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FDP-Aufsteiger Rösler: Der Anti-Westerwelle

Beim Parteitag in Köln ist er der heimliche Star: Philipp Rösler gewinnt an Gewicht in den eigenen Reihen. Schon bald dürfte der Bundesgesundheitsminister ein ernsthafter Konkurrent für FDP-Chef Westerwelle werden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...690327,00.html
  1. #10

    ++

    Zitat von mussec Beitrag anzeigen
    Dieser Mann sagt im Grunde genommen nichts aus. Ich als Medizinstudent schäme mich schon fast für ihn. Seine Ansichten über die Gesundheitspolitik sind zu einem großen Teil nicht mit dem Wunsch Arzt zu werden vereinbar.
    Rösler hat das Gesundheitsministerium auf's Auge gedrückt bekommen, deren Leiter fast alle an den unterschiedlichen Lobbys gescheitert sind. Der junge Minister der FDP hat nicht das Format, um entscheidende Veränderungen durchzudrücken. Warten wir mal ab, was am Ende wirklich bei der Einbindung der Pharmaindustrie in die Sparmaßnahmen herauskommt. Vom Erscheinungsbild her hat Rösler nicht die Chuzpe eines Westerwelle, der gern großspurig daherkommt. Er wird vermutlich in der Führung der FDP sein, aber sonst keine bedeutende Rolle spielen können.
  2. #11

    Come on!

    Mensch! `Der Spiegel` und alle die sich leicht ablenken lassen sollten versuchen, sich auf die Probleme und moegliche Loesungen zu konzentrieren. Wen interessiert schon ob Westerwelle oder Roesler. Enttaeuschend wenn sich `Der Spiegel` auf diese politische `Soap` konzentriert.Aehnlich wie die Medien in den USA sich ablenken lassen. Dort von den poltischen Grabenkaempfen der Demokraten gegen die Republikaner, waehrend niemand weiss was z.B. der Inhalt der `health care reform` ist. Das waere den Politikern in Deutschland und wahrscheinlich ueberall willkommen, wenn sie die Waehler so leicht manipulieren koennten.
  3. #12

    die Fäden der Macht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Parteitag in Köln ist er der heimliche Star: Philipp Rösler gewinnt an Gewicht in den eigenen Reihen. Schon bald dürfte der Bundesgesundheitsminister ein ernsthafter Konkurrent für FDP-Chef Westerwelle werden.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...690327,00.html
    Tja, so läuft das.
    Ist doch relativ einfach gestrickt, oder?
    Ich kann nicht so richtig verstehen, warum sich erwachsene Menschen in ein derartiges Spiel reinziehen lassen.
  4. #13

    Zukunft

    Zitat von mooksberlin Beitrag anzeigen
    Ich bin ja 100 % bei Ihnen mit Ihrer Einschätzung, allerdings haben Sie wohl den komplett falschen Berufsweg gewählt. Ich kenne kaum eine Berufsgruppe, die so konservativ und auf das eigene Wohl getrimmt ist .....
    Wichtig bei der Berufswahl ist es vorallem darauf zu achten, was der Beruf für einen darstellt. Sie haben Recht, die Mehrzahl der Ärzte ist ultra konservativ. Und man hat das Gefühl, dass sie nur Arzt geworden sind aufgrund des Geldes und des standings in der Gesellschaft. Ich sehe übrigens auch in Rösler eher so einen. Als Arzt ist das Versicherungssystem in Deutschland eigentlich nicht vertretbar. Durch die vielen gesetzlichen Versicherungen(das sind jedoch alles Privatunternehmen, die unter anderem millionen für Marketing ausgeben, obwohl ihr Kunde sowieso gezwungen wird sich gesetzlich zu versichern) versickert soviel Geld im Nichts. Die Frage ist, wie kann man einem Patienten erklären, dass er nicht angemessen behandelt werden kann, da seine Versicherung nicht genug Geld zur Verfügung stellt. Gleichzeitig sieht man dann das Logo bei Bundesligaspielen leuchten. Jeder weiß dass das teuer werden kann. Zusätzlich sieth man dann die Klinkenputzer von heute noch in dicken Autos rumfahren. Die Lösung ist einfach und Beispiele gibt es auf der ganzen Welt. Eine Einheitliche staatliche Krankenversicherung. Das ist günstiger für den Staat und da es ja auch der Staat sein soll der die Grundversorgung der Bevölkerung sorgen soll, auch die einzig logische Entscheidung. Das beste daran ist, dass wenn dann auch noch die Pharmakosten um (realistisch) über 30% gesenkt werden können, erstens der Patient besser versorgt wird. Und 2. für die Ärzte eine bessere Entlohnung bedeutet. Aber sobald man solche Vorschläge bringt ist man der größte Kommunist. Und man redet von einem Linksruck, was überhaupt keine argumentative Grundlage besitzt. Wenn weiterhin Schwarz-Gelb an der Macht bleibt wird es bald so enden wie in Südamerika. Die armen haben kein Geld mehr, also müssen sie es sich holen. Das was die besser verdienenden an Steuern sparen, müssen sie an Sicherheitskosten nachzahlen. Profitieren werden Wirtschaftsunternehmen. Verlieren wird die Gesellschaft. Verloren sein wird der Wohlfahrtsstaat. Das kulturell wertvollste Gut was wir haben.
  5. #14

    Insgesamt

    muss man sagen das dieses deutsche Personalkarussel extrem spannend ist. Wird Rösler Westerwelle Konkurrenz machen?
    Oder wird Biene Maja von Barbapapa in die Schranken verwiesen?
    Diese Demokratie hat unglaublich viel zu bieten für den Wähler. Ein unfassbar breites Spektrum an Meinungen und Möglichkeiten.
    Man möchte immerzu diskutieren über diese Mischpoke, einfach weil es so unfassbar spannend ist.
  6. #15

    aw

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Parteitag in Köln ist er der heimliche Star: Philipp Rösler gewinnt an Gewicht in den eigenen Reihen. Schon bald dürfte der Bundesgesundheitsminister ein ernsthafter Konkurrent für FDP-Chef Westerwelle werden.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...690327,00.html
    Hallo,

    würde mich nicht wundern wenn ER bald in die CDU wechselt oder zu den Die Grünen. Da würde ER viel besser hinpassen!
  7. #16

    Was sagt der FDP Aufsichtsrat dazu ?

    [QUOTE=sysop;5393385]Beim Parteitag in Köln ist er der heimliche Star: Philipp Rösler gewinnt an Gewicht in den eigenen Reihen. Schon bald dürfte der Bundesgesundheitsminister ein ernsthafter Konkurrent für FDP-Chef Westerwelle werden.

    mal was die letzten Wochen von Herrn Westerwelle gehört ?
    Da haben wohl die Geldgeber, also der FDP Aufsichtsrat ihm bis nach der NRW Wahl einen Maulkorb verpasst. Wenn sie denn bei ihrer Stammwählerschaft von 4 % landen wirds ein Hauen und Stechen geben. Bei den Alternativen wie Rösler, Niebel, Lindner etc. empfehle ich Selbstauflösung dieses Vereins.
  8. #17

    Also

    Zitat von willibrand Beitrag anzeigen
    Bei den Alternativen wie Rösler, Niebel, Lindner etc. empfehle ich Selbstauflösung dieses Vereins.
    Die lösen erstmal den Sozialstaat auf und die Demokratie.
    Die leben wie die Made im Speck diese römisch dekadenten Sozialschmarotzer, nichts liegt denen ferner als Selbstauflösung.
  9. #18

    Verwaltungsausgaben der GKV vs. PKV

    Zitat von mussec Beitrag anzeigen
    Als Arzt ist das Versicherungssystem in Deutschland eigentlich nicht vertretbar. Durch die vielen gesetzlichen Versicherungen(das sind jedoch alles Privatunternehmen, die unter anderem millionen für Marketing ausgeben, obwohl ihr Kunde sowieso gezwungen wird sich gesetzlich zu versichern) versickert soviel Geld im Nichts. Die Frage ist, wie kann man einem Patienten erklären, dass er nicht angemessen behandelt werden kann, da seine Versicherung nicht genug Geld zur Verfügung stellt.
    Die Verwaltungs- und Marketingausgaben der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) liegen deutlich unter denen der privaten Krankenkassen (PKV). Die Krankenkassen können auch nur das Geld zur Verfügung stellen, was sie an Beitragseinnahmen, die ihnen ja gesetzlich vorgegeben wurden, erhalten haben. Insofern liegt hier die Verantwortung nicht bei den Krankenkassen, sondern es geht darum (neben der Mobilisierung von Effizienzreserven sowie Vermeidung von Überversorgung in einzelnen Bereichen), wie viel Geld die Gesellschaft bereit und in der Lage ist, in Gesundheit zu investieren und wie diese Kosten auf die einzelnen Bürger umgelegt werden. Im Übrigen können aber in der ganz überwiegenden Mehrheit die GKV-Patienten angemessen behandelt werden.

    Ich bin aber Ihrer Meinung, dass eine gesetzliche Krankenkasse, so wie beispielsweise in Frankreich, ausreichen würde und dass das Nebeneinander von GKV und PKV als Vollversicherung beendet werden könnte.
  10. #19

    Dito

    Zitat von Nothing is irreversible Beitrag anzeigen
    in Niedersachsen ist mir Rösler das erste Mal aufgefallen, und es war klar, der Typ wird ein Problem.
    Dito. Darüber hinaus ist er ein Symptom für die flachen Hierarchien, die die FDP nach dem Untergang der Oggersheimer Republik und der Affäre Möllemann notgedrungen hatte: die Aktie war billig zu haben und wer jung und willfährig war konnte zügig an die nicht vorhandene Spitze aufsteigen. Die Allgemeinheit wird diese Nummer auszubaden haben.








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