Laut Promotionsordnung der Uni-Bonn ist die "drei" die Note, mit der man gerade noch besteht; "ausreichend" wäre die weniger irreführende Übersetzung.
Der FDP-Europaabgeordnete*Jorgo Chatzimarkakis rechnet offenbar damit, dass ihm die Uni Bonn seinen Doktor nehmen wird - verzichten will er aber trotzdem nicht.*Sollte er wegen Plagiatsvorwürfen den akademischen Grad verlieren, will er nachbessern. Oder*eine zweite Arbeit schreiben.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...774178,00.html
Laut Promotionsordnung der Uni-Bonn ist die "drei" die Note, mit der man gerade noch besteht; "ausreichend" wäre die weniger irreführende Übersetzung.
Wenn ich als Schummler entlarvt bin, dann such ich mir eben einen anderen Doktorvater.
Ein wirklicher Scherzkeks, der Chatzi.
Und mit all der Chuzpe ausgesattte, die man braucht, um in der Flachleister- und Großsprecher-Partei FDP etwas zu werden.
Nur: Welcher Doktorvater wird sich für einen Plagiator hergeben?
Naja, die Partei, die Partei, die Partei wird's schon richten. Da gibt's sicher einen Prof. Und die Mitglieder der FDP sind ja über jede Selbstachtung erhaben.
Die Wissenschaftler, forschen und kämpfen um Fördergelder. Da werden Tests gemacht, die mit gesundem Menschenverstand zu klären gewesen wären. Da werden Tiere gequält (Papagei in einem Keller ohne Tageslicht) für die Wissenschaft, es werden Grenzen verletzt (schwarzes Loch) aber bei den Zitaten sind wir ganz vorn dabei. Ich möchte dem Widersprechen, Regeln - auch die des wissenschaftlichen Zitierens - ändern sich von Uni zu Uni und mit der Zeit. Es ist immer auch eine Auslegungssache und eine Frage der Kontrolle. Wäre ja mal interessant, wenn man also demnach Doktorarbeiten bedeutender Wissenschaftler des letzten Jahrhunderts (und kurz davor) checken würde, was da herauskäme...
Lieber Chatzi,
lass dir am besten von Carsten Maschmeyer zeigen, wie man an einem "bombensicheren" Doktortitel gelangt (hat natürlich auch seinen Preis).
Viele Grüße an die "unabhängige" Universität Hildesheim!
Volle Zustimmung - was mich auch wundert ist, dass überhaupt eine Dissertation mit "Drei" durchgeht - bei uns an der Uni hieß es bei den Diplomprüfungen "1 oder zwei oder nicht bestanden" weil ein Ingenieur sein Handwerg entweder versteht oder nicht versteht. Befriedigende oder ausreichende Leistung könne kein Abschluss sein.