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Fashion Week in Berlin: Die Entdeckung der Langsamkeit
Annette Hauschild/ OstkreuzHeute auf dem Laufsteg, sofort im Internet, wenig später im Massenhandel: Die Mode hat einen immer schnelleren Rhythmus, der Hunger nach Neuem schürt. Der wird oft mit Billigklamotten befriedigt. Doch Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, manche Modedesigner setzen nun auf Entschleunigung.
http://www.spiegel.de/panorama/fashi...-a-878326.html
- #1 18.01.2013 22:22 von
Ich dachte
Wlada wäre zum Studium in New York
- #2 18.01.2013 23:20 von
ärgerlich
wieso muss man so ein wichtiges branchenereignis eigentlich von einer anfängerin/studentin betexten lassen? wie immer zu lang, langweilig und substanzlos. dabei kenne ich viele ausgebildete stylisten usw., die nebenher hevorragend bloggen. wieso lasst ihr nicht jemanden über die fashion week schreiben, der/die etwas von mode versteht? und zwar nicht im sinne von kichernd-mit-freundinnen-shoppen.
- #3 18.01.2013 23:30 von
"der Hunger nach Neuem"
Hunger hat man auf Nahrungsmittel.
Hier ist "Gier nach Neuem" der präzisere Ausdruck. Neugier.
Um im Machtspiel der Damen untereinander die anderen ausstechen zu können. Nicht um den Männern zu gefallen, nee, so primitiv sind Frauen nicht. Um Neid bei den Geschlechtsgenossinnen zu erzeugen.
Mode ist die private Schau, um anderen zu zeigen, ich kann mir das Neueste leisten. Menschin, ärgere Dich. - #4 19.01.2013 01:27 von
Mode, was ist das,
gibts die überhaupt noch? Seit Jahren sehe ich überall immer den gleichen hässlichen Mist. Konservativer Einheitsbrei mit der Prämisse, dass Taille versteckt werden muss, alles möglichst unproportioniert, hach, schon so lange! Phantasielosigkeit herrscht in der Kleidungsindustrie wie nie zuvor, öde Einfärbigkeit wechselt mit geschmacklosen aufdringlichen Riesenmustern die eh keiner dann kauft um dann wieder schleunigst in die Einfärbigkeit zu flüchten, jeder in den Städten läuft getarnt herum, nur nicht durch Eitelkeit auffallen scheint es zu heißen. Individuell ist megaout, es lebe die graue Maus mit der adretten Frisur und Schminke, aber halt in Jeans und hässlicher Schwangeren-Tunika. Analog zur konservativer gewordenen Gesellschaft. Der Niedergang der Mode ist, zumindest was meine Erwachsenenzeit betrifft, noch nie so arg gewesen wie jetzt!
- #5 19.01.2013 09:16 von
..........
Donnerwetter- das war ja wichtiger Beitrag!!
Ich habe schon immer eine neue neue Kollektion tragbar zu Teilen aus älteren Kollektionen hergestellt, und nicht nur ich-- das haben viele, sehr viele Hersteller getan.
Bisher sind alle Berichterstattungen bei Spon über die Modewoche wenig informativ, wahrheitsgemäß, interessant gewesen. Wenn man schon über diesen Wirtschaftszweig berichtet dann sollte man es doch bitte richtig tun und nicht im Stil von Bild, Gala, Frau-weiss-alles etc. tun. - #6 19.01.2013 09:48 von
Schade nur ...
... das Ökoklamotten auch immer wie Ökoklamotten aussehen.
- #7 19.01.2013 10:34 von
Es ist ja schon ein Wunder
Das in deutschen Medien mal nicht mit diesem " flunkerndem" Auge über Mode berichtet wird. Mode und Bekleidung ist einer der größten Wirtschaftsfaktoren weltweit, endlich gibt es seit 10 (!) Jahren eine Messe die sich mit Paris, Mailand und New York messen kann und Deutschland diskutiert über den Dschungel. auch Mode muss gelernt werden. Deutschland kann nicht nur Autos... bitte mehr und vor allem auch mal ernsthafter und Versailler darüber berichten.
- #8 19.01.2013 12:29 von
Endlich
Schon 2007 habe ich die Slowretail-Idee geboren, die sich als Initiative für die Entschleunigung des Einzelhandels einsetzt (www.slowretail.de) und ich merke, dass die Branche die Notwendigkeit zur Veränderung allmählich versteht: Stärkung der Innenstädte, lokale Nahversorgung, Qualität in der Beratung und nicht zuletzt auch nachhaltige Verantwortung für die gehandelten Waren, nicht nur im Mode-Segment
- #9 19.01.2013 18:39 von
ist so
Stimmt. Ich habe vor einiger Zeit, weil ich den Zug verpasste, eine Nacht in einer grösseren Diskothek in Bielefeld verbracht. Die Besucher dort hatten praktisch ALLE das selbe Outfit. Bei den Frauen waren Unterschiede eigentlich nur bei den Schuhen zu erkennen, wo offenbar stolze 3 Basismodelle zur Auswahl stehen. Ansonsten ist die Uniformierung der Jugend vollständig geglückt.
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