dapdDas Semester läuft seit einigen Wochen, jetzt gibt es die offiziellen Zahlen zum Studienstart: 492.000 Erstsemester haben sich 2012 eingeschrieben. Nur im Vorjahr strömten mehr Studenten an die Unis. Doch die Effekte des Wehrpflicht-Endes sind nun weniger zu spüren.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-868909.html
starke anhäufung an erstsemester werden die hörsäale füllen. aber keine sorge, in zwei semstern ist dann wieder genug platz. es gibt so viele schulabgänger mit "abitur", die ein jahr nicht schaffen, weil deren abitur nicht das papier wert ist, auf dem die geschenkten noten stehen.
... mit Reife und Reflektionsfähigkeit kann sich in unserer ökonomischen Welt auch nur halbwegs integrieren, es sei den er ist ein ausgemachter Zyniker!
Was an den Unis geschieht ist in etwa zu vergleichen mit einer Bundeswehrkaserne, man dressiert willenlose Funktionstrottel, die jede Weisung brav exekutieren und mit dem nötigen Habitus geimpft werden, selber idiotische Weisungen zu erteilen.
Das Wiener Lied zum Tod, es wird an unseren Universitäten von arroganten und ignoranten Professoren gesungen und die braven Abiturienten bibbern einem gut bezahltem Platz beim Leichenschmaus entgegen.
So what - man kann sich ins Grab schießen aber auch managen.
Ist doch viel sicherer als Taxifahrer mit Master in Philosophie.
Wie kommen Sie darauf, dass die Menschen immer intelligenter werden? Falls Sie mit Intelligenz das meinen, was der IQ-Test misst, und auf den Flynn-Effekt anspielen sollten, muss ich Sie leider enttäuschen. Der besagte Trend ist seit den 1990er Jahren in den Industrieländern rückläufig. Salopp gesagt werden die Menschen im Rahmen der Definition im Mittel wieder dümmer.
Der obige Forist hat recht: es werden mehrheitlich Funktions"trottel" gesucht, die wenig bis nichts hinterfragen, alles ausführen und dabei noch ordentlich konsumieren. Damit der Laden weiterläuft.
Das ist fast schon so wie bei den Eloi (Die Zeitmaschine).
Wer deutlich mehr auf dem Kasten hat, der wird zum Zyniker. Wenn er moralisch noch einwandfrei ist, im Sinne von integer, dann wird er seine Intelligenz nicht jedem zur Verfügung stellen. Auch wenn das enorme Abstriche beim Gehalt zur Folge hat.
Nach meiner Schätzung sind vermutlich keine 10 % der Menschen integer. Überall wird der eigene Vorteil gesucht, auch durch Lügen (Versicherungsbetrug ist Volkssport). Wenn das das Ergebnis der Evolution ist, dann sollte die Natur das Experiment Mensch beenden.
Kein Wunder, wenn jeder sozusagen das Recht aufs Abi hat. Außerdem hat man, wenn man sich mal die Vorlesungsverzeichnisse von Unis durchliest, öfter den Eindruck, dass manche Fächer einfach an die Uni verlegte Lehren sind. Nach dem Motto: wenn jeder unbedingt studieren muss, geben wir ihnen ihr Studium!
Ich würde hier gerne mal folgende Frage in den Raum werfen:
Warum studieren heutzutage so viele junge Menschen?
Ich habe selbst erst im letzten Monat mein Wirtschaftsingenieursstudium begonnen. Während der Kennenlernphase schockierten mich die Gründe meiner Kommilitonen für ihre Studienwahl. Hier eine kleine Auswahl: " Ich wusste nicht, was ich studieren sollte", "Eigentlich wollte ich etwas anderes studieren. Leider sehen da die Berufschancen schlecht aus". "Ich habe geschaut, was ich nicht studieren kann und dann blieb nicht mehr soviel übrig".
Meiner Meinung nach ist es für eine Gesellschaft ein Armutszeugnis, wenn Leute zum studieren "gezwungen" werden.
Wer in Deutschland Abitur und danach eine Ausbildung macht, das ist heutzutage vom Ansehen her vegleichbar mit einem Hauptschulabschluss der 60iger Jahre.
Interessant finde ich auch immer die Reaktionen, wenn jemand mit einem 1,0 Abitur ein relatives einfaches Studium wie Grundschullehramt macht(Ich will die Schwierigkeit dieses Studiums nicht verschmähen!!). Dann heißt es nämlich: "Dem steht doch die Welt offen, was will der mit so einem Studium". "Was für eine Verschwendung".
Die Gesellschaft erwartet einfach, dass man studiert, sodass auch viele studieren, die nicht dafür "geeignet" sind.
Traurig, aber wahr.