dapdDie Liberalen liegen in Umfragen unter fünf Prozent, die Piraten kommen auf neun. Trotzdem will FDP-Star Lindner in ihnen keine Konkurrenz sehen: Er nehme die Wähler der Piraten ernst, nicht aber die Partei "als Formation". Ähnliche Lästereien hatten einem anderen FDP-Mann viel Ärger eingebracht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825130,00.html
Art.1 des ersten Zusatzprotokoll zu Menschenrechtskovektion und Art. 14 GG sagt etwas über Eigentum im Allgemeinen.
Über geistiges Eigentum und dessen Definition sagt der gute Paragraph aus gutem Grund gar nichts.
Deshalb kann man in Deutschland für den "Diebstahl" geistigen Eigentums auch keine Notwehr geltent machen. Es besteht also ein Unterschied zischen geistigem Eigentum und Eigentum.
Zu dem Artikel 27 Absatz 2 der Menschenrechtskonvention, dort steht nur das das geistige Eigentum des Autors geschützt werden muss. Wie lange dieser Zeitraum zu betragen steht dort nicht. Natürlich würde es dem Sinn des Artikels widersprechen wenn er zu kurz wäre.
Wissen Sie im Internet kann man diese Gesetze alle Nachlesen und ich denke genug Menschen können den Unterschied erkennen, den ich und auch der deutsche Gesetzgeber festgelegt haben.
Das deutsche Urheberrecht kann von den Piraten sehr gerne modernisiert und dem digitalen Zeitalter angepasst werden.
Werter Herr Lindner,
sie und die FDP im Besonderen scheinen ein sehr seltsames Demokratieverständnis zu haben.
Die Piraten nehmen jeden Bürger ernst, der sich demokratiebildend in die Gesellschaft einbringt.
Viele Menschen machen dies mit Leidenschaft, Courage und Enagement; auch Leute von der FDP.
Genauso gibt es Menschen die der NPD hinterherlaufen und es wäre fahrlässig dies nicht ernst zu nehmen und diesen demokratiefeindlichen Bestrebungen nicht entgegenzutreten.
Wenn sie nun meinen eine demokratische Bewegung nicht ernst nehmen zu müssen, so stellen sie die Idee der Demoktratie erneut als solches in Frage.
In der FDP finden keine Piraten-Debatten statt. Der Grund: Die Piraten sind keine liberale Konkurrenz, weil die Piraten teilweise sozialistische Positionen vertreten. Aber wenn FDP-Politiker von Journalisten gefragt werden, dann wird ehrlich geantwortet. Danke Lindner, danke Döring.
Die FDP-Basher hier im SPON-Forum sin diejenigen, die Angst haben. Wer ständig laut herumkrakeelt, man möge doch aufhören, über die "Zwei-Prozent-Partei" zu berichten, der hat Angst, dass der Liberalismus neue Freunde findet.
Was in der Öffentlichkeit leider nicht so bekannt ist: Die Piraten wollen das Urheberrecht nicht abschaffen, sondern - im Gegenteil - die Rechte der Urheber gegenüber den Verwertungsgesellschaften stärken (indem z.B. die maximale Übertragungszeitraum für die Verwertungsrechte eines Werkes auf 25 Jahre begrenzt wird). Tatsächlich haben an den programmatischen Details zum Urheberrecht im Piratenprogramm auch selbst sehr viele ("kleine") Urheber mitgewirkt und es wurde sehr darauf geachtet, dass dies mit bestehenden Regelungen im Grundgesetz nicht im Konflikt steht.