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FDP vor der Wahl in Schleswig-Holstein: Käpt'n Kubickis letzte große Fahrt

DPAVon Wolfgang Kubicki wird nicht weniger erwartet als die Rettung der FDP. In Schleswig-Holstein soll er die Liberalen wieder in den Landtag peitschen, eine Steilvorlage für die Wahl in NRW liefern - und der Bundespartei Luft zum Atmen verschaffen. Der Coup scheint zu gelingen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829415,00.html
  1. #20

    Dann

    Zitat von pichuco Beitrag anzeigen
    Soviel grausige Kommentare zur FDP habe ich selten gelesen. Da will jeder noch mehr drauf schlagen. dabei brauchen wir eine Partei wie die FDP, die Marktwirtschaft und Bürgerrechte gegen wachsenden einfluss des Staates und Gleichmacherei verteidigt.
    wäre es an der Zeit, dieses auch umzusetzen. Schließlich ist man doch in der Regierungsverantwortung.
    Was dann die Zustimmung zu den ganzen Bankenrettungen gegen die Prinzipien der Marktwirtschaft und gegen die Interessen der europäischen Bürger bedeuten sollte, wäre aber noch erklärungsbedürftig.
  2. #21

    Kubicki na-ja

    Zumindest hat er sein Ende festgehalten, auch gegen WW.
    Ohne die Medien Plattform, die man diesem Splittergrueppchen aus ausgedienten Neoliberalen noch immer gibt, inkl., vor allem auch SPON, haette dieser 3% Saftladen laengst ausgedient. Wer braucht denn diese 'well dressed' Nichtskoenner und aufgeblasenen berufslosen Schreier noch, nachdem doch wohl jeder Waehler die Nase vom ausgeschrillten Westerwelle voll hatte? Wie dieser 3% Haufen sich anmasst, eine entscheidenen Rolle in der deutschen Politik spielen zu muessen, ist unerklaerbar. Wird sich Deutschland weiterhin eine solch haessliches Menetekel leisten koennen?: Wohl kaum.
  3. #22

    Zitat von pichuco Beitrag anzeigen
    Soviel grausige Kommentare zur FDP habe ich selten gelesen. Da will jeder noch mehr drauf schlagen. dabei brauchen wir eine Partei wie die FDP, die Marktwirtschaft und Bürgerrechte gegen wachsenden einfluss des Staates und Gleichmacherei verteidigt.
    Möglich. Aber eine Partei, die eben nicht wie die FDP ist.
  4. #23

    Kriterium

    Zitat von dendrocopos Beitrag anzeigen
    Lässt man die Ideologie außen vor und den rationalen Geist einkehren, dann ist die FDP die einzige Partei, die ein rational nachvollziehbares politisches Konzept vorzuweisen hat.
    Warum soll man denn ausgerechnet die Ideologie außen vor lassen? Dieselbe ist doch ein ganz besonders wichtiges Kriterium dieser - ähem - Partei.
  5. #24

    ......

    Zitat von audumbla Beitrag anzeigen
    Gerade diese beiden haben doch die FDP-Parteichefs unterstützt und jetzt soll das Desaster belohnt werden?
    Die FDP lernt nur dazu, wenn sie eine Zeit lang von der politischen Bühne verschwindet, dann hat sie Zeit zum Nachdenken und sich als Liberale wieder vorstellen, die nicht nur dem Kapital die Hand reichen.
    Kubicki hat die Boygroup unterstützt?
    Aber generell ist er immer fein raus, denn in die Bundespolitik wollte er schlauerweise nie...
  6. #25

    Zitat von 12freakazoid Beitrag anzeigen
    Ich hoffe die FDP geht unter!
    Ich finde die Untergangsszenarien reichlich naiv. Kann ja sein, dass die FDP in nächster Zeit aus den Landesparlamenten und dem Bundestag fliegt. Aber was sollte die Leute dazu bewegen, in den Kommunen die vielen FDP-Bürgermeister und -Abgeordneten abzuwählen, wenn sie mit deren Arbeit zufrieden sind. Wegen Rösler & Co.?

    So schnell verschwinden Parteien mit einer breiten kommunalen Basis nicht.
    Ich würde wetten, dass die Piraten noch deutlich vor der FDP "untergehen".
  7. #26

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Von Wolfgang Kubicki wird nicht weniger erwartet als die Rettung der FDP. In Schleswig-Holstein soll er die Liberalen wieder in den Landtag peitschen, eine Steilvorlage für die Wahl in NRW liefern - und der Bundespartei Luft zum Atmen verschaffen. Der Coup scheint zu gelingen.

    Wolfgang Kubicki (FDP) im Wahlkampf in Schleswig-Holstein - SPIEGEL ONLINE
    Eine "aktuelle" Umfrage sieht die FDP bei 4% bundesweit meine Damen und Herren.
    Die "aktuellen" Umfragen werden wohl passend zum Meinungsbild der Artikel ausgewählt. Piraten=schlecht=schlechtestes Ergebnis, FDP=gut=bestes Ergebnis.
    Denn 29.4 ist alles, aber nicht aktuell.
  8. #27

    Auch ich hoffe inständig, daß der Wähler den Vertretern dieser Partei (und den anderen etablierten) eine career change opportunity für die nächsten Jahre spendiert.

    Nach Lektüre des ESM Vertrages (Euro-Rettungsschirm = absolute Machtergreifung der Plutokratie) ist für mich definitiv keine der etablierten Parteien mehr wählbar. Auch nicht ein bischen. Gar nicht. Alles ist besser, nur das nicht.
  9. #28

    absurd

    Zitat von pichuco Beitrag anzeigen
    Soviel grausige Kommentare zur FDP habe ich selten gelesen.
    Es ist ja auch eine grausige Partei.

    Im Gegenteil aber:
    Hier behaupten doch etliche Foristen, die FDP sei "die einzige Partei, die ein rational nachvollziehbares politisches Konzept vorzuweisen hat". Das ist ziemlich absurd. Weder das Steuersenkungs-Mantra noch die Wachstums-Gebetsmühle sind politische Konzepte, bestimmt nicht nachvollziehbar. Da hat jede andere gängige Partei mehr Konzepte, die auch nachvollziehbar sind. Ausnahme vielleicht die CDU: Denn deren Konzepte werden ständig ausgetauscht, das kann man nicht so gut nachvollziehen.
  10. #29

    Freue mich für die FDP

    Kubicki und die FDP in Schleswig-Holstein waren schon immer anders - nämlich wirklich freiheitlich-liberal.
    Wenn alle FDPler so wären...


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