DPADie staatliche Förderbank KfW hat ein gewaltiges Aktienpaket verkauft: Sie trennt sich von rund 60 Millionen Anteilsscheinen der Deutschen Post - und erlöst rund 924 Millionen Euro. Die Aktionärsbasis des einstigen Staatskonzerns verbreitert sich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...854526,00.html
Schade um das schöne Geld, das man für Schuldentilgung oder sinnvolle Investitionen hätte verwenden können.
Wieder einmal wird Volksvermögen verjubelt und der Erlös versickert in zweifelhaften Sümpfen.
Zum Glück hat man vorher darüber Verschwiegenheit gewahrt.
Ansonsten wäre ja ggf. der Kurs gestiegen.
Oder passiert das wiederum nur, wenn französische Unternehmen etwas an Mappus verkaufen wollen?
Ob das klug war? Bisher hatte der Bund auf der Hauptversammlung das Sagen. Da durch den hohen Streubesitzanteil man sicher sein konnte, dass nie 60% des vertretenen Kapitals dort erreicht werden, hatte der Bund mit 30% dort die einfache Mehrheit. Damit ist es jetzt vorbei.
Die Post ist ja kein x-beliebiges Unternehmen, sondern hat auch einen Auftrag der Grundversorgung. Dabei ist diese eine Milliarde Zugewinn für den Staat schneller an eine rettungsbedürftige Bank verfüttert, als man gucken kann. Und das alles geht problemlos, ohne dass irgend jemand den Bundestag fragen muss, sofern dem überhaupt klar ist, dass ihn das was angehen könnte.