat von Dr_Lecter Beitrag anzeigen
    Dazugewinnen ist gut :-)
    Mit Westerwelle verliert man fast 3/4 aller Wähler und tanzt einen deutlichen Limbo unter der 5 %-Hürde.
    Ich weiß nicht, ob es ohne Westerwelle besser läuft (mittelfristig sicher), aber schlechter ganz sicher nicht.
    Klientelpolitik für Besserverdiener und Hoteliers, komische unfähige Spitzenleute. Was erwarten die Liberalen denn? Der Westerwelle ist doch noch der Einäugige unter den Blinden, oder nicht? Oder hat Rösler, Lindner, Leutheuser-Schnarrenberger und wie die Bundes FDPler alle heißen irgendwas sinnvolles geleistet? Das letzte, woran ich mich erinnern kann waren das unsinnige Steuergeschenk für Hotelleute, die unsinnige Forderung nach Steuersenkungen (wahrscheinlich wieder für ähnlich betroffene Berufs- und Menschengruppen wie die Hotelmenschen), sowie das Rumgeeiere in Sachen Atomkraft, selbst nach Fukushima (davor ganz zu schweigen). Wenn ich den Wahlomat mal einschalte, landet die FDP von den etablierten Parteien ja immer ganz hinten, d.h. zu dem fragwürdigen Personal gesellt sich noch inhaltlicher Quatsch hinzu.
    Und es ist wirklich die einzige Partei (ich nehm da die NPD und die Splitterparteien mal raus), wo ich so wirklich keiner Person in der Spitze irgendwas abgewinnen kann. Und wenn ich da nicht der einzige bin (was ich nicht glaube), dann wirds halt auch in den Ländern, selbst bei besseren Leuten dort, schwierig mit den 5%. Und Besserung ist, wenn Rösler und Lindner die Zukunft der FDP sein sollen, auch erst mal nicht in Sicht. Hoffenlich reift diese Erkenntnis auch mal bei der Union, dann können die sich auf Dauer mal nen vernünftigen Koalitionspartner ausgucken.
  9. #188

    Stimmen für die FDP

    Zitat von luzifer26 Beitrag anzeigen
    Nach dem Prinzip kann man auch Nichtwählen rechtfertigen und keine Partei würde jemals über die 5% hüpfen. Denn eine Partei die unter 5 ist, würde es sich ja nicht lohnen, zu wählen. Oder alle Macht den Umfrageinsituten, nach dem Motto, nur wer vorher bei mindestens 4 steht, sollte gewählt werden.
    Oder ums mal umzudrehen: Stimmen für die Piraten sind aktuell Stimmen für den Gulli.... Sie sollten an diesem Beispiel leicht feststellen können, dass dem nicht so ist.
    Das ist die Umkehrung der Aussage von Guido vom letzten Buntestagswahlkampf! Damals sagte dieser Kasper:"Man kann Piraten wählen, aber das ist dann eine Stimme für den Gulli"
    Tja Rache ist süß und wird kalt serviert!

    Nach seiner Logik müßen FDP Anhänger jetzt Piraten wählen um eine Stimme der Freihit in das Berliner Landesparlament zu bringen da die FDP ja weit weg ist von der Möglichkeit dort einzuziehen........
  10. #189

    Personal

    Zitat von luzifer26 Beitrag anzeigen
    ...dann wirds halt auch in den Ländern, selbst bei besseren Leuten dort, schwierig mit den 5%. Und Besserung ist, wenn Rösler und Lindner die Zukunft der FDP sein sollen, auch erst mal nicht in Sicht. Hoffenlich reift diese Erkenntnis auch mal bei der Union, dann können die sich auf Dauer mal nen vernünftigen Koalitionspartner ausgucken.
    Ich würde der FDP schon zutrauen, mittelfristig wieder auf 5 % zu kommen. Und Rösler und Lindner können sich ja auch noch bessern.
    Vielleicht kann ja die Generation um Lasse Becker einen besseren - sozialliberaleren - Neustart wagen. Für die Übergangszeit empfehle ich Hirsch und Baum zu reaktivieren.
    Unabdingbar ist natürlich, dass Westerwelle geht.


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