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FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat
REUTERSDie FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824771,00.html
- #410 30.03.2012 22:12 von
Wer zu spät kommt, den...
Zu spät Herr Rösler, das rettet Sie und die FDP nicht mehr. Ihre Entscheidung in Sachen Schlecker war zwar so von einer liberalen Partei erwartet worden. Nachdem aber die FDP ihre liberalen Grundsätze zugunsten der Blockparteien verkauft hat und die vielen Chancen zur Profilierung nicht genutzt hat (EURO-Rettung, Eintritt für den Erhalt der Demokratie gegen die Angriffe des Koalitionspartners und der Brüsseler-Mafia) ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Den Untergang haben Sie verdient. Sie hätten auf Herrn Schäffler hören sollen und hätten nach den kommenden Bundestagswahlen eine außerordentlich wichtige Rolle in der deutschen Politik einnehmen können. Das alles tut mir leid, weil ich große Hoffnung auf Sie gesetzt hatte, dass Sie den Marsch in die Irre korrigieren würden. Nun muss man hoffen, dass es Parteien wie die Piraten oder die Partei der Vernunft (PdV) besser machen als die FDP.
- #411 30.03.2012 22:13 von
- #412 30.03.2012 22:14 von
Oeko-Sozialismus schadet. FDP derzeit die einzigen, die sich gegenstellen!
Reiner Euphemismus. Eine Transfergesellschaft ist und bleibt selbstverstaendlich praktisch ein Auffanggesellschafts-Derivat.
Daher gilt auch genau das gleiche wie fuer ein Job-Center/Arbeitsagentur: in neue Beschaeftigungsverhaeltnisse vermitteln ...
Hat jedes Arbeitsagentur/Jobcenter auch als AufgabeSie haben ausschließlich das Ziel, die betreuten Beschäftigten so schnell wie möglich wieder in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln.
Das behaupten oeko-sozialistische Pluenderer, die auch sinnlose Terme wie "neoliberal" popularisiert haben, was in Wirklichkeit von den gleichgeschalteten Oeko-Sozialisten in Lateinamerika stammt, von Attac Frace nach Europe gebracht und dann von wem verbreitet wurde? Ja, genau, den "Soziale Gerechtigkeits"-Predigern, auf deren raeuberisches menschenfeindliches Konto die schlechteste Wirtschaftsperformance, die ungerechtesten Staaten und mit die meiste Armut gehen. Entsprechend ist Ihr Absatz auch als typische Verschwoerungstheorie zu lesen.Dass die FDP (Freunde der Plünderer) mit solchen arbeitsmarktpolitischjen Mitteln nichts zu tuen haben will, liegt nicht nur "einfach" an der von dieser Vereinigung betriebenen Klientelpolitik, sondern basiert auf der neoliberalen Strategie, eine Schwächung der Arbeitnehmer und ihrer Interessen, um dadurch eine noch größerer Produktivität und Profitabiltät zu erzielen.
Oeko-Sozialismus, daher falsch. Zum einen aendert eine sinnlose Mehrfachstruktur wie eine "Transfergesellschaft" an derlei ueberhaupt nichts wesentliches. Vermittelt werden sie sowieso. Zum anderen ermoeglicht gerade die Schlecker-Pleite und die Art der Jobs eine recht einfache Vermittlung, da sowieso in Drogerien/Supermaerkten etc. oft Menschen gesucht werden und now erst recht Mehrbedarf existiert.Oder ganz Platt: je mehr Arbeitslose es auf dem Arbeitsmarkt gibt, desto billiger kann ich mir Arbeitskräfte einkaufen. Oder anders: je mehr arbeitslos desto niedriger die Löhne, desto höher die Gewinne der Unternehmen.
ferner: Wenn es doch leicht ist Unternehmer zu sein und massenweise Kohle zu kassieren, warum machen es denn dann nicht alle? Aha die Realitaet ...
Reiner oeko-sozialistischer Unsinn. Die FDP hat weder die Arbeitslosigkeit der Schleckerfrauen in Kauf genommen, denn das sind sie, noch steht sie einer Vermittlung im Wege - das werden sie ohnehin, weil es in dieser Branche ohnehin mehr Stellen gibt, die leichter zu besetzen sind, erst recht nachdem die Schlecker-Pleite der Konkurrenz mehr Expansion erlaubt.In diesem Zusammenhang wird dann häufig noch der Begriff der Konkurenzfähigkeit mit irgendwelchen Schwellenländern gebraucht und alles schweigt erfürchtig ob der wirtschaftlichen Weitsicht. Die Arbeitslosigkeit der Schleckerfrauen wird also nicht nur von der FDP in Kauf genommen sondern ist vor dem Hintergrund neoliberaler Philisophie notwendig und damit - wie immer - alternativlos.
Und davon abgesehen hat das wenig mit Ihrem Exkurs ueber Schwellenlaendern zu tun. - #413 30.03.2012 22:20 von
- #414 30.03.2012 22:20 von
Was halten Sie den von den von Ihnen höchstwahrscheinlich so verachteten USA?
Ich war bis vor kurzem Arbeitgeber in der US Industrie. Nicht Banker oder sowas, sondern richtige industrielle Arbeitsplätze. Und jetzt lassen wir mal die Bild-Zeitung mit ihren idiotischen Geschichten ( und den Deppen von Obama genauso ) aussen vor und betrachten die Realität:
Krankenversicherung und zwar ein private auf dem Niveau der deutschen Privaten Krankenversicherung inklusive Familienversicherung zahlt selbstverständlich der Arbeitgeber.
Arbeitlosenversicherung ist zwar nicht so dolle wie bei uns, aber dafür ist sie aus Steuermitteln finanziert.
Hire und fire gibts zwar auf dem Papier, aber da Fachkräfte lange nicht so breit gestreut sind, wie in D wird noch viel mehr darauf aufgepasst, dass man auch in schlechten Zeiten seine guten Leute behält. Die Fluktation ist also geringer.
Die Arbeiterlöhne sind zwar nominal etwas niedriger, die Abzüge allerdings bei ca. 22 % und die Lebenshaltungskosten sind massiv niedriger als in D. Auf gut Deutsch, man kann als Alleinverdienender Arbeiter problemlos eine 4-köpfige Familie ernähren.
Und wenn man dann doch mal den Job verliert, gilt man auch mit 55 noch nicht als altes Eisen und findet i.d.R. innerhalb allerkürzester Zeit einen neuen Job.
Wenn deutsche Arbeiter wüssten, wie sie über den Leisten gezogen werden, müssten sich Bsirske und Konsorten demnächst Personenschutz zulegen.
Vollkommen off topic, nur mal wieder ein Beispiel, dass die deutschen Sozialromantiker - wie üblich - von nix ne Ahnung haben. - #415 30.03.2012 22:21 von
Bürgen?
Sie können ja mal versuchen auf Grund dieses Geschäftsmodells einen Kredit ohne Bürge zu bekommen.
Da ist nichts rosarot das ist nur realistisch.
Nur der Dok der schon im OP nix zustande gebracht hat taugt auch in wirtschaftlichen Dinge nichts. Vom Zeil brauchen wir erst garnicht anfangen der ist noch schlimmer. - #416 30.03.2012 22:21 von
Richtiger Weg
Bravo FDP, jetzt noch von dieser dämlichen Energiewende distanzieren und ihr habt meine Stimme.
- #417 30.03.2012 22:21 von
- #418 30.03.2012 22:22 von
- #419 30.03.2012 22:28 von
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