Forum


 

FDP-Krise: Eine Partei in Angst

Der Generalsekretär flüchtet, der Parteichef ist angezählt.*Nun droht auch noch der Mitgliederentscheid zum Euro-Rettungsschirm für die FDP-Spitze*im Fiasko zu enden. Denn die Rebellen könnten doch noch die notwendige*Zahl der Stimmen*erreichen - mit unabsehbaren Folgen für Partei und Koalition. *

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...803779,00.html
  1. #10

    Zitat von festuca Beitrag anzeigen
    Warum das ganze Gedöns? Warum so ein Theater um eine Partei, die mittlerweile irgendwo zwischen den yogischen Fliegern und den bibeltreuen Christen anzusiedeln ist?
    Es ist doch wohl klar warum!!! Noch ist diese Splitterpartei, die früher tatsächlich mal meine Sympathien besessen hat, mit an der Regierung.
    Es wird höchste Zeit, dass dieser Kindergarten und die Boygroup zur Besinnung kommen und am besten zurück treten. Es wird Zeit für liberale Politik wie früher, für eine Politik von Menschen für Menschen. Und nicht für eine solche Wirtschaftspolitik. Das kann von diesen "Kindern" niemand...wie ich heute schon mal geschrieben habe: Die Einzige, vor der ich meinen Hut ziehe ist Schnarri...die sollte das Sagen bekommen und die Partei auf die Dinge besinnen, die sie selbst glaubhaft und mit Rückgrat lebt! Sonst wird nach den nächsten Wahlen kurz über die Niederlage der FDP berichtet werden....und dann lesen wir nichts mehr über die Splittergruppe.
  2. #11

    Scheindemokratie

    Zitat von festuca Beitrag anzeigen
    Warum das ganze Gedöns? Warum so ein Theater um eine Partei, die mittlerweile irgendwo zwischen den yogischen Fliegern und den bibeltreuen Christen anzusiedeln ist?
    Weil die FDP Teil der Einheitspartei CDUSPDFDPGRÜNE der sog. extremistischen Mitte ist und alle anderen Bürgerbewegungen und Parteien mindestens radikal und unwählbar, wenn nicht Kommunisten oder Nazis sind.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    [...]Denn die Rebellen könnten doch noch die notwendige*Zahl der Stimmen*erreichen[...]
    Ich frage mich, warum inzwischen auch im Spiegel jeder, der Recht auf eine andere Meinung nutzt, als Rebell oder Abweichler bezeichnet wird. Ist heute wirklich schon überall alles so gleichgeschaltet, dass man auf Andersdenkende schon wieder mit dem Finger zeigen darf?

    Als Rebell bezeichnet man Widerstandskämpfer. Oder auch Personen, die eine vom Mainstream abweichende Meinung haben. Nur: ist die von der Führungselite vorgegebene Meinung wirklich die Mainstream-Meinung?

    Ich wage das zu bezweifeln. Man könnte den Mitgliederentscheid innerhalb der FDP als die erste wirkliche Befragung von Bürgern zu dem Thema Euro-Rettung oder Zukunft des Euros nennen...

    Und ich hoffe auf einen Erfolg der "Rebellen".
  4. #13

    Gewählt wird das Parlament, nicht die Regierung

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    1. Rösler MUSS zurücktreten
    2. Die FDP MUSS aus der Regierungskoalition austreten
    3. Neuwahlen!
    Man kann doch nicht bei jeder parteiinternen Angelegenheit Neuwahlen ausrufen!
  5. #14

    FDP ist schon lange überholt

    Zitat von recardo Beitrag anzeigen
    Wenn die FDP noch auf der Selbsterfahrungssuche ist, dann ist das okay soweit; nur einer Regierung kann man das nicht antun, da braucht man Verlässlichkeit. Das war eben die Entscheidung der FDP: will sie weiter regieren oder nicht. Ein Haufen auf der Selbstsuche braucht man nicht dafür.
    Auf Linder folgt bald der zweite Jugendwahnkandidat Rösler. Es ist mir schleierhaft warum diese Partei so sehr auf unerfahrene Bübchen setzt.
    OK, die sehen irgendwie alle toll aus mit dem Gel im Haar, bringen aber
    leider nichts mit Substanz auf die Reihe.
    Die FDP sollte so langsam von der politischen Bühne verschwinden. Eine Regierungspartei ist sie schon lange nicht mehr.
  6. #15

    FDP - eine Partei in Auflösung!

    Döring sagte, er lasse sich in einer schwierigen Zeit für die FDP in die Pflicht nehmen. Es gehört da schon sehr viel Mut dazu, für die Restlaufzeit der FDP noch ein solches Amt zu übernehmen. Aber die FDP lebt ja schon seit längerer Zeit nur noch vom Mut machen, als von einer realistischen Politik. Er will dafür sorgen "die Fahne der stolzen liberalen Partei spätestens an Dreikönig wieder aufzurichten". Das hört sich wie das Versprechen von Rösler vor einem halben Jahr an: “Ab heute wird geliefert“. Für Rösler dürfte diese Woche zur Woche der Bewährung werden - oder seines raschen Falls. Geht der Mitgliederentscheid für ihn negativ aus, ist sein persönliches Schicksal und das Schicksal der Koalition entschieden. Dann muss es Neuwahlen geben.
  7. #16

    Die Überflüssigen unter den Neoliberalen

    In der Dezemberausgabe der Düsseldorfer "fiftyfifty" (Verkauf durch Obdachlose) steht folgendes auszugsweises Zitat aus den Freiburger Thesen zur Gesellschaftspolitik der einst honorigen FDP:
    "Die liberale Reform des Kapitalismus erstrebt die Aufhebung der Ungleichgewichte des Vorteils und der Ballung wirtschaftlicher Macht, die aus der Akkumulation von Geld und Besitz und der Konzentration des Eigentums an Produktionsmitteln in wenigen Händen folgen. (...) Dem freien Selbstlauf überlassen müssen eben diese negativen Tendenzen (...) dessen Menschlichkeit am Ende zerstören: durch permanente Überprivilegierung der Besitzenden gegenüber den Besitzlosen, der Reichen gegenüber den Armen".
    Die FDP wird deshalb nicht mehr gebraucht, weil neoliberale Kräfte die Volksparteien programmatisch unterwandert haben und auch bei einer nicht akzeptierten Politik es unmöglich ist, eine Volkspartei unter die 5 Prozent-Hürde zu wirtschaften. Den Luxus einen Wähleranteil von nur noch 20 Prozent als Erfolg und Aufforderung eines "Weiter so" zu feiern blieb dem unsäglichen Westentaschenmachiavelli Franz Müntefering vorbehalten. Die gesamte Agenda2010- Politik Gerhard Schröders als Wahlprogramm der FDP hätte dagegen die Liberalen an der 5 Prozenthürde skalpiert. So widersinnig es klingt: Die FDP hat nur noch die Chance politisch zu überleben, wenn sie sich ihrer humanistischen Wurzeln besinnt.
  8. #17

    Loppyisten

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    ...

    1. Rösler MUSS zurücktreten
    2. Die FDP MUSS aus der Regierungskoalition austreten
    3. Neuwahlen!

    Es kann doch wohl nicht ernsthaft sein, dass Deutschland in der größten Staatskrise der letzten Jahrzehnte von einer abgewirtschafteten Kanzlerin und einem Vizekanzler, der eine 2 % Partei vorsteht, die sich zudem mehrheitlich gegen diese absurde Politik der Kanzlerin ausspricht, NOCH regiert wird.
    Ganz genau!!
    Eine Partei, als Ansammlung von Loppyisten definiert, fragt die eigene Basis, falls noch vorhanden, und haben keinerlei Rückhalt für keinen Plan ?? Wirtschaftskompetenz?? Eurokrise?? Außenwirtschaft ?? Außenministerium??
    Eine Ansammlung von Kaminkarrierenschornsteinfegern??
    Geht doch alle noch mal Spielen !!
  9. #18

    .

    Also ich war mal auf der WEB-Seite der FDP. Nun wird ja immer gesagt, alles wäre so unverständlich. Ich habe eine Minute gebraucht und alles verstanden. Die FDP besteht doch aus Anwälten, Beamten, Unternehmern und die sollen nicht verstehen, was ich sofort verstanden habe? Das verstehe ich nicht, denn mir muss man manchmal(leider) auch so einiges mehrfach erklären.

    Das ist nur Mache alles, da wollen Leute auch mal einen Posten in der FDP.
    Aktuelles | Mitgliederentscheid der FDP zum ESM
  10. #19

    Ich bin der festen Überzeugung...

    Nachdem ich das erste Statement des Neuen Generals der FDP im Radio gehört habe... - mit obiger billigen Phrase - wurde mir übel. Dieser erste Eindruck reicht.








TOP



TOP