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FDP-Chef Rösler: Allein in der Schlangengrube

Der Rücktritt von*Generalsekretär Christian Lindner ist vor allem für FDP-Chef Rösler ein schwerer Rückschlag:*Der Vizekanzler verliert seinen wichtigsten Helfer, die Neuordnung der Partei droht endgültig zu scheitern. Der Stuhl des Vorsitzenden wackelt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...803663,00.html
  1. #50

    neoliberaler Quark

    Zitat von tkrampitz Beitrag anzeigen
    Die FDP muss zurück zu den Wurzeln; das Hauptziel muss der Kampf gegen Steuern und staatliche Willkür sein. Die Partei muss wieder Zentrum des freiheitlichen Strebens werden. Vorallem muss man das Thema viel agressiver angehen. Schäuble hat sich am sozialistisches Bollwerk erwiesen und jede Forderung - zumindest nach drastischen Steuersenkungen - einer Abfuhr erteilt, mit der Begründung, dass dies mit der Haushaltskonsolidierung nicht zu vereinbaren wäre. Aber das ist eine Lüge!
    ...
    Und wir könnten unseren Soldaten im Kampf gegen den Terror die Ausrüstung finanzieren, welche wirklich benötigt wird. Wie viele tapfere Bundeswehrangehörige würden heute noch leben, wie viele Väter müssten nicht um ihren Sohn, Frauen um ihren Mann und Kinder um ihren Vater trauen, wie viele Tränen wären ersprat geblieben, wenn Einsatzfahrzeuge mit besserer Panzerung angeschafft worden wären?

    Der Sozialstaat tötet: weil er Armut schafft und falsche Sparsamkeit erzwingt.
    Ihr neoliberaler Quark erinnert mich irgendwie an Erich Mielke "Ich liebe euch doch alle". Genau wie die SED-Betonköpfe damals glauben die Neoliberalen heute weiter an ihre weltweit grandios gescheiterte Ideologie. Schauen Sie doch mal in Ihr neoliberales Paradies USA, was passiert, wenn man Ihre Forderungen nach einem Abbau des Sozialstaates umsetzt. Genau: Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt, Ausradieren der Mittelschicht, Millionen Obdachlose und Hungernde. Schonmal z.B. in Detroit gewesen?

    Geben Sie auf und sehen Sie endlich ein, daß der neoliberale Extremismus gescheitert ist. Das ist auch ein wichtiger Grund, warum die FDP zerfällt: Die Ideologie dahinter hat keine Substanz mehr.
  2. #51

    Versprochen - Gehalten

    Uiuiui, das geht jetzt aber doch fix. Wie war das bei Guido nochmal? Versprochen, gehalten. Von Herrn Rösler haben sich manche auch etwas versprochen und er hat gehalten: Er wolle ab jetzt liefern und jetzt ist er damit fertig: Er hat die FDP auf ganzer Linie geliefert. Bravo!
    Warum kopiert man denn*nicht den Lūgenbaron in das Amt des FDP-Vorsitzenden? Der befindet sich doch noch in der Zwischenablage.
  3. #52

    demokratische Kraft

    Zitat von kuchenjohnny Beitrag anzeigen
    Das wäre der Hammer, und es würde auf einen Schlag wieder eine demokratische Kraft im Land geben.
    Das FDP-Bashing hier im Forum ist dermaßen unreflektiert, auch wenn die Partei wegen ihrer Klientel-Politik größtenteils eine Besserverdiener-Neocon-Klitsche war - jetzt regt sich da was und braucht Unterstützung.
    Ihr Geschwurbel von der FDP als demokratische Kraft ist nichts weiter als das "Pfeifen im Walde". Bleiben Sie Realist!
  4. #53

    Nur Gequatsche

    ist eben noch keine Politik.

    Die FDP ist übrigens nach wie vor eine Regierungspartei, die die Geschicke von 80 Mio. Menschen lenkt. Mit Leichtmatrosen mit flotten Sprüchen und lockerer Moral.
  5. #54

    Utilitarismus

    Zitat von alpha-beet Beitrag anzeigen
    Wikipedia schreibt über den Nationalökonom Thomas Malthus unter anderem folgendes:
    „Es wird nach Malthus sonach ein Zeitpunkt eintreten, wo die Vorräte nicht mehr für die Erdbevölkerung ausreichen würden, wenn nicht jene .....
    Jeremy Bentham (Geb. 1748): Das Ziel der Gesellschaft soll sein, die Zahl des Leidens in ihr soweit wie möglich zu verringern und das Glück aller, oder doch zumindestens der meisten, zu fördern. Je mehr Glück durch eine Maßnahme in die Welt kommt, umso nützlicher und besser ist sie. Das Glück ist also gut, das Leiden ist schlecht. Eine Gesellschaft auf dieser Basis setzt die Würde des Menschen bewußt an die 2. Stelle des Gesellschaftlichen HANDELNS. Ausfluss des Utilitarismus ist die Feststellung: Das Boot ist voll, aber auch der Wille, jemanden zu seinem Glück zu zwingen. Insoweit steht der Nutzen in Konkurrenz zur Würde des Menschen (In Freiheit sterben ist besser, als versorgt auf Anweisung zu leben.) Übrigens: Malthus wurde 1766 geboren.
  6. #55

    Eine moderne FDP

    sollte sich mit Malthus und Bentham auskennen, muss aber auch Artikel 1 unseres Grundgesetzes (Menschenwürde) in den Mittelpunkt des Handels stellen. Nur eine leistungsfähige Gesellschaft ist eine gute Gesellschaft. Schwache Gesellschaften versinken in Vetternwirtschaft. In diesen Kreisen der Gesellschaft zirkuliert Malthus, der ihnen die moralischen Grundlagen ihres Tuns liefert. Also: Zurück zu Karl Hermann Flach. Keine Frage. Die Jungspunde müssen ins zweite Glied zurücktreten. Die Generation 40+X muss an die Macht.
  7. #56

    wie bitte?

    Zitat von tkrampitz Beitrag anzeigen
    Die FDP muss zurück zu den Wurzeln; das Hauptziel muss der Kampf gegen Steuern und staatliche Willkür sein. Die Partei muss wieder Zentrum des freiheitlichen Strebens werden. Vorallem muss man das Thema viel agressiver angehen. Schäuble hat sich am sozialistisches Bollwerk erwiesen und jede Forderung - zumindest nach drastischen Steuersenkungen - einer Abfuhr erteilt, mit der Begründung, dass dies mit der .....
    sie wollen allen ernstes hingehn, und jedem das recht auf rente gesundheit und unterstützung verweigern um soldaten in den krieg zu schicken ?
    sagen sie mal.. wer hat ihnen eigentlich das denken beigebracht ?
    eine härtere formulierung meinerseits verbietet das forum, bzw. der sysop

    wer bezahlt denn die steuern die unser land braucht, um all das zu bezahlen.. sie etwa ??
    oder ist es ihnen noch nich aufgefallen, das lobbyisten mehr aus unserm aller steuersäckel abziegen als sie sich denken können...
    wollen sie allen ernstes wegen klientelpolitik den kompletten staat abschaffen
    ihnen gehts ja wohl zu danke, oder hat man ihnen schon dass gehirn bei der geburt amputiert ??
    wer so eine murks ( höfflich untertrieben ) von sich gibt, der hat bei SPON nix zu suchen...
  8. #57

    Ergo

    Zitat von alpha-beet Beitrag anzeigen
    Wikipedia schreibt über den Nationalökonom Thomas Malthus unter anderem folgendes:
    „Es wird nach Malthus sonach ein Zeitpunkt eintreten, wo die Vorräte nicht mehr für die Erdbevölkerung ausreichen würden, wenn nicht jene Korrektive immer wieder dazwischen träten wie Krankheiten, Elend und Tod, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Malthus sprach damit sein wissenschaftliches wie moralisches Urteil über die.....
    spricht er jedem das recht zu leben ab... egal wie
    blöd is nur, das dieser " forist" die zeit und muse hatte zu posten, was ihn davon abgehalten hat, ein tagwerk zu betreiben um ein selbstaufkömmliches leben auch nur zum teil zu besteiten...

    allein schon die tatsache, das er das hier alles gelesen hat, und dann zu posten disqualifiziert diesen als heuchler

    koito ergo sum gilt da wohl nicht
    gäbe es die forenregeln nich, ich würde diesem dummbatz so einen überbraten, das der nich mal mehr wüsste aus welchem loch der eigentlich hervorgekrochen kam.....
    und da kommen sie mit gaus´cher verteilung auch nich weiter, weil das schon ne andere gewichtung hat.. nämlich eine moralische, aber die ist statistisch nich erfassbar

    und obendrein.... wer sich auf Malthus beruft setzt sich selbst grenzen... den derjenige müsste sich selbst töten, wenn er diesem nicht mal im ansatz nahe kommt, was dieser kerl postuliert hat...

    wer glaubt eigentlich diesen schwachsinn den der da geschrieben hat??
  9. #58

    Liberalismus in Deutschland

    Zitat von bieberh Beitrag anzeigen
    lieber Herr Rösler, wenn Herr Lindner Ihr einziger Trumpf zur Rettung der FDP ist, dann haben Sie so ziemlich alles falsch gemacht. Mit dieser Strategie könnten Sie in der privaten Wirtschaft nicht überleben.
    Für Ihre geleistete Arbeit besten Dank...
    Am besten die FDP wird aufgelöst...oder wofür brauchen wir diese Partei eigentlich noch???
    Die FDP repraesentierte ueber viele Jahrzehnte eine Stroemung, die in den angelsaechsischen Laendern immer noch mehrheitsfaehig ist. In Deutschland etikettiert man sie mit dem Begriff "Liberalismus", in Amerika bedeutet "liberal" eher das, was man in Deutschland under "Sozialdemokratie" subsumiert, dort wuerde man einen Teil ihrer Positionen als "libertaer" kennzeichnen. Egal, es geht um eine politische Richtung, die auf ein Minimum an Staat und ein Maximum an individueller Verantwortung setzt, auf freien Markt und freie Selbstbestimmung.
    Es ist schade, dass sie sich nun von der politischen Buehne verabschiedet und dem sozialdemokratischen Einheitsbrei ganz die Show ueberlaesst. Die "Piraten" haben fruehzeitig erkannt, dass eine politische Partei, die sich gegen Anspruchsdenken und Versorgungsstaat setzt, in Deutschland keine Chance mehr hat und sich deshalb fuer das besinnungslose Grundeinkommen entschieden.

    Dass das FDP Personal zunehmend ein Sammelbecken fuer glatte, unsympathische Karrieristen wurde, steht auf einem anderen Blatt, hat den Niedergang des Liberalismus in Deutschland allenfalls beschleunigt, nicht aber eigentlich verursacht.
    Das westliche Konzept von Freiheit als konsequenter individueller Verantwortung war im staatglaeubigen Deutschland nie mehrheitsfaehig, hatte aber in den Zeiten eines Theodor Heuss oder Ralf Dahrendorf die Bundesrepublik entscheidend gepraegt.

    Man wird sich seiner entsinnen, spaetestens dann wenn das allgemeine Anspruchs- und Versorgungsdenken mitsamt dem Euro den Bach hinunter geht.








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