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FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat

REUTERSDie FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824771,00.html
  1. #420

    Warum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?

    FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    gibt man dieser Truppe von Dilettanten überhaupt noch eine Bühne.
    Die Partei ist am Ende, Schluss aus mit dem Trauerspiel.
    In Hollywood gäb es nicht mal eine goldene Himbeere dafür
  2. #421

    Zitat von Karl2009 Beitrag anzeigen
    Der Insolvenzverwalter hat Termine zu beachten und steht deshalb unter Zeitdruck. Er hätte bis spätestens Donnerstag die Zusage für die Bürgschaft benötigt um keine Kündigungen aussprechen zu müssen.
    Achso. Dann hätte er also ohne Kündigungen das überflüssige Humankapital in die Transfergesellschaft schieben können?
    Wie hat sich der Herr denn diesen Transfer vorgestellt?
    Insbesonders bei den Mitarbeitern, die gar kein Interesse daran haben Ihre erworbenen Arbeitnehmerrechte plötzlich aufzugeben.
  3. #422

    Zitat von DeuschwoBernie Beitrag anzeigen
    Zur Info: Während des laufenden Insolvenzverfahrens ist im Falle einer Kündigungsklage die Schadenssumme bei maximal dem 2,5fachen Netto-Monatslohn gedeckelt. Es geht also um +/- 3.500 Euro.
    Entspricht ziemlich genau der Hälfte, die in eine Transfergesellschaft gesteckt werden soll, wenn ich von 10000 Mitarbeitern und einer Kreditsumme von 70.000.000 ausgehe.
    Da könnte der Insolvenzverwalter sogar 35.000.000 sparen.
  4. #423

    Rückrat

    Die FDP und Rückrat, das ist zum Lachen.
    Dann soll sie doch mal Rückrat beweisen und die Milliarden blockieren, die zum Schaden Deutschlands in den unsäglichen und von niemanden benötigten EURO-Sumpf versenkt werden.
    Stattdessen wird wieder einmal Standhaftigkeit und "Arsch in der Hose" demonstriert, wo es nichts kostet: nämlich zum Schaden derjenigen, die sich nicht wehren können.
    Absolut lächerlich und armselig!
  5. #424

    Die FDP hat leider Recht

    Ausnahmsweise und äußerst ungern muss ich der FDP in diesem speziellen Fall Recht geben: Die 11.000 von Arbeitslosigkeit bedrohten Schlecker-Mitarbeiter verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet, und das ist eine ganz andere Situation, als wenn dies zentralisiert in einer einzigen Kommune mit einem Hauptarbeitgeber geschehen würde. Im Prinzip ist das genau dasselbe, als ob 2200 von einander unabhängige Einzelhandelsgeschäfte pleite gehen würden (was übrigens auch ständig passiert, ohne dass in den Medien ein Hahn danach krähen würde). Da käme auch niemand auf die Idee, für diese eine eigene staatliche Transfergesellschaft zu gründen, weil diese nämlich längst in Form der beitragsfinanzierten Arbeitsagentur existiert. Und wer jetzt mit der Bankenrettung argumentiert, der will halt einen Schwachfug mit einem anderen rechtfertigen.
  6. #425

    Zitat von solomong. Beitrag anzeigen
    Kann nicht folgen... was hätte ein Investor davon, wenn die Mitarbeiter 70 Mio. bekommen? Entscheidend ist, daß sämtl. pot. Ansprüche gegenüber dem Unternehmen Schlecker abgegolten sind. ALLE 11.000 verzichten auf eine Klagemöglichkeit und erhalten 6.360 Euro, das könnte passen. Bis wann sind sich die 11.000 einig?
    Es sollen ja "nur" noch 10000 sein.
    Und natürlich ist mit so einem Abfindungsangebot verbunden, dass keine weiteren Ansprüche bestehen.
    Fände ich eine bessere Lösung, als die 70.000.000 an eine Transfergesellschaft zu zahlen, bei der ohnehin das Arbeitsamt den Löwenanteil der "Gehälter" zahlen muss.
  7. #426

    Danke für diesen Beitrag

    Zitat von Patriot75 Beitrag anzeigen
    Die FDP tut nur das was sich die Mehrheit der Steuerzahler in diesen Land schon lange wünschen: ein Ende der Subventionitis. Kostet viel und bringt am Ende keine neuen Arbeitsplätze, schlimmer noch damit werden Investitionen in Zukunftsbranchen und Infrastruktur und letztenendes neue Arbeitsplätze verhindert. Dieses braucht Investitionen in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit.
    Wenn die FDP wieder zu Ihren Prinzipien kommen würde wäre es schön. Vor dem Einzug in die Regierung war noch alles prima, was danach kam war das blanke Elend.
  8. #427

    Liebe Bürger,...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Parteichef Rösler hat dafür die beste Vorlage geliefert - mit seiner Aufforderung an die Schlecker-Frauen, "schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden".

    FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ...wenn Sie nicht schnellstmöglich eine Anschlussverwendung für Ihre Person finden, dann wird Ihr Lebensberechtigungsschein nicht verlängert.
    Schönen Gruß
    Ihre FDP


    Vielen Dank, Herr Rösler. Sie sind auf dem besten Wege, mir einen lang gehegten Traum zu erfüllen ... nämlich dem flächendeckenden Verschwinden der FDP aus sämtlichen Parlamenten.
    Und wenn Sie wirklich Rückgrat zeigen wollen, dann organisieren Sie die Anschlussverwendung der abgehalfterten FDP-ler ohne Auffanggesellschaft der Steuerzahler in Form von horrenden parlamentarischen Pensionsansprüchen.
  9. #428

    echt?

    Rösler Rückgrat? Echt? Verkauft Mövenpick jetzt auch orthopädische Artikel? Wahnsinn.
  10. #429

    Die Haltung der FDP . .

    . . wäre anders gewesen, hätten die Schlecker - Mitarbeiterinnen zur Parteiklientel gehört . . aber um dazu zu gehören, haben sie wohl zu wenig gependet.








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