REUTERSDie FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824771,00.html
Achso. Dann hätte er also ohne Kündigungen das überflüssige Humankapital in die Transfergesellschaft schieben können?
Wie hat sich der Herr denn diesen Transfer vorgestellt?
Insbesonders bei den Mitarbeitern, die gar kein Interesse daran haben Ihre erworbenen Arbeitnehmerrechte plötzlich aufzugeben.
Die FDP und Rückrat, das ist zum Lachen.
Dann soll sie doch mal Rückrat beweisen und die Milliarden blockieren, die zum Schaden Deutschlands in den unsäglichen und von niemanden benötigten EURO-Sumpf versenkt werden.
Stattdessen wird wieder einmal Standhaftigkeit und "Arsch in der Hose" demonstriert, wo es nichts kostet: nämlich zum Schaden derjenigen, die sich nicht wehren können.
Absolut lächerlich und armselig!
Ausnahmsweise und äußerst ungern muss ich der FDP in diesem speziellen Fall Recht geben: Die 11.000 von Arbeitslosigkeit bedrohten Schlecker-Mitarbeiter verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet, und das ist eine ganz andere Situation, als wenn dies zentralisiert in einer einzigen Kommune mit einem Hauptarbeitgeber geschehen würde. Im Prinzip ist das genau dasselbe, als ob 2200 von einander unabhängige Einzelhandelsgeschäfte pleite gehen würden (was übrigens auch ständig passiert, ohne dass in den Medien ein Hahn danach krähen würde). Da käme auch niemand auf die Idee, für diese eine eigene staatliche Transfergesellschaft zu gründen, weil diese nämlich längst in Form der beitragsfinanzierten Arbeitsagentur existiert. Und wer jetzt mit der Bankenrettung argumentiert, der will halt einen Schwachfug mit einem anderen rechtfertigen.
Es sollen ja "nur" noch 10000 sein.
Und natürlich ist mit so einem Abfindungsangebot verbunden, dass keine weiteren Ansprüche bestehen.
Fände ich eine bessere Lösung, als die 70.000.000 an eine Transfergesellschaft zu zahlen, bei der ohnehin das Arbeitsamt den Löwenanteil der "Gehälter" zahlen muss.
...wenn Sie nicht schnellstmöglich eine Anschlussverwendung für Ihre Person finden, dann wird Ihr Lebensberechtigungsschein nicht verlängert.
Schönen Gruß
Ihre FDP
Vielen Dank, Herr Rösler. Sie sind auf dem besten Wege, mir einen lang gehegten Traum zu erfüllen ... nämlich dem flächendeckenden Verschwinden der FDP aus sämtlichen Parlamenten.
Und wenn Sie wirklich Rückgrat zeigen wollen, dann organisieren Sie die Anschlussverwendung der abgehalfterten FDP-ler ohne Auffanggesellschaft der Steuerzahler in Form von horrenden parlamentarischen Pensionsansprüchen.
Rösler Rückgrat? Echt? Verkauft Mövenpick jetzt auch orthopädische Artikel? Wahnsinn.
. . wäre anders gewesen, hätten die Schlecker - Mitarbeiterinnen zur Parteiklientel gehört . . aber um dazu zu gehören, haben sie wohl zu wenig gependet.