APEs ist die höchste Quote von faulen Krediten bei spanischen Banken, die jemals aufgezeichnet wurde: Rund 11,4 Prozent der Darlehen werden nicht zurück gezahlt. Die Geldhäuser könnten Kredite in Höhe von mehr als 190 Milliarden Euro verlieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878401.html
Hätte fast gesagt, die Banken verstaatlichen, aber wenn ich an unsere Landesbanken denke dann ist auch so etwas nicht hilfreich. Die Führung der spannischen Bank lag offensichtlich zu lange an der Sonne, denn wenn ich mir überlege wann sich andere Banken schon mit EU-Mitteln saniert haben. Macht Mutti eben auch für die spanischen Banken eine Badbank und die Geschäfte können munter weiter gehen.
Der spanische Bankensektor wird wohl zu einem gefährlichen Brandherd
für die Eurozonenstabilisierung. Der wirkliche und tatsächliche
Abschreibungs- und Rekapitalisierungsbedarf kann bis heute nicht
abgeschätzt werden.
Die EZB hat über den Liquiditätstender LTRO versucht, eine temporäre
Stabilisierung zu erreichen. Mit diesen Mittelzuteilungen wurden in
erster Linie Staatsanleihen der eigenen Länder aufgekauft.
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Die Fonds sollen eine weitere Funktion bei dieser Bankenrettung spielen. Dies zeigt schon heute, wie ernst die Lage ist und das Spanien
selbst diese Finanzzuwendungen nicht mehr leisten kann.
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Der weitere Weg ist der Ausbau hin zu einer gemeinsamen
europäischen Bankenunion mit einer gemeinsamen
Haftungseinlagensicherung. Auch von dieser Maßnahme erhofft man
sich eine Stabilisierung der spanischen Banken.
Denkfabrik: "Bankenunion hätte fatale Folgen" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Die Hilfen von der EZB, durch die Fonds und über eine mögliche
europäische Bankenunion zeigen aber, dass für uns die Risiken
erheblich steigen werden. Dabei sind die schon gewährten
Mittelzuwendungen gigantisch, der Weg in die dauerhafte
Transferunion ist heute schon absehbar. Dies geht eindeutig zu Lasten
der wenigen leistungsfähigen Eurovolkswirtschaften.
Schuldenkrise: Europa passt nicht unter ein Dach - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Unsere Politiker sollten eben nicht nur Gesetze verabschieden sondern deren Umsetzung auch kontrolieren. Aber auch hier schein der Überblick zwischenzeitlich verloren gegangen zu sein. So wie Aufsichtsräte in aller Regel keine Aufsicht ausüben, so werden die Banken von den Prüfungsgesellschaften offensichtlich nicht ordentlich geprüft. Denn ansonsten könnte dieses Desaster ob bei den Banken oder auch den DAX-Konzernen nicht auftreten. FlowTex lässt grüssen, ausser neuen Regeln haben die Verantwortlichen aber daraus nichts gelernt. Hauptsache Ihre Kasse stimmt.
Die faulen Kredite nehmen zu, und das war doch wohl voraussehbar.. bei der Arbeitslosenzahl, der Rezession,etc. Und die EZB hatte doch auch schon von Euro 110 Milliarden gesprochen, doch dann kamen die verschoenten Berichte, dass lediglich ca Euro 60 Milliarden fuer die Bereinigung der Bankbilanzen notwendig seien. Und die Hilfe sollte dann auch gleich an die Banken fliesse, nicht mit Buergschaft/Haftung des Staates. Das wuerde bedeuten, dass die EZB ihre Kredite/Kapitaleinlagen gleich abschreiben muss. Und bei den neuen Angaben werden die folgenden Kredite/Kapitaleinlagen auch wieder noetig sein, um die anfallenden Verluste auszugleichen. Die Deutsche Regierung kann nur auf die Bremse treten und die Haftung des Staates einfordern. Die gewuenschte Europa-Bankenaufsicht und der angestrebte Bankensicherungsfond, von den Banken bezahlt, macht keinen Sinn, denn damit wuerde die Deutsche Bank in den Fond einzahlen und die faulen Kredite bei Spanischen Banken bezahlen. Dieser Prozess wuerde die guten Banken belasten und damit alle europaeischen Grossbanken schwaechen, schliesslich Unterstuetzungen vom Staat erforderlich machen. Und damit haette die Politik es geschafft, private Banken unter das Joch der Politiker zu stellen... Sozialismus durch Umverteilung. Karl
Da hilft nur eins: Löhne runter, Renten runter. Und gleich danach noch ein paar Absenkungsrunden. Erst wenn die Löhne und Renten um ca 80% gekürzt wurden, können die Menschen wieder ihre Kredite bezahlen und konnsumieren bis zum jüngsten Tag. Kurbelt ja auch die Wirtschaft an.
Und nicht vergessen: Steuersenkungen für die Leistungsträger, sprich "Finanzelite", durchpeitschen.
Wenn Merkel und Schäuble in dieser Lage nicht höllisch aufpassen, werden wir unweigerlich mit ins Desaster gezogen - dagegen wären die deutschen Verbindlichkeiten aus der Griechenlandkrise niedlich zu nennen. Spanien und Italien sind ganz andere Dimensionen. Mit neuen gesamteuropäischen Haftungs- und Finanzierungskonstrukten oder mit der Ausweitung bestehender könnten schnell Forderungen an Deutschland entstehen, die mehrere Billionen Euro (!) umfassen und die wir nicht mehr stemmen könnten, überhaupt nicht, unmöglich - Deutschland wäre im Eimer.
Da werden unsere "Superkanzlerin" und ihr Buchhalter Schäuble jetzt sicher total überrascht sein. Wie blind muß man entweder gegenüber den Tatsachen sein oder aber bewußt täuschen und lügen ( was der Wahrheit wohl näher kommt ) , wenn man noch vor kurzem behauptet, Spanien sei auf einem "guten Weg".
Spanien leidet an einem Bau- und Immobiliendesaster, welches in den letzten 15-20 Jahren das von Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien ZUSAMMEN umfasst!
Es übertrifft die US-Immobilienkrise um Weiten..! (700 Mrd US-$ TARP-Programm der Regierung, es wurden davon ca. 2/3 = 470 US-$ benötigt..)
Die span. Tageszeitung "El Pais" bezifferte die privaten Bau- und Immobilienausstände auf ca. 3,5 Billionen €. = 3500 Mrd €uro...!
Die staatl./kommunale Verschuldung (inkl. Verschuldung im €uroraum) beläuft sich auf ca. 1,1 Billionen €....
Spanien ist bankrott...
Mit der Arbeitslosigkeit von gegen 30%, einer Jugendarbeitslosigkeit von ca. 55-60% und einer in den Bauboomjahren erfolgten Masseneinwanderung durch erl. Einbürgerung von ca. 4-5 Mio. Nord/-Schwarzafrikanischen Arbeitskräften, sitzt Spanien auf einem
sozialpolitischem Pulverfass.....