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Faule Kredite: Spanische Banken könnten 190 Milliarden Euro verlieren
APEs ist die höchste Quote von faulen Krediten bei spanischen Banken, die jemals aufgezeichnet wurde: Rund 11,4 Prozent der Darlehen werden nicht zurück gezahlt. Die Geldhäuser könnten Kredite in Höhe von mehr als 190 Milliarden Euro verlieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878401.html
- #10 18.01.2013 19:39 von
hallo, james 100
das sehe ich auch so. es wird immer nur hin- und hergeschoben und wir bürger zahlen immer nur drauf. der wahnsinn findet kein ende. aber für den ausgequetschten bürger gibts doch nur eine möglichkeit: bei der nächsten wahl das kreuz endlich mal an der richtigen stelle zu machen. verunsichert sind wir doch schon genug, großteils durch die schlamperei und das unvermögen der sog. europäischen elite. die eu scheint nach wie vor ein experiment zu sein. m.e. sollten sich wirklich kluge köpfe - und dazu zähle ich nicht eu-bürokratie, eu-politiker und die aktuellen staatenlenker - zusammentum und dieses riesige vielerlei durchdenken. aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass die eu im chaos sterben wird. und dann kommt die politische selbstreinwaschung in höchster vollendung.
- #11 19.01.2013 08:39 von
Die EURO-Krise ist überwunden...
... wenn die deutschen Steuerzahler auf Jahrzehnte die Schulden Südeuropas abstottern. Das wird aus der Verheißung Europa einen Alptraum Europa machen. Danke für die reife Leistung unseres politischen Establishments !
- #12 19.01.2013 09:26 von
so kann man gezielt fremdes Geld ins Land holen
man verleiht an Habenichtse, holt sich das Geld vom deutschen Steuerzahler wieder und alles ist gut. Alternativlos.
- #13 19.01.2013 09:41 von
das ist Vermögensbildung a la Club Med
die mit faulen Krediten gebauten Immobilien und damit die Werte bleiben in Land und Bank. Der deutsche Steuerzahler begleicht die Differenz. Das läuft über die EU-Umverteilungsmaschinerie heute noch verschleiert. Wird aber mit der kommenden Fikal- und Bankenunion völlig legal. Denn die Mehrheit der weniger produktiven Länder wird die Regeln zur Aufsicht nach ihrem Gusto zu gestalten wissen. Der Geber wird einfach ausgenommen, hat nichts mehr zu sagen. Alternativlos.
- #14 19.01.2013 09:43 von
Nicht die Großbanken sind schuld
Es sind nicht die spanischen Großbanken - es sind die spanischen Sparkassen und Regionalbanken, die von Regionalpolitikern ähnlich wie die deutschen Landesbanken mit größenwahnsinnigen Projekten in die Krise gestürzt wurden. So wurden in fast jeder Provinzhauptstadt ein Flughafen und in jedem Kuhdorf ein Kongresszentrum gebaut, die nun nichts als Kosten verursachen.
„Die Bankia gilt wegen ihrer zahlreichen faulen Immobilienkredite als der größte Problemfall im spanischen Finanzsektor. Das Institut ist das viertgrößte des Landes. Es war aus dem Zusammenschluss von Caja Madrid mit einer Reihe kleinerer Sparkassen hervorgegangen. Bankia hat zehn Millionen Kunden. Der kriselnde spanische Bankensektor entwickelt sich zu einer immer größeren Belastung für die Euro-Zone. Die Institute sitzen seit dem Ende des Baubooms im Land auf großen Mengen fauler Kredite aus der Immobilienbranche. Nach Angaben der Regierung beläuft sich das Gesamtvolumen der Immobilienkredite spanischer Banken auf 320 Milliarden Euro. Davon wurden 180 Milliarden als „giftig“ eingestuft.“ (Der Spiegel) - #15 19.01.2013 10:41 von
Ein paar Tage schien es so
als hätte sich die Lage ein wenig stabilisiert. Jetzt kommt die große Keule umso schwerer zurück.
Die Boni waren einfach zu hoch. Sie hatten auch das letzte Bankergehirn völlig vernebelt.
Demnächst wird deshalb wohl der nächste Angriff der Südländer auf den deutschen Einlagensicherungsfonds wieder Fahrt aufnehmen. - #16 19.01.2013 14:24 von
Falsch! Die Bundesmutti verteidigt bekanntlich die deutschen Steuerzahler mit Zähnen und Klauen gegen die Begehrlichkeiten der mediterranen Pleiteländer. Wenigstens die reichsten Einkommensteuerzahler. Die Zahler indirekter Steuern sind ja sowieso keine Bürger und zählen daher für bürgerliche Parteien nicht.
- #17 19.01.2013 14:42 von
Die Deutsche Bank könnte für die faulen Kredite spanischer Banken haften? Die DB hat bekanntlich in ihrer Bilanz beträchtliche Rückstellungen für Prozessrisiken ausgewiesen. Diese Rückstellungen dürften aber nicht einmal annähernd ausreichen die zu erwartenden Strafzahlungen und Schadenersatzforderungen zu begleichen. Wenn die zahlreichen gerichtlichen Verfahren gegen die DB abgeschlossen sind, dürfte diese fürchterlich solide Bank arg in Bedrängnis geraten.
- #18 19.01.2013 14:45 von
- #19 19.01.2013 16:39 von
Die 190 Mrd. € Abschreibungen auf Immobilienkredite werden nicht ausreichend sein...
Die spanische Immobilienkrise würde die deutschen Banken schwer
treffen, jetzt drohten ihnen milliardenschwere Abschreibungen. Jetzt
rächten sich die Investitionen, denn die Häuserpreise fielen weiter.
(Welt)
Nicht nur das: Viele spanische Bauwerke sind oft von miserabler
Bauqualität oder billig gebaut und dann total überteuert verkauft
worden. Die Preisvorstellungen bzw. die Buchwerte in den Büchern
der Banken sind viel zu hoch, da bei vielen Objekten der Gegenwert,
insbesondere Lage und Bauqualität, eher sehr gering ist.
Das wird noch ein Desaster ohnegleichen auch für uns hier werden.
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