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Fastfood: Nestlé, Kraft und Co. schaden Ernährung in Entwicklungsländern

REUTERSSoftdrinks, Fertiggerichte und Alkohol: Der ungesunde Lebensstil westlicher Gesellschaften erreicht zunehmend die Entwicklungsländer. Ursache dafür ist nicht nur der steigende Wohlstand. Eine Studie beschuldigt jetzt die Lebensmittelkonzerne.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...841172,00.html
  1. #10

    optional

    es gibt zigmillionen von Vorschriften für "weiß der Teufel was", aber derlei gesundheitsschädliches Zeug, bzw. die Werbung dafür einzuschränken oder zu verbieten und dafür ein "bißchen" Aufklärungsarbeit in punkto gesunde Ernährung zu leisten, das schaffen die alle nicht. Warum wohl????
  2. #11

    Junkfood schadet nicht nur den Menschen in den Entwicklungsländern

    Nachdem BigFood in den übrigen Ländern nicht nur die eigenen Gewinne gesichert hat, sondern auch den von BigPharma, für die medikamentöse _Behandlung_ von Stoffwechselkrankheiten, die durch Fehlernährung verursacht wurden, sind jetzt die sog. Entwicklungsländer dran.

    Das ist ein Geschäftsmodell, das einem Bewunderung abringen könnte. Wenn man an großen Gewinnmargen seine Freude hätte und einem das Leiden der Mitmenschen fremd ist.

    Wir alle zahlen für die medizinischen Reparaturversuche an unseren Mit-zwangs-von-Krankheit-versicherten. Die eigentlich keinen Mangel an Arzneimitteln oder Operationen haben, sondern diverse Mängel an Nährstoffen. Die in den Fake-Produkten, die seltsamerweise im _Lebensmittel_handel angeboten werden dürfen, nicht ( mehr ) enthalten sind. Bis so eine Instantsuppe fertig ist, enthält sie kaum mehr als Spuren von Mikronährstoffen. Dafür aber genug an körperfremden Substanzen, die unseren Organismus für Stunden mit dem Unschädlichmachen beschäftigen. 25 Kilogramm an Stoffen, die unser Körper entgiften muss, nehmen wir Deutschen durchschnittlich pro Jahr auf. D.h. unser Stoffwechsel wird in Dauerstress gehalten. Wenn wundern da die dramatisch gestiegenen Fallzahlen an "Zivilisationskrankheiten"? Und die derzeitigen Krankenkassenbeiträge i.H.v. 15,5 Prozent unseres Einkommens?

    "Muss" das Zeug wirklich niemand essen, wie hier zynisch verkündet wird? Oh doch! Wieso sind denn whl Stoffe, die so sucht-fördernd wirken wie Heroin, in nahezu allen Fertigprodukten und -getränken enthalten?

    Nur: wer soll in Zukunft die schönen Gewinne für BigFood und BigPharma bringen, wenn zu viele Menschen zu krank sind, um für ihr Essen arbeiten zu gehen? Da wurde etwas nicht zu Ende gedacht. Das Krankheitssystem muss so vielen Menschen den Weg in die Gesundheit ermöglichen, dass sie für alle anderen die Pflege und die Chemotherapeutika und ihre tägliche Ration Zuckerbrause erarbeiten können.

    Beinahe hätte ich es vergessen: nicht nur Gehirnzellen auch Krebszellen lieben den Zucker, der in Fertigprodukten enthalten ist!
  3. #12

    optional

    Wer sich mit Cola fett- und totsäuft dem is nicht mehr zu helfen. Natürliche Auslese :) (vor allem in armen Ländern wo die Leute ihr weniges Geld wirklich sinnvoller investieren könnten).
  4. #13

    Wow! Ihr Kommentar ist der Hammer. Selten so etwas Intelligentes gelesen.

    Zitat von brainbox Beitrag anzeigen
    Nachdem BigFood in den übrigen Ländern nicht nur die eigenen Gewinne gesichert hat, sondern auch den von BigPharma, für die medikamentöse _Behandlung_ von Stoffwechselkrankheiten, die durch Fehlernährung verursacht wurden, sind jetzt die sog. Entwicklungsländer dran.

    Das ist ein Geschäftsmodell, das einem Bewunderung abringen könnte. Wenn man an großen Gewinnmargen seine Freude hätte und einem das Leiden der Mitmenschen fremd ist.

    Wir alle zahlen für die medizinischen Reparaturversuche an unseren Mit-zwangs-von-Krankheit-versicherten. Die eigentlich keinen Mangel an Arzneimitteln oder Operationen haben, sondern diverse Mängel an Nährstoffen. Die in den Fake-Produkten, die seltsamerweise im _Lebensmittel_handel angeboten werden dürfen, nicht ( mehr ) enthalten sind. Bis so eine Instantsuppe fertig ist, enthält sie kaum mehr als Spuren von Mikronährstoffen. Dafür aber genug an körperfremden Substanzen, die unseren Organismus für Stunden mit dem Unschädlichmachen beschäftigen. 25 Kilogramm an Stoffen, die unser Körper entgiften muss, nehmen wir Deutschen durchschnittlich pro Jahr auf. D.h. unser Stoffwechsel wird in Dauerstress gehalten. Wenn wundern da die dramatisch gestiegenen Fallzahlen an "Zivilisationskrankheiten"? Und die derzeitigen Krankenkassenbeiträge i.H.v. 15,5 Prozent unseres Einkommens?

    Ich stimme Ihnen 100%ig zu. Sehen Sie sich meinen Beitrag auf Youtube an.

    "Muss" das Zeug wirklich niemand essen, wie hier zynisch verkündet wird? Oh doch! Wieso sind denn whl Stoffe, die so sucht-fördernd wirken wie Heroin, in nahezu allen Fertigprodukten und -getränken enthalten?

    Nur: wer soll in Zukunft die schönen Gewinne für BigFood und BigPharma bringen, wenn zu viele Menschen zu krank sind, um für ihr Essen arbeiten zu gehen? Da wurde etwas nicht zu Ende gedacht. Das Krankheitssystem muss so vielen Menschen den Weg in die Gesundheit ermöglichen, dass sie für alle anderen die Pflege und die Chemotherapeutika und ihre tägliche Ration Zuckerbrause erarbeiten können.

    Beinahe hätte ich es vergessen: nicht nur Gehirnzellen auch Krebszellen lieben den Zucker, der in Fertigprodukten enthalten ist!
  5. #14

    weltbewegte Gutmenschen aus dem Westen

    Zitat von el-gato-lopez Beitrag anzeigen
    .
    Nicht - hach um was geht's dann?

    Richtig, ein paar weltbewegte Gutmenschen aus dem Westen können mal wieder ihren Selbsthass (Warum bin ich bloss in einem reichen Land geboren und muss mich deshalb schlecht fühlen, och nöö...) ausleben und was bietet sich da besser an als alle anderen Menschen zu "Opfern" der arg "bösen Konzerne" zu erklären und den anderen "Westlern" ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen.
    Nein, darum geht es nicht, das ist nur Ihr Vorurteil. Es geht um Zucker, der, wie Sie möglicherweise nicht wissen, ein hochkonzentrierter Energiespender und, als Softdrink billig und überall erhältlich ist.
  6. #15

    Kurz und klar gesprochen

    Zitat von charlybird Beitrag anzeigen
    mal was von Werbung gehört?
    GENAU. Hier in Brasilien wo es über 35% funktionale Analphabeten gibt (die schreiben zwar gerade ihren Namen verstehen aber kaum den einfachsten Text) grassierte jahrelang eine Werbung von DANONE,ich zitiere: "Um DANONINHO equivale a um bifinho" übersetzt: Ein Yoghurt von Danone entspricht einem kleinem Steak !!! Wobei diese Werbung genau auf die jungen und ungebildeten Mütter gezielt wurde deren Kleinkinder natürlich lieber ein versüsstes Yoghurt schlucken als ein kleines Steak zu kauen. Was die Werbung von diesen multinationalen Unternehmen in diesen Entwicklungsländern verbricht ist grauenhaft. Und dann kommen die Manager dieser Firmen , machen Vorlesungen und interne Seminars für Ihre Verkäufer und schwafeln von sozialer Verantwortung, und was sie alles für die lokale Bevölkerung tun ! Die lügen ohne Scham dem dummen Verbraucher jeden Mist vor und stellen sich dar als "Entwicklungshelfer! Zum brechen !
  7. #16

    Industrieverbrecher und ihre Kollusiven

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Softdrinks, Fertiggerichte und Alkohol: Der ungesunde Lebensstil westlicher Gesellschaften erreicht zunehmend die Entwicklungsländer. Ursache dafür ist nicht nur der steigende Wohlstand. Eine Studie beschuldigt jetzt die Lebensmittelkonzerne.

    Lebensmittelkonzerne fördern schlechte Ernährung in Entwicklungsländern - SPIEGEL ONLINE
    Der Artikelschreiber leistet sich die Blasphemie der "verarbeiteten Lebensmittel", die treffender mit "denaturierten Narhrungsmitteln" apostrophiert werden muessten.
    Von der Denaturierungsindustrie kolportiert der Verfasser einen Text, der (unfreiwillig?) von Hohn nur so trieft:
    wir Idiotenfressvieh sollen denen wohl noch dankbar sein, wenn sie jenen Giftanteil in deren Fressprodukten, welche die hemmungslos bisher untermischen, nun doch freundlicherweise fuer einige Marktsegmente etwas zurueckfahren.
    Das sind Futteradjustiermethoden fuer Mastvieh bei denen herausgekommen ist, dass man zu offensichtlich schaedigend vorgegangen ist.

    Die Menschheit braucht diese ganze Nahrungs-Industriemischpoke nicht. Noch haben wir genuegend Humuskrume, direkt von ihr leben zu koennen.
    Und wenn wir mehr werden, koennen wir mit Terra preta und mehr Insekten verspeisen noch zusaetzliche 7 Milliarden satt bekommen.
    Diese Industriverbrecher treibt nur eines an: soviel wie moeglich und solange noch wie moeglich aus uns dummem Mastvieh Profit fuer den eigenen Bedarf rauszuschlagen.
    Und die Medien?
    Wollen es sich, ebenfalls aus Eigenprofitgruenden, nicht mit den kolluven Industrieverbrechern verderben, von unseren Politkomikern ganz zu schweigen.
  8. #17

    Abartiges System

    Zitat von nero1989 Beitrag anzeigen
    Neinnnnn man ist nicht selber Schuld wenn man das Zeug von denen kauft und verzehrt. Ich kenne die Preise fuer Wasser in den gennanten regionen nicht, aber das wird wahrscheinlich billiger sein als Sofdrinks. Statt gesunde Ernaehrung zu foerdern lieber eine Steuer draufklatschen. Bringt wenigstens nebenher noch Geld in die Kasse. Jeder kann sich den Zuckergehalt von Cola auf der Flasche angucken wer es dann noch trinkt sollte sich wohl eher nicht ueber die ungesunden Lebensmittel aufregen.
    Boese boese Lebensmittelkonzerne!
    Und? Wird dadurch das Gift vertraeglicher, wenn mans aufs Etikett schreibt?
    Sie koennen draufschreiben, das es toedlich ist: wird trotzdem konsumiert (siehe Zigaretten).
    Der Psychotrick ist die Verfuegbarkeit.
    Die evolutionaer entwickelte Hinwendung zu Verfuegbarem machte mal Sinn.
    Es ging darum, Schlechtes aber Verfuegbares per Notprogramm voruebergehend tolerieren zu koennen, anstatt aus Nichtversorgung binnen Tagen zu sterben.
    Und genau diesen Mechanismus machen sich die Industrieverbrecher zu nutze, schlicht, um sich selber die Taschen zu fuellen.
    Damit die Verbraucher aber nicht nun an den Industriegiften anstatt Nichtversorgung frueher sterben, investieren die gleichen Konzerne im Pharmabereich.
    Der haelt dann weitere, lebensverlaengernde und staerkere Gifte bereit -fuer weitere Profite natuerlich.
    Abartig, dieses System!
  9. #18

    Und unsere Komiker stuetzen noch die Gnadenlosen

    Zitat von manzanillo Beitrag anzeigen
    10 Jahre in Costa Rica gelebt und in dieser Zeit bemerkt, dass Kinder und Jugendliche immer dicker wurden...kein Wunder, wenn die Mama statt Milch o.ä. Cola, Fanta etc. ins Fläschchen füllt...es waren Kleinstkinder darunter, die bereits faulende (Milch)zähne hatten. Auch galt ein "Abendessen" mit der gesamten Familie bei Mc & Co. als der letzte Schrei. Alles ist massiv mit Werbung für die gesamte Schrottpallette zugepflastert; die Unwissenheit der meist ländlichen Bevölkerung wird gnadenlos ausgenutzt. Die ambulanten Strassenhändler mit traditionellen Gerichten wurden z. T. von den Konzernen von den Strassen geklagt...
    Passt ins Bild.
    In Paraguay gehts gerade gegen die bisher selbst versorgende Kleinbaeuerlichkeit.
    Und dieser unmoegliche Niebel unterstuetzt das noch. Vermutlich sind einiger der Deutschen, die dort in Agrar investiert haben, aus seiner unter 5 % Partei.
  10. #19

    Glueckauf fuer den Weg

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    absolut richtig, gerade wenn es um Schwellen oder Entwicklungsländer geht ist immer der böse Westen an allem Schuld niemals die Menschen dort selber. Ich wette in der Vorstellung einiger Gutmenschen rennen dort Menschen aus der westlichen Welt herum und zwingen die Menschen Pizza, Burger und Cola zu trinken.
    Immer an der Erkenntnis vorbei ist die Devise der meisten.
    Machen Sie sich davon einfach frei und setzen die Moeglichkeiten Ihres Gehirns ein.
    So koennen Sie noch an Lebensqualitaet hinzugewinnen. Das steht Ihnen offen, solange Sie leben und noch nicht die Demenz Sie erwischt hat.
    Glueckauf!


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