Mutig und prima, wahrscheinlich wird er, da dem Studium noch nicht entrückt, wissen was liberale Politik wirklich ist.
Der Jura-Student Max Koziolek, 23, tritt im Bundestagswahlkampf als Direktkandidat der FDP an - gegen den ehemaligen Kanzlerkandidaten Frank-Walter-Steinmeier. Im Interview erklärt er, wie es dazu kam und bei welchen Themen er der SPD Kontra geben will.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-867144.html
Mutig und prima, wahrscheinlich wird er, da dem Studium noch nicht entrückt, wissen was liberale Politik wirklich ist.
Man fragt sich ja immer wieder was um Himmels willen einen jungen Menschen bewegen kann ausgerechnet in die FDP einzutreten. Eine echte Antwort fehlt mir nach wie vor. Außer Netzwerk aufbauen und die eigene Karriere befördern natürlich.
Aber Ideale? Leider erfährt man über Inhalte hier auch nichts. Über die Form schon eher: Guerilla-Marketing! Umwerfend diese Kombination. Marketing passt perfekt zur FDP, und Guerilla ist supercool! Klingt auch schon ein bisschen nach Che und sozialer Gerechtigkeit, mit der er sich ja "auskennt". Steinmeier als Architekt von HartzIV könnte durchaus auch von einem solchen FPD-Companero noch links überholt werden. Er sollte sich noch einen Bart wachsen lassen, - noch nicht mitbekommen dass das auch cool und angesagt ist?
liberale Politik, das heist doch gegen die Intressen von 80% der Bevölkerung.
Das ist nicht ganz richtig. 80% der Bevölkerung lassen sich von anderen Parteien und Ihren Programmen blenden und verarschen ;-)
Oder glaubt jemand, dass der, mit dem Auftreten der technikfeindlichen Grünen, begonnenden Niedergang der deutschen Wirtschaft im Interesse der deutschen Bevölkerung ist?
Oder glaubt jemand, dass die SPD soziale Probleme erfolgreich lösen kann?
Offensichtlich waren diese Parteien so erfolgreich, dass andere an die Macht kamen ;-)
Oder glaubt jemand, dass die Linken etwas anderes als die gleiche Zustände wie in der DDR erreichen werden? Armut für alle und Schießbefehl an der Grenze?
Ohne erfolgreiche Wirtschaft, kein Wohlstand breiter Bevölkerungschichten!
Warum denn nicht? Haben denn nur noch solche Leute gesunden Menschenverstand, welche sich bei den Grünen oder gar der Linken engergieren? Mich erinnert das an einen Artikel in einer bereits älteren SpiegelAusgabe... vielleicht wars auch auf SPON. Darin ging es um Studenten, die ausgegrenzt werden, weil sie nicht dem Schwarm idealistischer pseudo-Kommunisten nachfliegen... sondern, z. B., Mitglied der FDP sind.
...ist nicht auszuschliessen im Pluralismus. Und selbst wenn die Bevölkerung mehrheitlich votieren würde, dass die pol. Marschrichtung so aussehen soll, müsste man das respektieren.
Wäre es ausgeschlossen, wiese das pol. System in dem Punkt ja Ähnlichkeit mit einer Volksdemokratie auf. Das letztere will hier niemand haben, zumal es ja Interpretationssache ist , ob man die obige These für zutreffend halten will oder deren genaues Gegenteil. Das ist ein Aspekt von Freiheit.