Forum


 

FDP und die Schlecker-Pleite: Röslers riskante Operation Rückgrat

REUTERSDie FDP will klare Kante zeigen, das Nein zur Schlecker-Bürgschaft soll den Liberalen die Stammwählerschaft zurückbringen. Doch die Strategie ist riskant, weil die Partei kaltherzig wirkt. Kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824771,00.html
  1. #290

    Ihre Meining in IHR OHR

    Zitat von vindor2070 Beitrag anzeigen
    Wenn Herr Rösler wirklich ein Liberaler ist, soll er den ESM stoppen. Die Koalition würde zwar zerbrechen, aber bei Neuwahlen würden die WählerInnen die FDP belohnen, und das nicht zu knapp.
    __________________________________________________ _______
    die FDP verschenkt zig Millionen und verteilt sie an gütige Spender anstatt diese besser im Sozialbereich anzulegen. Sie ist zur Schmiere-Mövenpick und Hotelerlass-Steuernpartei verkommen und hat keine eigene Meinung mehr.
    Jetzt 10 000 Arbeitslose die bei Schlecker sowieso schon richtige Sklaven waren (Keine Gespräche erlaubt unter den Angestellten) sitzen jetzt ab nächste Woche aufm A-Amt. Aber bei Minus-Bankgeschäften ist man schon großzügiger als lächerliche 70 Mill.
    Sie werden den Untergang Ihrer Partei verfolgen dürfen bei den nächsten Wahlen in NRW und 2013.
    WW war wenigstens ein freches Plapperm...., aber Lindner und Rösler sind Poppertypen die nicht mal mehr mehr ankommen bei den jugendl.Wählern- die Piraten werden die FPÖ underground schicken-
    es wird sich köstlich zeigen bei den Wahlen und dann ist die FDP
    im polit.Niemandsland verschwunden. Wetten dass ? ach ja, gibts ja gar nicht mehr......
  2. #291

    Jep

    Zitat von backshop Beitrag anzeigen
    Nein, da man dafuer gar nichts umstrukturieren muss. Es ist ja nicht so, dass eine Umsatzsteuer an sich neu eingefuehrt wurde. Saemtliche Software laesst derlei also einfach umstellen.

    Der entscheidende Punkt ist aber doch ohnehin ein ganz anderer, naemlich die entsprechenden Ressentiments. Wieso entsteht ueberhaupt ein Ressentiment gegen die FDP wenn bei einer reinen Sachfrage wie man den Standort Deutschland verbessert bzw. mehr Jobs schafft auf diese oder jene Loesung kommt? Das ist eigentlich reine Alltagspolitik, die aber selektiv gegenueber der FDP hochgejazzt und zum Ressentiment wurde, das ohne Sinn und Verstand abgefloskelt wird.

    Das gilt auch fuer saemtliche "Argumente", die mit Prozentzahlen oder pauschalem "nur fuer die Reichen" oder sonstigen Populismen agieren. Das sind oeko-sozialistische Parolen, mehr nicht. Mit echten Argumenten hat das nichts zu tun.
    Sie haben völlig recht, über die Familienpartei wird ja auch nicht täglich berichtet. Man sollte die resterampe einfach nicht weiter beachten. Aber die Systempresse hat ja ein vitales Interesse daran, die FDP im espräch zu halten. Dass man keine positiven schlagzeilenüber die FDP produzieren kann, bedauert niemand mehr als die Presse. Aber beim besten Willen, es ist einfach nicht möglich auch nur irgend etwas positives zu finden.
  3. #292

    Zitat von chribu73 Beitrag anzeigen
    Er besorgt es sich ja bei einer Bank(Kfw!?) , für 70 Millionen Leihsumme hätte der Staat gebürgt....
    Ändert nichts daran das eine Transfergesellschaft püer se unsinnig ist.
    Wenn eine Transfergesellschaft angeblich unsinnig ist, warum schaffen Rösler und Co. nicht den § 216b SGB III einfach ab?

    DEKRA Personaldienste GmbH: Transfergesellschaft gemäß § 216b SGB III
  4. #293

    Normalerweise...

    Zitat von unumvir Beitrag anzeigen
    Und warum besorgt er sich den Kredit dann nicht bei einer Bank, der Insolvenzverwalter?
    Normalerweise tun Insolvenzverwalter genau das. Die Bank gibt den Kredit aber nur dann, wenn sie davon überzeugt ist, daß der Insolvenzverwalter mit dem angestrebten "erleichterten Verkauf" (ohne Sozialbindungen) die Kohle wieder reinholt.

    Wenn der Bank das Konzept nicht genügt, verlangt sie Sicherheiten. Und wenn der Insolvenzverwalter weder ein überzeugendes Konzept noch genügend Material an der Hand hat, dann, ja dann muß der Staat einspringen.

    Merke: nach einer Staatsbürgschaft wird immer dann gebarmt, wenn kein gradeausdenkender Mensch sein eigenes Geld in eine Sache stecken würde.
  5. #294

    Zitat von pauerkraut Beitrag anzeigen
    die Scheuklappen mal ablegen; dann kommentieren..Die FDP hat gewaltige Bedenken geegen die Rettungs Schirme geaussert...
    Nicht die FDP sondern ein Hinterbänkler aus Bünde in Westfalen!
  6. #295

    Ich bin sicher, dass die 10000 Mitarbeiter sehr gerne darauf warten, bis dieser Insolvenzverwalter die ausländischen Assets verkauft hat, um dann den Mitarbeitern ein faires Abfindungsangebot machen zu können.
    Da muss nicht noch eine Transfergesellschaft zusätzlich abkassieren.
  7. #296

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    da braucht man nichtr abzuwarten. Frankreich will sich mit deutschen Steuergeldern sanieren. Egal, ob Sarkötzi oder Hollandkäse.
    Hollande hat von Rösler nichts zu erwarten. Ist doch Sozialist!
  8. #297

    wie gehabt, keine ahnung und

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    oder ist es Naivität? Von Blödheit zu reden, verbietet mir meine Erziehung.

    Was ist denn die KfW? Eine staatlich aus Steuern - ja, unseren Steuern - finanzierte Bank. Wer soll sich denn für das völlig falsch strukturierte Unternehmen Schlecker interessieren? Niemand. Schlecker braucht niemand. Es wären unsere Steuergelder zum Fenster rausgeschmissen.

    Sie zahlen wahrscheinlich keine Steuern. Ich schon!
    davon jede menge!
    natürlich zahlt jeder in deutschland steuern.
    das einige , die sich in der einkommenssteuer am oberen ende befinden, meinen sie seinen die sonne um die sich alles drehe, ist typisch für die "egoisten-schweinbacken-ellenbogen-gesellschaft".
    also, das dummlabern von wegen "wir zahlen ja die steuern" können sie auf der nächsten diht-tagung absondern....
  9. #298

    FDP'ler verstehen nichts von Wirtschaft!

    Zitat von backshop Beitrag anzeigen
    Nein, da man dafuer gar nichts umstrukturieren muss. Es ist ja nicht so, dass eine Umsatzsteuer an sich neu eingefuehrt wurde. Saemtliche Software laesst derlei also einfach umstellen.

    Der entscheidende Punkt ist aber doch ohnehin ein ganz anderer, naemlich die entsprechenden Ressentiments. Wieso entsteht ueberhaupt ein Ressentiment gegen die FDP wenn bei einer reinen Sachfrage wie man den Standort Deutschland verbessert bzw. mehr Jobs schafft auf diese oder jene Loesung kommt? Das ist eigentlich reine Alltagspolitik, die aber selektiv gegenueber der FDP hochgejazzt und zum Ressentiment wurde, das ohne Sinn und Verstand abgefloskelt wird.

    Das gilt auch fuer saemtliche "Argumente", die mit Prozentzahlen oder pauschalem "nur fuer die Reichen" oder sonstigen Populismen agieren. Das sind oeko-sozialistische Parolen, mehr nicht. Mit echten Argumenten hat das nichts zu tun.
    Nehmen Sie pars pro toto mit Herrn Lindner vorlieb! 2 Millionen Staatsknete vergeigt - und trotzdem keinen einzigen Arbeitsplatz geschaffen!
  10. #299

    es gibt da ja eine Vorgeschichte: "spätrömische Dekadenz" und so ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    die FDP will klare Kante zeigen .. doch die Strategie ist riskant,
    weil die Partei kaltherzig wirkt.
    "kann Philipp Röslers Rechnung aufgehen?" wohl kaum !.

    weil Westerwelle sich auf Kosten der Hartz IV-Empfänger profilieren wollte, nehme ich KEINEM der SpassGuido-Bubis marktordnungs-
    politische Entscheidungen ab; alles billigste Karrieristen & Lobbyisten ..

    die FDP hat sich um Minderheitenschutz verdient gemacht ..
    nicht zuletzt für den aussortierten und den neu einsortierten FDP-Vorsitzenden..
    wobei ich mir die Polemik "Einbahnstrasse" erlaube:
    die Minderheiten sind nunmehr vor der Mehrheit geschützt,
    die Mehrheit aber leider nicht vor diesen Minderheiten ...

    der Mindenheitenschutz müsste erweitert werden um den Zusatz:
    die Minderheit darf die Mehrheit nicht majorisieren !
    [1,8 % Bevölkerungsanteil erpressen ungestraft die Bundesregierung: Aussenminister Westerwelle, gescheiterter FDP-Vorsitzender ..?!??]


TOP



TOP